VISIONEN wird Realität: JEANLUC zerlegt den Eltzhof in Köln
„Wir brauchen kein Skript, nein, wir improvisieren. Wir sind frei, machen Fehler, alles kann passieren. Drehen die Boxen auf, am besten viel zu laut. Licht aus, Bass rauf, nichts und niemand hält uns auf.“ Das war die Devise am Samstag, den 28.03.2026 im Eltzhof in Köln. JEANLUC lud zur Record Release Show ihres neuen Albums VISIONEN und rund 500 Gäste hatten Bock, diesen Abend gemeinsam zu feiern. Mit dabei war HERBST als Support und ordentlich Konfetti.

Parkplatz-Party, Merch-Wahnsinn und HERBST liefert
Der Einlass startete um 18 Uhr, doch die Parkplatz-Party fühlte sich an, als hätte sie schon am Abend zuvor begonnen. Kaum waren die Türen offen, bildete sich am Merchandising-Stand eine Schlange wie beim Winterschlussverkauf. 18:05 Uhr und es war schon Hochbetrieb. Das Bier floss, überall ein Hallo hier und ein Plausch da. Um 19:15 Uhr fiel der Vorhang und HERBST übernahm für die ersten 45 Minuten das Kommando – ein souveräner Start. Auch kleine Überraschungen blieben nicht aus, denn es gab einen besonderen Moment. Der Song „Du siehst mich an“ wurde kurzerhand uns, den Freunden von Vollgas Richtung Rock, gewidmet. Dazu kam beim Titeltrack „Keine Liebe“ ein Gastauftritt von JEANLUC-Gitarrist Toby. Ein starkes Zusammenspiel, das perfekt zum Abend passte.

Ein Abend, den man nicht vergisst
Um 20:30 Uhr war es so weit: JEANLUC betrat die Bühne und riss sie im wahrsten Sinne des Wortes ab. Mit „Visionen“, dem Opener des neuen Albums, startete der zweite Teil der Show. Zwei Stunden voller Liebe, Konfetti, Emotionen, Power und einer Ansprache, die einem einen dicken Kloß im Halse stecken ließen. Immer wieder flog kistenweise Konfetti durch den Raum, während Songs wie „Der König tanzt“ und „Legenden“ für absolute Eskalation sorgten. Einer der emotionalsten Momente des Abends war jedoch der Song „Meisterwerk“. Mit dem Piano begleitet, ruhig, intensiv und dann diese Worte von Sänger Hansi: „Wir sind bei vielen die witzige bzw. spaßige Band von nebenan. Doch die Texte zeigen meist ein anderes Bild. „Meisterwerk“ präsentiert genau das. Mir geht es oft nicht gut und ich verarbeite diese Momente in vielen Songs. Dass diese Songs dann anderen helfen, ist für mich ein unbeschreibliches Gefühl und schließt einen Kreis. Denn dann geht es mir gut und bekräftigt mich weiterzumachen.“ Ein Moment, der unter die Haut ging und bei vielen für Gänsehaut sorgte.

Aftershow? Eher zweites Konzert
Um 22:30 Uhr war offiziell Schluss. Inoffiziell ging es erst richtig weiter. Die Groove Bar wurde kurzerhand zur zweiten Bühne des Abends umfunktioniert. Die Aftershow-Party hatte mehr von einem weiteren Konzert als von einem Ausklang. Es wurde gefeiert, getanzt und weitergemacht, als gäbe es kein Morgen. Eins steht fest, an diesem Abend ist wohl kaum jemand nüchtern nach Hause gegangen. Ein großes Danke geht an alle, die diesen Abend perfekt gemacht haben. Das war nicht nur ein Abschluss, sondern ein würdiger zweiter Teil eines Abends, der noch lange im Kopf bleibt.
Es war ein unvergesslicher Abend und wir mussten diesen nartürlich in Bildern festhalten für alle die vor Ort waren und für alle die leider nicht da sein konnten. KLICK HIER
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Crew | Redaktion
Schon als kleiner Stöpsel bin ich mit deutscher Rockmusik groß geworden. Die Böhsen Onkelz waren selbst in der fünften Klasse schon Pflichtprogramm. Eine kurze Abschweifung in ein anderes Genre hat mich trotzdem wieder sehr schnell auf die richtige Bahn gebracht.
Kurze Zeit später fanden auch Musikrichtungen wie Punkrock, Metal oder Alternativrock ihren Weg zu mir. Ich bin offen für Neues aber meiner Linie werde ich auf ewig treu bleiben.





