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Bundesländer Szene Story IX – Rheinland Pfalz

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Das Land der Rüben und Reben. Bemüht man Google nach gängigen Klischees über die “Pälzer” spuckt die Suchmaschine lediglich “ehrlich, gesellig und laut” aus. Klingt doch nach allem, was wir an unserer Musikszene so sehr schätzen. Doch was hat denn nun Rheinland-Pfalz an Bands und Festivals zu bieten?

Bands

Die Punkrocker Herzlos sind zwar in Kaiserslautern beheimatet, aber längst über die Grenzen hinaus bekannt. Mit ihrem kostenlosen Festival Rock uffm Köppche locken sie einmal im Jahr ihre Fans nach Eulenbis. Herzlos waren unter anderem auch auf unserer ersten Vollgas Rocknacht (Hier geht es zu der Galerie)

Aus dem entzückenden Wittlich kommen Delirium Rock’n Roll. Veranstaltungs-Highlight jedes Jahr ist dort die traditionelle Säubrennerkirmes, doch damit nicht genug. Delirium zeigen den Wittlichern auf ihrer Deutlich & Verzerrt Rocknacht, was richtiger Rock’n’Roll ist. Tickets für diesen Samstag (11.1.2020) gibt es noch an der Abendkasse. Alle Infos dazu bekommt ihr hier.

Mit Heilige Bruehder hat die Pfalz außerdem ihre eigene Böhse Onkelz Coverband. Als Stammgäste spielen sie regelmäßig auf dem Pfeffelbach Open Air.

Festivals

Ganz oben auf der Liste der Pflichtveranstaltungen sollte auch bei euch das Pfeffelbach Open Air stehen. In dem idyllischen 1.000-Einwohner-Dörfchen standen bereits Größen wie Frei.Wild und Lordi auf der Bühne. An zwei Tagen im Juli darf im Rheinland ordentlich Vollgas gegeben werden.

Eines der bekanntesten Festivals Deutschlands ist Rock am Ring. Mit 85.000 Besuchern in diesem Jahr ist der Nürburgring eine regelrechte Pilgerstätte für Rockfans. Das Schwesterfestival Rock im Park findet zur gleichen Zeit in Nürnberg (Bayern) statt.

Wer es lieber klein und familiär mag, ist mit dem Mühlenrock Open Air gut beraten. Im anerkannten Erholungsort Simmertal stellen die Veranstalter seit bald zwei Jahrzehnten ein wahres Goldstück an Festival auf die Beine.

Über zu wenig Veranstaltung können sich die Pfälzer wirklich nicht beschweren. Da könnte man glatt neidisch werden, oder man stattet den Nachbarn einfach einen Besuch ab.

Lisa Berg
Lisa Berg
Über mich: Ich, 26 Jahre alt, habe Punk-, Deutschrock und Metal quasi mit der Muttermilch aufgenommen. Frühzeitig von meinen Schwestern mit "Die Toten Hosen" beschallt, hat mich das Fieber endgültig auf meinem ersten "Die Ärzte" Konzert 2007 erwischt. Heute stolpert man mir regelmäßig auf diversen Konzerten und Festivals über die Füße. Im Gegensatz dazu verdiene ich ganz seriös meine Brötchen als Grafikerin für den Printbereich. Mein Motto? "Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik"
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