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Kernkraft – REVOLUTION – VÖ 26.09.2021

Mein erstes Mal mit Kernkraft

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Lesedauer
2 Minuten

Ihr möchtet wissen, wie mein erstes Mal war? Erzähle ich euch gerne fix in ein paar zusammengefassten Zeilen. Gespannt war ich, das kann ich euch versichern, aber wer kennt das nicht. Aufgeregt mein erstes Review schreiben zu dürfen und das über ein Album, von dem ich noch nicht einmal die Band dahinter kannte. Ich fragte mich ständig, wie macht man das wohl, wie wird es ankommen, wie geht das überhaupt?

Nun ja, ich kann euch schon einmal sagen, beim ersten Mal tat es überhaupt nicht weh und ich freue mich auf das, was da noch so kommt.

Voller Neugier also, aber auch etwas ängstlich mit den Ansprüchen, die ich an mich selbst stellte, legte ich mich ins Zeug. Ich hörte mir das Album an, einen Song nach dem anderen, immer und immer wieder. Und es gefiel mir wirklich richtig gut.

Also irgendwie schon so wie das erste Mal, ihr wisst was ich meine.

Was machen die eigentlich so?

Kernkraft, wer ist das, was machen die so, was gibt es Neues von denen? Fragen über Fragen. Und überhaupt, wo kommen die eigentlich her? Seit wann gibt es diese Band, die ich nicht kannte? Ich ging also auf Spurensuche.

Der Name Kernkraft soll wohl aus eigenen Angaben für die Kraft aus der Mitte stehen, das Logo ist wohl aus diesem Grund aus der Mitte heraus nach rechts und nach links geschrieben. Alles in allem soll es die Energie und die Seele des kernigen Sounds beschreiben. Die Idee stammte von einem der ehemaligen Gitarristen der Band. Somit wollen sie vermitteln, dass die Band im Kern beständig bleibt, trotz einiger Erneuerungen in deren Besetzung.

Die Band

Viel geben die Herrschaften aber sonst leider nicht über sich preis, lediglich ein paar Background Infos zur Gründung, wann und wo.

Was sie uns tatsächlich wissen lassen wollen ist allerdings, dass sie sich vor allem von Extremismus distanzieren. Es scheint, als seien sie sogar etwas genervt. „Geht uns nicht auf den Sack“, schreiben sie und das sind deutliche Worte an diejenigen, die immer wieder versuchen, diese Art der Musik in eine bestimmte Schublade zu stecken.

Gegründet haben sich die 5 Jungs aus dem Saarland bereits im Jahre 2013. Mit der kräftigen Stimme von Karsten Sersch geben sie jeden Song zum Besten. Mal sanfter, mal lauter und mal provokant. Mit neuen Bandmitgliedern und neuer Stilrichtung wagen sie den Neustart und ich habe das Gefühl, die wollen mehr.

Also dürfen wir uns neben dem neuen Album sicher auf einige Konzerte freuen.

Revolution

Tracklist:
  • Core
  • Wir sind wieder da
  • Deutschrock
  • Revolution
  • Freigeist
  • Feuer und Flamme
  • Wach auf
  • Asche im Wind
  • Nie im Regen
  • Lebenslänglich
  • Alles auf Anfang
  • Saarland

REVOLUTION wurde bereits im September 2021 veröffentlicht und ist das dritte Album der Band. Alles in allem ein gelungenes Werk. Facettenreich und vielfältig spricht es sicher dem ein oder anderen aus Seele.

Mit dem Song „Wir sind wieder da“ melden sie sich musikalisch zurück, laut und mit viel Kraft macht das schon einmal sehr viel Lust auf mehr. „Deutschrock“ spiegelt wohl genau das wider, wie schon beschrieben, was sie gegen Extremismus und Schubladen-Denken haben. „Feuer und Flamme“ ist im Gegensatz zu den anderen Songs etwas ruhiger gehalten, fast schon eine Ballade. Sie handelt von Zusammenhalt und Loyalität. Mein Favorit ist „Freigeist“. Ein Song, der davon erzählt, sich eine eigene Welt zu erschaffen, die frei denkend und inspirierend sein darf. Der Alltag ist eben allgegenwärtig. Und spätestens nach dem Album frage ich mich, wie kann das sein, das ich die Jungs nicht kannte.

FAZIT

Mich haben die rauen Klänge irgendwie abgeholt und auch wenn es manchmal härter im Ton wird, trifft es den Nerv der Zeit. Überzeugt euch gern selbst.

 

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