Vollgas – Rock & Realtalk: Lass mal Miteinander statt Gegeneinander
WBR gehören zu den jungen Bands, die aktuell Schritt für Schritt auf sich aufmerksam machen und das vor allem durch Ehrlichkeit, Bodenständigkeit und eine klare Haltung. Im Podcast sprach Frontmann Flo offen über die Entstehung der Band, persönliche Beweggründe und die Herausforderungen moderner Rockmusik.
Wichtig: Du willst den Podcast hören? Dann geht es HIER entlang.
Begonnen hat alles als Solo-Projekt. Flo schrieb zunächst Balladen am Klavier, geprägt von persönlichen Erlebnissen und Verlusten. Musik wurde für ihn zu einer Art Ventil. Mit der Zeit entstand jedoch der Wunsch, gemeinsam mit anderen Musik zu machen. Daraus entwickelte sich schließlich WBR. Bewusst weg vom reinen Solo-Projekt hin zu einer echten Band.
Musik mit echten Geschichten
Besonders wichtig ist WBR dabei Authentizität. Viele Songs basieren auf echten Erfahrungen oder Emotionen. Titel wie „Gast“ oder „Stift und Papier“ greifen persönliche Themen auf, bleiben aber offen genug, damit sich auch andere Menschen darin wiederfinden können. Für Flo steht fest: Musik soll ehrlich sein und Menschen verbinden.
Auch gesellschaftliche Themen spielen bei WBR eine Rolle. Im Podcast wurde deutlich, dass die Band sich klar gegen Extreme positioniert, gleichzeitig auch wenig von Lagerdenken hält. Statt ständiger Spaltung und gegenseitigem Anfeinden wünscht sich Flo mehr Dialog und gegenseitiges Zuhören. Seine zentrale Botschaft: „Miteinander reden statt übereinander.“
Große Chancen für eine junge Band
Trotz ihrer noch jungen Bandgeschichte konnten WBR bereits einige große Erfahrungen sammeln. Besonders der Tour Support für Eizbrand sowie der kommende Auftritt beim Kärbholz Heimspiel zeigen, wie schnell sich die Band aktuell entwickelt. Flo betonte dabei mehrfach, wie wichtig Mut und Eigeninitiative sind. Viele Chancen seien nur entstanden, weil man einfach gefragt oder den ersten Schritt gemacht habe.
Gleichzeitig sprach Flo offen über die Schwierigkeiten moderner Musikarbeit. Gerade Social Media sei heute eine der größten Herausforderungen für junge Bands. Sichtbarkeit und Reichweite seien fast genauso wichtig geworden wie die Musik selbst.
Zwischen Punkrock und moderner Szene
Trotzdem versuchen WBR ihren eigenen Stil beizubehalten und unterschiedliche Einflüsse aus Punkrock und modernen Sounds miteinander zu verbinden. Die Band möchte bewusst Menschen außerhalb klassischer Szenen erreichen und musikalische Grenzen aufbrechen.
Am Ende bleibt vor allem der Eindruck einer Band, die sich nicht künstlich größer machen will, als sie ist. Statt schneller Erfolge oder großer Sprüche stehen bei WBR Leidenschaft, Entwicklung und echte Emotionen im Mittelpunkt. Genau das macht die Band aktuell so spannend – und vielleicht auch so nahbar.
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Mitglied im Bundesverband deutscher Pressefotografen (bdp)
Gründete 2017 das Magazin und begann eine ganz neue, "musikalische" Reise durch die rauen Landschaften von Musik, Veranstaltungen und Print- und Online-Medien.










