Anzeige

Video Check September

-

-

Der Sommer hat sich verabschiedet und der goldene Herbst macht sich langsam bereit. Konzerte finden größtenteils wieder statt und für die meisten von uns wird das Leben somit langsam wieder normal. Auch im September haben einige Bands uns mit neuem Material versorgt und hier kommen die Checks zu den neuen Videos.

Broilers – Alice und Sarah

Ganz große Liebe von mir für dieses Video. Das Video setzt dem Song noch das i-Tüpfelchen auf. Dieses Kackthema wird hier humorvoll und bittersüß bearbeitet und es passte einfach perfekt zur Bundestagswahl im September. Wie sagen die Broilers so schön? Lebe so, damit die AFD etwas dagegen hat.

Drunken Swallows – Mund aufmachen, weitersagen

Man muss sich nicht immer alles gefallen lassen und weg schauen soll man schon gar nicht. Leider passiert das in der heutigen Gesellschaft beides im falschen Maße. Gefallen lässt man sich oft zu viel und wegschauen tut man ebenfalls zu häufig. Für dieses Video haben sich die Schwalben viel Unterstützung geholt und auch ein Teil vom VRR-Team hat sich vor die Kamera gehüpft.

Engst – Au Revoir

Ein Song, dessen Titel schon viel verrät – es geht um Herzschmerz. Ja, auch Männer leiden und das kommt in dem Storyvideo ganz gut rüber. Für mich ein absolutes Ohrwurmpotential und ich kann nur raten, den Song aufzudrehen:

Hämatom – Dagegen

Diesen Song möchte ich am liebsten sofort live hören. Auch hier gilt: Einfach einmal aus dem alten Muster aufbrechen und dagegen sein. Ein mega Video, an dem ich mich nicht satt sehen kann und ein Song, den ich nicht laut genug aufdrehen kann.

Ampex – Verloren in der Ewigkeit

Die Vier verstehen definitiv etwas von guter Musik und tiefgehenden Messages. Wer kennt es nicht? Gefangen in der Ewigkeit und allein kommt man einfach nicht aus diesem Teufelskreis heraus, der einen immer weiter nach unten zieht. Und wenn es nur das Dorf ist, in dem man lebt und nicht herauskommt. Auf das im September erscheinende Album freue ich mich definitiv schon!

Weimar – Von Wölfen und Ratten

Weimar kamen quasi aus dem Nichts und hauen mit ihrer zweiten Single einen Song raus, der absolut beeindruckend, tiefgründig, emotional und gesellschaftlich leider aktueller denn je ist. Der ein oder andere kann sich hier bestimmt widerspiegeln. Ein musikalisches Werk, das mehr als nur tief unter die Haut geht. Es geht mitten ins Herz.

Philipp Burger – Sänger, Zimmermann, Landwirt, Fischer

Wer sich schon immer gefragt hat, was der Frei.Wild Frontmann wirklich alles neben der Band macht, der bekam im September die Antwort. Der neue Song aus seinem Solo-Album gefällt mir melodisch wirklich gut. Das Video zeigt, was er singt und auch sein Hund Chuck hat seine Rolle bekommen. Am Ende des Videos zeigt er sogar erstmals seine Kinder. Zwar nur von hinten, aber die beiden sind tatsächlich schon ziemlich groß geworden und scheinen, wenn man das Video betrachtet, eine super tolle Kindheit zu haben. Der Clip macht definitiv Lust, einmal einen Tag mit Philipp zu verbringen.

Nicole Scherer
Nicole Schererhttp://vollgas-richtung-rock.de
Ich bin 27 Jahre und durch meine Eltern bereits mit Rockmusik aufgewachsen. Da mein Vater als Tontechniker unterwegs war habe ich recht früh gelernt was gute Musik ausmacht und ob eine Band, vor allem Live, gut klingt. In der Teenie Phase mischte sich dann zu dem bis dato englischen Rock und Punk Genre immer mehr der Deutschrock in meine CD Sammlung und dieser Linie bin ich bis heute treu geblieben. Prinzipiell ist mir der Stil egal, Hauptsache ich höre Gitarre, Bass und Schlagzeug.„Musik ist mein Blut, was ich zum leben brauch. Der Rhythmus, mein Herzschlag spürst du ihn auch?“ – Goitzsche Front
19,482FansGefällt mir
4,301FollowersFolgen

Könnte dich auch interessieren

Ähnliche Beiträge