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Leidbild: Zwischen Rockmusik und Massentierhaltung

Enton Leidbild im Interview

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Leidbild, seit einiger Zeit kein unbeschriebenes Blatt mehr in der deutschsprachigen Rockszene, brachten jüngst ihr 2. Album LEVITIKUS auf den Markt und polarisieren seither nicht nur mit kritischen Texten. Wir reden hier nicht von Massenbierhaltung, obwohl das an diversen Punkten sicherlich auch zutrifft, sondern von Massentierhaltung. Wir decken die skandalösen Zustände aus erster Quelle für euch auf und trafen Enton Leidbild, ein Opfer und Zeuge, zum Interview. 

Massenbier- oder Massentierhaltung 

VRR: Schön, dass du dich überwunden hast das Interview mit uns zu führen. Wir möchten auch gar nicht groß drum herumreden. Was durch Leidbild als Brandherd in Social-Media über alle Plattformen gejagt wird, ist für uns sehr erschreckend. Was kannst du uns darüber sagen? Was hat es mit der Massenbierhaltung auf sich? 

Enton Leidbild: Ich bedanke mich erst einmal dafür, dass sich jemand dieser unangenehmen Thematik annimmt. Es ist so, dass die Marketingabteilung von Leidbild die großartige Idee hatte, uns Quietsche-Enten aus rein kommerziellem Interesse zu verhökern. Band Logo darauf und die Sache war klar. Um die zweite Frage vorweg zu nehmen, es ist weder Massenbier- noch Massentierhaltung von der wir hier sprechen. 

Rettet die Enten 

VRR: Das klingt ja erst einmal nicht so schlecht, wo genau ist der Haken an der Sache und wovon sprechen wir hier genau? 

Enton Leidbild: Nun von „Masse“ können wir hier schon einmal nicht sprechen, da wir nur in limitierter Stückzahl produziert wurden, das finden wir – wenn ich für meine Mit-Enten sprechen darf- erstmal nicht verkehrt. Diese 08/15 Gelbenten gibt es schon zur Genüge, aber viel, viel schlimmer ist was die Menschen mit uns machen. Anstatt uns unserem natürlichen Lebensumfeld zu überlassen, werden wir zweckentfremdet. Überall schlagen wir unsere Zeit tot, nur nicht dort, wo wir es eigentlich wollen. Badewannen, Badezimmer, Waschbecken und Duschen. Hier fühlen wir uns wohl, das ist unsere Heimat und ich hoffe mit diesem Interview den Menschen die Augen zu öffnen. Haltet eure Quietsche-Enten artgerecht! 

VRR: Vielen Dank für die kritischen Worte. Also liebe Leser, solltet ihr im Besitz einer dieser Enten sein, befolgt den Wunsch und geht baden. Das ist die Natur von Enton und seinen Freunden. Um euch noch einmal für die Zustände zu sensibilisieren, haben wir euch nachstehend eine Galerie angelegt. Wir hoffen endlich auf einen Sinneswandel!

Ihr wollt auch eine Leidbild Ente, dann schaut doch mal hier: (Nur für artgerechte Haltung gedacht) Außerdem gibt es bereits eine eigene Facebook-Gruppe für alle Entenhalter.

 

Marco Stahl
Marco Stahl
2010 infizierte mich Broilers bei meinem ersten "richtigen" Live-Konzert in der noch alten Batschkapp in Frankfurt. Seit jeher war mein Werdegang geebnet und mit wachsender Begeisterung gründete ich 2017 dann Vollgas Richtung Rock.Mein Motto: "Man lernt nicht zu sprechen, um dann das Maul zu halten". -Foiernacht
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