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Veranstalteranekdoten

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Veranstalter haben es nicht immer leicht. Zwischen betrunkenen Fans und Starallüren haben sie mit so manchen Pleiten, Pech und Pannen zu kämpfen. Wir haben in letzter Zeit immer wieder mit Veranstaltern und Musikern gesprochen und uns ihre besten Geschichten erzählen lassen.

Rock-Dein-Leben

Auch wenn Andy Kamm, Veranstalter des Rock-Dein-Leben Festivals, wenig amüsiert war, finden wir die Anekdote schon ziemlich witzig.

VRR: Welche Starallüren hast du mitbekommen?

Andy: Pascal von KrawallBrüder ist mit einem Musikerkollegen nachts auf meiner Kehrmaschine auf meinem Hof rumgefahren. Am nächsten Tag war sie kaputt. Sie hatten sichtlich Spaß, aber ich war nicht sonderlich amüsiert.

Rock am Stück

Auch der Band-Rider sorgt gelegentlich für einen Schmunzler, wie Michael Döring im Interview durchblicken lässt:

VRR: Lass uns an einer Anekdote teilhaben, die euch während der Organisation widerfahren ist.

Michael: Wir hatten mal im Band-Rider stehen, dass die Band 18 Paar schwarze Herrensocken brauchte. Wir dachten das wäre ein Teil der Show. Aber die Auflösung war, dass die Band das immer so macht. Das sind einfach Gebrauchsgegenstände, bei denen sie selbst nicht dazu kommen, die nachzukaufen. Also schreiben die das dem Veranstalter vor. So gibt’s bei jedem Gig neue Socken, geil oder? (lacht)

Kärbholz-Heimspiel

In der Januarausgabe unseres Printmagazins haben wir mit Esche von Serum 114 gesprochen und erfahren, dass auf dem Kärbholz-Heimspiel etwas gar nicht nach Plan lief. Hier der kurze Auszug:

VRR: Ist denn auf dem Kärbholz-Heimspiel etwas nicht gelaufen, wie es sollte?

Esche: Ja, ich habe die Kontrolle verloren an diesem Tag. Es waren viele Sachen, die nicht funktioniert haben. Die Bühne war viel zu klein und eher vorbandunfreundlich – sowas gibt es auch. Man ist nur Vorband, aber auch zu Gast und ich hätte auf keinen Fall so reagieren dürfen. Ich kann mich nächstes Mal auch in den Graben stellen, da war definitiv mehr Platz als auf der Bühne. Ernsthaft, es ist keine Lösung einen Monitor von der Bühne zu treten und damit möglicherweise Leute zu verletzen. Das ist eine Sache, auf die ich überhaupt nicht stolz bin.

VRR: Das passiert dir aber nicht regelmäßig?

Esche: Nein, das passiert nicht sooo oft. (lacht)

Mehr unterhaltsame Geschichten und interessante Interviews bekommt ihr in unserem Printmagazin. Wenige Restexemplare der Januarausgabe und die kommende Aprilausgabe gibt es bei uns im Shop: www.vrr-shop.de

Lisa Berg
Lisa Berg
Über mich: Ich, 25 Jahre alt, habe Punk-, Deutschrock und Metal quasi mit der Muttermilch aufgenommen. Frühzeitig von meinen Schwestern mit "Die Toten Hosen" beschallt, hat mich das Fieber endgültig auf meinem ersten "Die Ärzte" Konzert 2007 erwischt. Heute stolpert man mir regelmäßig auf diversen Konzerten und Festivals über die Füße. Im Gegensatz dazu verdiene ich ganz seriös meine Brötchen als Grafikerin für den Printbereich. Mein Motto? "Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik"
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