Basaltbeben 2026 – Wo Freundschaft, Herzblut und harte Riffs aufeinandertreffen

Fünf Jahre Basaltbeben. Fünf Jahre Leidenschaft, Ehrenamt, verschwitzte Shirts und dieses ganz besondere Gefühl, wenn auf der Freilichtbühne 04die Bässe beben. Was einst bei einem Kaltgetränk in Südtirol begann, ist heute ein fester Termin im Kalender vieler Festivalfans. Familiär, herzlich und wie die Macher selbst sagen: wiederholungsbedürftig. Zum Jubiläum haben wir mit dem Team hinter dem Basaltbeben gesprochen. Über Bierlaunen, Gänsehaut-Momente, soziale Verantwortung und darüber, warum dieses Festival mehr als nur Musik ist.

VRR: 2022 habt ihr das Basaltbeben ins Leben gerufen, wie kam es damals zu der Idee? War das ein lange geplanter Schritt oder eher ein spontaner „Jetzt oder nie“-Moment?

Basaltbeben: Wer uns kennt, kann sich vorstellen, wie das Ganze entstanden ist. In geselliger Runde bei einem Kaltgetränk haben wir entschieden, das Projekt Basaltbeben anzugehen. Es war im Februar 2020 beim Schrei der Berge Festival von Stunde Null in Südtirol. Nach anfänglichen Schwierigkeiten bei der Namensfindung kam unserem Vorsitzenden Peter nachts um halb vier der Geistesblitz: Basaltbeben. Das war die Grundsteinlegung für unser Festival. Ursprünglich hatten wir unsere erste Ausgabe für 2021 anvisiert, aber da hat uns Corona noch einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir konnten erst 2022 voll durchstarten.

VRR: Wenn ihr auf fünf Jahre Festivalgeschichte zurückblickt: Was war euer prägendster oder emotionalster Moment?

Basaltbeben: Hätte uns vor fünf Jahren jemand gesagt, dass sich aus der ursprünglichen Idee ein solches Event entwickelt, dann hätten wir das alle sofort unterschrieben. Einen einzelnen Moment herauszupicken ist extrem schwierig. Unsere Philosophie ist es, dass jeder, ob Besucher, Artist oder Helfer, der unser Gelände nach dem Festival verlässt, ein Lächeln im Gesicht hat. Genau das ist unser Antrieb weiterzumachen und euch immer wieder bei uns begrüßen zu dürfen.

VRR: Was hat sich seit der ersten Ausgabe am meisten verändert: organisatorisch, musikalisch oder in der Atmosphäre?

Basaltbeben: Am Anfang waren wir natürlich noch grün hinter den Ohren, aber wir haben unser Möglichstes versucht, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten. Organisatorisch lernen wir bei jeder Ausgabe dazu. Es gibt immer Stellschrauben, an denen man drehen kann, um Prozesse und Abläufe zu verbessern. Wir sind natürlich auch auf das Feedback unserer Besucher angewiesen, denn das liegt uns besonders am Herzen. Jeder soll sich wohlfühlen und mit Freude von seinen Erlebnissen berichten können.

Wofür wird dieses Jahr gespendet?

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VRR: Für welchen Verein oder welches Projekt gehen die Spenden in diesem Jubiläumsjahr und warum habt ihr euch dafür entschieden?

Basaltbeben: Auch in diesem Jahr haben wir uns wieder überlegt, Spenden zu sammeln. Wir haben uns dazu entschieden, den Hospizdienst in unserer Region zu unterstützen und wollen diesem das gesammelte Geld zukommen lassen.

VRR: Wie wichtig ist euch das soziale bzw. regionale Engagement als Teil der Festival-DNA?

Basaltbeben: Das ist ein ganz wichtiger Faktor, der Jahr für Jahr als fester Bestandteil in der Planung berücksichtigt wird. Es ist ja schließlich auch einfacher, als Gruppe Gutes zu tun, als eine einzelne Person. Gemeinsam sind wir stark. Auch Regionalität ist uns besonders wichtig. Das beste Beispiel ist: der Metzger und der Bäcker aus dem Dorf liefern ihre Waren, so kaufen wir weniger Industrieprodukte ein.

VRR: Dürfen sich die Besucher zum 5-jährigen Jubiläum auf eine besondere Überraschung freuen?

Basaltbeben: Da immer wieder nach mehr Basaltbebenprodukten gefragt wird, haben wir uns dazu entschieden, eine kleine Auflage von verschiedenen Merchandise Produkten anzubieten. Diese werden voraussichtlich direkt vor Ort zu erwerben sein, aber auch im Onlineshop wird sich etwas tun. Dazu aber in kurzer Zeit mehr. Also immer schön die Augen und Ohren aufhalten.

Einzigartig, familiär und ein Herzensprojekt

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Foto: Lisa Berg

VRR: Was macht das Basaltbeben aus eurer Sicht einzigartig und warum kommen Fans immer wieder nach Völkershausen?

Basaltbeben: Uns ist besonders wichtig, dass wir eine Verbindung zu unseren Gästen aufbauen. Bei vielen ist mittlerweile eine sehr intensive Freundschaft entstanden. Diese Freundschaften wollen wir weiter festigen und wir hoffen, dass noch ganz viele weitere neue Freundschaften dazu kommen. Des weiteren glauben wir, dass die familiäre Atmosphäre bei uns für viele Besucher richtig angenehm ist. Die Möglichkeit, die Konzerte sowohl im Stehen als auch im Sitzen erleben zu können, ist auf Festivals oft nicht möglich, bei uns schon.

VRR: Wie würdet ihr die besondere Stimmung beim Basaltbeben in drei Worten beschreiben?

Basaltbeben: Familiär, herzlich, wiederholungsbedürftig.

VRR: Blick nach vorn: Wo seht ihr das Basaltbeben in den nächsten fünf Jahren?

Basaltbeben: Auf der Freilichtbühne Völkershausen, denn das ist der Ort, an dem unser Festival zu Hause ist und immer zu Hause sein wird. Weil genau das ist es, was wir von Anfang an gesagt haben und was mittlerweile auch unsere Gäste wertschätzen. Vielleicht melden wir ja in den nächsten Jahren mal ausverkauft. Das wäre echt richtig, richtig gut.

Das Basaltbeben ist kein Festival von der Stange. Es ist ein Herzensprojekt. Eines, das gewachsen ist, mit seinen Menschen, mit seiner Region und mit jeder Menge ehrlicher Rockmusik. Und wenn alles so weiterläuft wie bisher, wird dieses Beben noch lange nachhallen.

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Wenn du also dabei sein willst und ein Teil dieser Familie sein und werden willst solltest du dir dein Ticket für dieses Jahr bestellen. https://diginights.com/search?q=basaltbeben

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