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Loz Tinitoz – „Diese Zeit“ – Singleauskopplung

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Wer bei dem Bandnamen als erstes an ein pfeifendes Geräusch im Ohr denkt, liegt nicht ganz falsch, da genau da der Ursprung liegt.  Sänger Timo Januschewski hatte die Idee während eines Spanienurlaubs und nach eigenen Angaben haben Rauschen und Piepen in den Ohren der Bandmitglieder nach einer Probe zu dieser Namenswahl geführt.

Kampf gegen die Einsamkeit

Die Band wurde 2006 in Cuxhaven gegründet und hat seitdem schon vier Alben veröffentlicht. Dieses Jahr erscheint nun das fünfte, mit dem Namen SCHMETTERLINGSEFFEKT. „Diese Zeit“ ist die erste Singleauskopplung und beruht auf persönlichen Erfahrungen des Sängers.  Sie handelt davon, wie einsam man sein kann, so lange man noch auf der Suche nach dem / der richtigen Partner*in ist und den damit verknüpften Ängsten und Sehnsüchten.

Inspiriert wurde Januschewski durch eine negative Tinder-Erfahrung. Mit dem Text sprechen Loz Tinitoz mit Sicherheit vielen jungen Menschen aus der Seele, denn wer kennt nicht dieses Gefühl, dass alle anderen um einen herum glücklich und verliebt zu sein zu scheinen, während man selbst einsam und unglücklich ist. Der Song enthält trotzdem nicht das Gejammer einer einsamen Seele, sondern ruft stattdessen dazu auf, der Einsamkeit den Mittelfinger zu zeigen, denn auch „Diese Zeit“ geht wieder vorbei. Untermalt wird das Ganze mit catchigem Gitarrenriff in den Strophen und schmetterndem Sound im Refrain.

Fazit:

Für eine erste Singleauskopplung ist „Diese Zeit“ sicherlich eine gute Wahl, denn es ist eine zeitgemäße Rocknummer, die Gefühle beschreibt, die jeder nachvollziehen kann. Diejenigen, die gerade einsam sind, werden den Song sicherlich lieben und die anderen haben der Einsamkeit ja bereits den Mittelfinger gezeigt und können sich darüber freuen, während sie das Lied hören. Für mich klingt der Song etwas anders, als die älteren Lieder von Loz Tinitoz, aber das muss ja nichts Schlechtes sein. Fans der Band werden ihn mit Sicherheit trotzdem lieben.

Katrin Albrecht
Katrin Albrecht
Über mich: Ich, 37 Jahre alt, bin wie die meisten hier mit der Musik von „Die Toten Hosen“ und „Die Ärzte“ groß geworden. Mein erstes Rock-Konzert (von Unantastbar) besuchte ich dann aber trotzdem erst vor zwei Jahren. Da mich bei diesem Konzert das Fieber gepackt hat, trifft man mich seitdem immer wieder auf Konzerten an – ich hab ja so viel nachzuholen! Das ist mein Ausgleich zu meinem Alltag mit Studium (auch spät angefangen) und Seniorenbetreuung. Mein Motto: Besser spät, als nie!
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