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Die Top Beleidigungen im Deutschrock – Teil 2

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Unser erster Teil der Top Beleidigungen hatte innerhalb kürzester Zeit vierstellige Aufrufe, offenbar habt ihr denselben stumpfen Humor wie wir. Ihr wollt Nachschlag? Den bekommt ihr! Wir haben uns die neuesten musikalischen Geniestreiche des Verschmähens angehört und servieren sie euch hier auf dem Silbertablett. Müssen wir erwähnen, dass das hier weder politisch korrekt noch genderkonform wird?

Diskriminierend

BRDIGUNG sind mit ordentlich Pöbellaune zurück und wir haben sie schon schmerzlich vermisst. Bei der Menge an verbalen Tiefschlägen auf dem neuen Album ZEIG DICH konnten wir uns beinahe gar nicht entscheiden. Sind dann aber doch beim Klassiker der U20-jährigen “Ob du behindert bist” hängen geblieben. Das Video zur Single setzt dem Absurditätenkarbinett noch den falschen Schnurrbart auf.

Niveauvoll

Trotz des plakativen Songnamens “Droge der Idioten” von den Local Bastards haben wir uns nicht für “Idioten” als DIE Diskreditierung aus dem Lied entschieden. Viel eleganter ist das harmlos anmutende “Kleingeister”, was doch deutlich charmanter klingt. Statt wie bei Parship gibt es bei den Bastarden Beschimpfungen und Diffamierungen mit Niveau.

Uralt

Selbst in der Grundschule war der Begriff “neunmalklug” schon uncool. Dafür wurde der eine Junge, der immer ein Pflaster auf der Brille kleben hatte, von mindestens drei Rüpeln auf dem Schulhof geschubst. Egal, Artefuckt graben beim Song “Was wir säen” tief in Großmutters Wortschatz und entdecken eine nie vermisste Wortperle für sich.

Kollektiv

Manchmal reicht ein einziges Wort nicht aus, um in Gänze zu beschreiben, wie sehr man sein Gegenüber verachtet. Mit “Keine Toleranz” präsentieren Brennstoff ein Paradebeispiel, wie man in Rüpelrocker-Manier einen ganzen Song lang anderen in die Suppe spuckt – herrlich!

Selbstreflektiert

Okay, dass Musiker gerne alles und jeden beleidigen, ist bekannt. Aber sich selbst? Viva bedienen sich in ihrer kürzlich veröffentlichten Single des Klassikers “Fick dich” und richten das unverblümt an sich selbst. Man könnte jetzt nach einer tiefgreifenden Bedeutung fragen, aber mal ehrlich: So sind sie, die Franken.

Ihr habt den ersten Teil verpasst? Na dann hier noch schnell nachlesen:

Die Top 7 Beleidigungen im Deutschrock

Lisa Berg
Lisa Berg
Über mich: Ich, 26 Jahre alt, habe Punk-, Deutschrock und Metal quasi mit der Muttermilch aufgenommen. Frühzeitig von meinen Schwestern mit "Die Toten Hosen" beschallt, hat mich das Fieber endgültig auf meinem ersten "Die Ärzte" Konzert 2007 erwischt. Heute stolpert man mir regelmäßig auf diversen Konzerten und Festivals über die Füße. Im Gegensatz dazu verdiene ich ganz seriös meine Brötchen als Grafikerin für den Printbereich. Mein Motto? "Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik"
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