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Frankfurts Finest Vol.1 – Nachbericht

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Am Samstag machten sechs Frankfurter Bands das Nachtleben unsicher beim Auftakt der Veranstaltungsreihe “Frankfurts Finest”.

Den Startschuss gab Atilla Erman und sorgte – für mich – für die größte Überraschung des Abends. Beim ersten Mal hinhören hatte man das Gefühl, als würden drei Cds gleichzeitig laufen. Den Musikstil könnte man als “mehr ist mehr” beschreiben, dennoch hatte die Melodie einen Groove, der durchaus fesselnd war.

Leidbild legten mit deutlich rockigeren Klängen nach. Als besondere Gäste an diesem Abend hatte sich eine Hochzeitsgesellschaft ins Nachtleben verirrt. Beifall gab es als das Brautpaar die Tanzfläche stürmte. Außerdem überreichte Sänger Chriss seiner anwesenden Tätowiererin von der Bühne aus ein Geschenk anlässlich ihres Geburtstags.

Beim darauffolgenden Act wurde es hart, temporeich und musikalisch unbequem. Brandgefährlich zog die Headbanger in die erste Reihe. Für alle, die es bisher noch nicht mitbekommen haben, kündigten sie ihr neues Album für den Sommer an.

Weiter ging es mit Versus, dessen Sänger Nils Initiator der Veranstaltungsreihe Frankfurts Finest ist. Während des Auftritts spielten sie nicht nur altbekannte Lieder, sondern auch eines ihrer neuen Stücke und gaben damit einen Vorgeschmack auf das, was noch kommt.

Zu Area Disasters Auftritt hörte man im Anschluss viele positive Resonanzen der Besucher. Mit ihrem metallastigen Sound haben sie offensichtlich den Nerv des Publikums getroffen.

Heilige Legenden bildeten mit ihren Onkelz-Coversongs das Finale des Abends. Nils von Versus half überraschenderweise beim Gesang und an der Gitarre aus. Die Band scherzte, dass man ihn jetzt wohl öfter mit ihnen auf der Bühne sehen wird. Wir halten das bisher noch für ein Gerücht.

Die Idee einer Crossover-Veranstaltung wurde vom Publikum mit einem “Sold out” honoriert. Der Mix aus unterschiedlichen Genre und dabei regionalen Bands ist ein gelungenes Konzept, was schon beim ersten Versuch aufgegangen ist. Im kommenden Jahr soll Frankfurts Finest in die zweite Runde gehen. Wir freuen uns schon jetzt darauf.

Frankfurts Finest Vol.1 – Galerie

Lisa Berg
Lisa Berg
Über mich: Ich, 25 Jahre alt, habe Punk-, Deutschrock und Metal quasi mit der Muttermilch aufgenommen. Frühzeitig von meinen Schwestern mit "Die Toten Hosen" beschallt, hat mich das Fieber endgültig auf meinem ersten "Die Ärzte" Konzert 2007 erwischt. Heute stolpert man mir regelmäßig auf diversen Konzerten und Festivals über die Füße. Im Gegensatz dazu verdiene ich ganz seriös meine Brötchen als Grafikerin für den Printbereich. Mein Motto? "Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik"
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