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Saltatio Mortis – Brot & Spiele – “Klassik & Krawall” – VÖ 22.03.2019

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Saltatio Mortis legen mit ihrer KLASSIK UND KRAWALL-Version ihres aktuellen Albums BROT UND SPIELE nochmal nach. Im Klassik-Teil wurden die gewohnten Instrumente der Band durch ein Orchester ersetzt. Hinter dem Schlagwort Krawall verbergen sich Live-Mitschnitte der BROT UND SPIELE-Tour.

Klassik

Ungewohnte Klänge für Deutschrock- und Mittelalter-Fans. Saltatio Mortis experimentieren mit einem Orchester und verpassen den bekannten Songs ein erhabenes und episches Gewand. Durch die Neuvertonung entfalten sich viele der Lieder auf einer völlig anderen emotionalen Ebene, als im Original. Allerdings wirkt Aleas Stimme in weiten Teilen störend. Begeistert sie uns sonst mit kraftvollen und ausdrucksstarken Klängen, ist sie zu präsent für die ruhigeren Melodien. Abgesehen davon liefern Saltatio Mortis mit den Klassikstücken ein gelungenes Crossover-Projekt ab.

Einen kleinen Vorgeschmack?

Krawall

Während in der Klassikversion das Tempo aus den Stücken rausgenommen wurde, drehen SaMo im Krawall-Teil richtig auf. Noch mehr als auf CD überzeugen Saltatio Mortis live. Die Stimmung und Atmosphäre wurden bei den Aufnahmen treffend eingefangen. Lediglich die Ansagen von Schlagzeuger Lasterbalk kommen zu kurz, vergleicht man sie mit der Häufigkeit und Länge bei einem SaMo-Konzert. Authentisch wird das Erlebnis durch den ein oder anderen schiefen Ton, den sie nicht im Nachgang noch versucht haben zu kaschieren.

Was euch erwartet?

Spannende Ergänzung zum Original

Insgesamt ist die KLASSIK UND KRAWALL-Version eine spannende Ergänzung zum original Album BROT UND SPIELE. Saltatio Mortis zeigen damit, wie wandelbar sie sind und dass sie auch vor neuen Einflüssen nicht Halt machen. Vor allem überzeugt das Album durch den Kontrast zwischen den ruhigen Klassik-Stücken und den energiegeladenen Live-Versionen. Für Fans ein Muss in der Sammlung, aber auch Skeptiker sollten einmal ein Ohr riskieren. Wer offen für Neues ist, wird positiv überrascht sein.

Lisa Berg
Lisa Berg
Über mich: Ich, 25 Jahre alt, habe Punk-, Deutschrock und Metal quasi mit der Muttermilch aufgenommen. Frühzeitig von meinen Schwestern mit "Die Toten Hosen" beschallt, hat mich das Fieber endgültig auf meinem ersten "Die Ärzte" Konzert 2007 erwischt. Heute stolpert man mir regelmäßig auf diversen Konzerten und Festivals über die Füße. Im Gegensatz dazu verdiene ich ganz seriös meine Brötchen als Grafikerin für den Printbereich. Mein Motto? "Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik"
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