Harte Hunde mit The Prophecy 23 – Fresh Metal

Mit knapp 24 Jahren Bandgeschichte hat sich The Prophecy 23 aus der Adoleszenz verabschiedet und lieferte letztjährig mit dem fünften Album MOSH O´CLOCK den Beleg für ihre vollendete Reife. Die Band mit zweimal Gesang, grünen Gitarren und dem selbsterschaffenen Stil „Fresh Metal“, lässt kultivierte Musikfans hellhörig werden.

Weltweiter Plattendeal

Nach zwei eigenverantwortlichen Veröffentlichungen seit der Gründung 2002, etlichen Konzerten mit namhaften Bands aus den verschiedensten Metal-Sparten, kam es 2010 zu einem weltweiten Plattendeal mit Massacre Records. Das Debüt TO THE PIT wurde noch im selben Jahr veröffentlicht. Zwei Jahre später folgte mit dem Album GREEN MACHINE LASER BEAM der erste Einstieg in die Top 100 der deutschen Charts. International erhielt The Prophecy 23 für das zweite Album durchweg positives Feedback. 2014 erschien UNTRUE LIKE A BOSS, es folgte die erste Headliner-Tour, zahlreiche Konzerte und im Jahr 2020 wurde mit FRESH METAL nicht nur das vierte Album veröffentlicht, sondern auch ein eigenes Genre aus Death Metal, Thrash Metal und Punk geschaffen und als Albumtitel manifestiert.

 

Politische Inkompetenz

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Foto: THE PROPHECY 23

Mit ihrem neuen Longplayer MOSH O´CLOCK haben sich die Mannheimer Hannes, Luca, Phil, Jackson und Theo selbst übertroffen. Stimmen von einschlägigen Magazinen sind sich einig: „Absolute Topliga“, „Ein Garant für die nahezu perfekte Verschmelzung von…“, „Abwechslungsreich, innovativ, spannend, spaßig.“ Das unterschreiben wir so. Das Album zeigt einmal mehr, warum The Prophecy 23 ihren ganz eigenen Platz und Stil gefunden hat. Die Mischung aus Thrash, Death und Punk kommt ordentlich auf den Punkt, klingt druckvoll und versprüht dabei genau die Energie und den Wahnsinn, den man von der Band erwartet. The Prophecy 23 stieg mit dem fünften Album auf Platz 41 der deutschen Charts und auf Platz 12 der deutschen Rock- und Metal Charts ein. Der Titeltrack und das Video dazu erzählt die, bis jetzt nicht erzählte Geschichte der Band vom Proberaum bis zum Summer Breeze Open Air. Das ganze selbstverständlich mit einem Moped. Trotz allem Spaß und die locker flockige Art des Albums, wird nicht vergessen auf gesellschaftliche und politische Inkompetenzen in unserem Land einzugehen. Auf den Bühnen und in Videos werden stolz die Anti Nazi und Anti Rechts Parolen getakelt und passend dazu auch ein Video mit klarem Statement veröffentlicht.

Gewaltiger Support Act

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Foto: THE PROPHECY 23

Für das Album hatte die Band mehr als 20 Songs geschrieben. Dreizehn Stück davon haben es auf das Album geschafft. Doch die Auswahl traf nicht die Band. Bei einem exklusiven Demo-Listening-Event entschieden die Fans, welche Tracks auf dem Album landen durften. Das Sahnehäubchen war dabei, dass die Fans sich während der Veranstaltung im Studio am Chorgesang für den Titelsong beteiligen konnten. Aufgenommen, Co-produziert, gemischt und gemastert wurde das Album von Kai Stahlenberg in den Kohlekeller Studios. Er ist bekannt für Alben von Powerwolf, Electric Callboy oder auch Kanonenfieber. So geht cleveres Marketing. Ebenso clever, um nicht zu sagen gewaltig, ist die anstehende Support-Tour. Die Band wird den Erfolg ihres Albums mit einer ausgiebigen Europa-Tour mit den Thrash-Metal Ikonen von Onslaught feiern. Insgesamt 18 Konzerte in zehn Ländern stehen auf dem Programm.

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Fazit

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Foto: Alexandra Wahl

The Prophecy 23 steht seit Jahren für kompromisslose Musik, die nicht mehr sein kann, wie sie bereits ist. Authentisch, ehrlich und seit über 20 Jahren immer noch frisch. Kontinuierliche Weiterentwicklung verhalf ihr zu europäischen Erfolg. Charakteristisch bleibt die Mischung aus aggressiver Gitarrenarbeit, Hardcore Hooks- und Gesang und dem spannend eingepflegten Death-Metal Growls. Mit ihrem aktuellen Album MOSH O´CLOCK unterstreicht die Band ihren Anspruch, Härte und Eingängigkeit miteinander zu verbinden, ohne dabei gekünstelt oder überproduziert zu wirken.

 

Redaktionell verantwortlich für diesen Artikel:

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Crew | Redakteur

Mit Baujahr 1976 nicht mehr so ganz jung, bin ich im Herzen der Republik, in Anhalt aufgewachsen.

Mit 19 Jahren zog es mich nach Baden-Württemberg. Aufgewachsen mit Heavy Metal à la Metallica, Slayer und Kreator etc., pubertierte ich mit dem Punk, bis ich dann mit dem New York Hardcore erwachsen wurde. Es gilt: Ob Metal oder Punk, in deutsch oder englisch, Hauptsache mir gefällt´s.

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