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Pfeffelbach Open Air 2019 – Nachbericht

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Es war wieder so weit. Das alljährliche Pfeffelbach Open Air Festival in Rheinland Pfalz, genauer noch im Landkreis Kusel, lud zum Tanz. Klar war: Dieses Jahr sollte alles anders werden und die Crew, die ehrenamtlichen Helfer, die Sanitäter, die Feuerwehr und viele weitere Köpfe um Veranstalter Christian Diehl herum, sorgten für das wohl größte Pfeffelbach in der Geschichte. Schade an dieser Stelle ist wohl, dass es keine Doppelbühne auf dem Dorfplatz gab, wie es vorher angekündigt wurde. Natürlich bleibt das Glück im Unglück nicht auf der Strecke und das Gelände glänzte mit einer weitaus größeren Bühne als im Vorjahr. Die Bühne kam mit riesigen Monitoren daher, die jeweils Links und rechts an der Stage in einer amtlichen Größe angebracht wurden und so entsprechenden nationalen und internationalen Acts eine würdige Kulisse bot.

Internationales Aufgebot in familiärer Atmosphäre

Herzlos spielt viel zu frühIm Vergleich zu anderen Festivals, die teilweise mit rund 100 Bands aufschlagen, bleibt dem Pfeffelbach Open Air der familiäre Flair ausnahmslos erhalten und bietet einer gesunden Mischung aus großen und auch kleineren Bands eine Bühne. So spielten beispielsweise Größen wie Frei.Wild und Kärbholz, die wohl keinem in der Szene fremd sind am Freitag und am Samstag auf der Mainstage. Aber auch Acts wie die Damen von Thundermother, die maskierten Lordi und die legendären U.D.O. wurden von den doch meist deutschsprachigen Rockfans verdammt gut angenommen. Artefuckt, die Labelkollegen von Frei.Wild, fingen leider zu früh an. Man konnte aber an den Fans erkennen das auch diese Show eine gelungene war. Aufgefallen ist auch Herzlos, die laut eigener Angabe „viel zu früh“ spielten und schon als Opener ungewöhnlich viele Besucher und vor allem Fans vor die Bühne zogen und mit einer fantastischen Publikumsinteraktion für anhaltende Stimmung sorgten.

Größer, voller, lauter: Dorfplatz

Thundermother auf dem Pfeffelbach Open AirDer Dorfplatz war in diesem Jahr weiter ausgebaut und bot weitaus mehr Möglichkeiten, um an Getränke zu kommen, auch wenn es dieses Jahr wohl zu längeren Wartezeiten auf den sanitären Anlagen und den Getränkeständen kam, aufgrund des hohen Besucheraufgebotes. Nächstes Jahr sollte auf jeden Fall eine weitere Bonkasse auf dem Vorplatz platziert werden, der dieses Jahr ebenfalls sehr hoch frequentiert war. Dies war nicht zuletzt der weiteren Nebenbühne (Biergartenstage) zu verschulden. Dort wurden zu frühen Stunden bereits am Freitag die Menschen mit DJ Danny Malle auf Touren gebracht und samstags glänzten Alles mit Stil mit einer etwas härteren Gangart, bevor Brennstoff die Bühne enterte. Wer dabei war, kann sich freuen von diesem Konzert wird es ein Musikvideo geben.

Wir kommen wieder!

Nach vielen Jahren, die wir bereits das Pfeffelbach ansteuern, gab es noch keinen Rückschritt. Neben vielen Überraschungen, der Biergartenstage, der größeren Bühne, den riesigen Monitoren, die daran hingen, können wir sagen, dass wir nächstes Jahr wiederkommen. Auch dieses Festival hat seinen ganz eigenen Charme und wir sind gespannt, was nächstes Jahr alles über die Schaum- und Zeltplatzpartys, die guten kulinarischen Angebote und die fantastischen Acts erzählt werden kann. Danke Pfeffelbach!

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Pfeffelbach Open Air 2019 Galerie

Marco Stahl
Marco Stahl
Über mich: Ich bin 24 Jahre jung und gehe seit 2010 mit wachsender Begeisterung auf Konzerte. Begonnen hat der Virus mit dem Broilers Konzert am 24.10.2010, im Rahmen der "Meine Sache"-Tour. Geprägt haben mich wie so viele andere auch, die Onkelz schon im Kindesalter und somit ahnte man schon wohin der Weg mich führt.Mein Motto: "Man lernt nicht zu sprechen, um dann das Maul zu halten". -Foiernacht
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