Anzeige

Restrisiko mit neuen Klängen

-

-

VRR: Uns ist zu Ohren gekommen, dass ihr an einem neuen Album werkelt. Wie ist da bei euch gerade Stand der Dinge?

Restrisiko (Fabi): Hey Lisa, erstmal beste Grüße aus Göttingen. Ja genau, 5 Songs sind bereits im Kasten und im Oktober und Dezember geht es dann im Studio weiter, damit das Album Anfang 2021 zum Mastern gehen kann! Im Moment sind wir dabei ein Video zu „Antisocial Rock’n‘Roll“ zu drehen. Der Song wird die erste Vorab-Veröffentlichung vom neuen Album. Wir hoffen, dass alles bis spätestens Mitte September fertig ist und er auf die Menschheit losgelassen werden kann.

VRR: Wir wollen jetzt noch nicht zu viel verraten, aber könnt ihr uns schon einen kleinen Einblick in die Songs geben?

Restrisiko (Fabi): Wir haben uns diesmal sehr viel Zeit beim Schreiben der Texte und bei der musikalischen Entstehung der Songs gelassen. Die Songs, die bereits aufgenommen sind, gehen absolut gut ab und textlich werden Themen wie Freundschaft, Hass, die „guten alten Zeiten“, sowie gesellschaftskritische Themen behandelt. Musikalisch wird es sehr melodiös, aber trotzdem auch ordentlich pogotauglich, wie man es von uns kennt – ordendlich auf die 12!

Gastsänger

VRR: Beim Lied „Keine Toleranz“ von Brennstoff habt ihr und InForm mitgewirkt. Sind auch für eure Platte Gastmusiker in Planung?

Restrisiko (Fabi): Ja genau! An dieser Stelle geht ein fetter Gruß an Brennstoff und InForm raus… Geplant ist ein Song mit mehreren Gastsängern aus unserem direkten Band-Umfeld. Ich bin gespannt, ob wir das so umsetzten können – wenn ja, wird das Bombe!

VRR: Eigentlich hätten wir dieses Jahr schon unzählige Festivals unsicher gemacht, doch stattdessen kam Corona dazwischen. Wie erlebt ihr die Zeit und wie hat euch das beim Songwriting für das neue Album beeinflusst?

FCK CORONA

Restrisiko (Fabi): Ja, das sag ich dir… Dieser Sommer ist absolut für die Tonne. Die ganzen Festivalshows und das ganze drum herum, mit den ganzen guten Leuten fehlt uns definitiv. Beeinflusst hat uns dieser Corona-Müll nicht beim Songwriting, da die Texte alle komplett vorher fertiggestellt waren. Wir werden/wollen weder mit irgendeinem Corona-Pandemie-Müll noch sonst irgendeinem Mist von diesem komischen Menschenmüll aus unserer Regierung Texte in unseren Songs füllen.

VRR: Füße still halten scheint nicht so euer Ding zu sein. Gemeinsam mit Brennstoff und InForm habt ihr das Projekt #anderezeitenandereklänge ins Leben gerufen. Warum lag euch das am Herzen und wie wird es damit künftig weitergehen?

Restrisiko (Fabi): Die Grundidee dazu kam von Rolle (InForm), der mich und Thomas (Brennstoff) gefragt hat, ob wir dabei wären. Wir fanden die Idee vom Rolle cool und haben direkt mitgemacht. Klasse war auch, dass es doch so viele Bands aus den verschiedenen Genres gab, die dort mitgemacht haben und so eine gute Playlist zusammenkam.

Akustik-Klänge

VRR: Im Zuge des Projekts habt ihr das Lied „Krieg“ als Akustik-Version veröffentlicht. Warum fiel eure Wahl auf diesen Song?

Restrisiko (Fabi): „Krieg“ ist mittlerweile einer unserer ältesten Songs und war auf dem ersten Album drauf. Er passt halt nach über 20 Jahren immer noch in die Zeit, schaut man sich dieses Verderben auf der Welt einmal an!

VRR: Die Akustik-Variante kam ziemlich gut an. Wird es mehr Stücke in der Richtung auf dem neuen Album geben?

Restrisiko (Fabi): Ja, wird es. Geplant sind 2 Songs – ob beide aufs Album kommen oder nur einer, steht noch nicht fest.

Musikvideos und Konzerte

VRR: Zum Schluss: Bis ihr im Oktober im Studio seid, dauert es noch ein bisschen. Was steht bis dahin noch bei euch auf der Agenda?

Restrisiko (Fabi): Jo, wie gesagt sind wir im Moment dabei das neue Video zu drehen und wenn das fertig ist, geht es auch direkt wieder an die neuen Songs. Nebenbei haben auch die Proben für die Show am 29.08.20 in Aarburg begonnen, also langweilig wird uns zum Glück nicht so schnell… Also, wer am 29.08.20 noch nix vorhat, gondelt in die schöne Schweiz und genießt ein schönes Konzert mit den Durstigen Nachbarn, den Biertoifeln, Restrisiko und Scharmützel! Beste Grüße aus Göttingen und hoffentlich bis bald mal wieder auf irgendeinem Festival/Konzert hier in unserem Land! Cheers, Fabi/Restrisiko

Lisa Berg
Lisa Berg
Über mich: Ich, 27 Jahre alt, lebe, liebe und atme Musik - ganz egal ob Punk-, Deutschrock, Oi oder Metal. Wenn ich nicht gerade für Vollgas den Bürostuhl platt sitze, stolpert man mir regelmäßig auf diversen Konzerten und Festivals in ganz Deutschland über die Füße. Im Gegensatz dazu verdiene ich ganz seriös meine Brötchen als Grafikerin für den Printbereich.
19,373FansGefällt mir
4,301FollowersFolgen

Könnte dich auch interessieren

Ähnliche Beiträge