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Bandvorstellung Wir sind EINS – Teil 2

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“Der Säckel vom Dienst”

Beide im ersten Teil genannten Alben wurden vom Mitch im eigenen Studio produziert. Das ist der Vorteil, wenn man beruflich damit zu tun hat. Wenn dem Mitch eine Idee zu einem Song im Kopf umherschwirrt, versucht er diesen Moment, wenn gerade nichts anderes zur Verfügung steht, auf seinem Handy einzufangen. Das kann eine Melodie, eine Textpassage oder ein Gitarrenriff sein. Am PC versucht er diese Fragmente zu einer Demo zusammenzufügen. Dietmar kommt dann mit ersten Ideen zu einzelnen Gitarrenriffs und im Proberaum, wir basteln und jammen um diese Demo herum, bis sich der Song festigt oder besser wird. Des Weiteren ist Boris “das Bindeglied zwischen den Swissbrothers”, also Dietmar und Mitch. Mitch kümmert sich zu 90 % um die Kommunikation, Social Media, Logistik, Artwork etc. und Dietmar ist der “Säckel vom Dienst”. Dietmar hierzu: “Ich mache alles, was die anderen nicht machen wollen. Ich bin der Fahrer, der Proberaum-Aufräumer, repariere und mache den Steuer- und Schreibkram.”

Gamechanger

Live war die Combo in den letzten Jahren sehr aktiv. Mitch: “Klar war unsere erste G.O.N.D. Show 2009 ein Gamechanger, da es bis dato die größte Show war.” Dietmar: “Der schönste Gig ist immer unser Heimspiel, das Jahresbeginn-Konzert in unserer Heimat. Jeweils am 5. Januar in Urloffen. Aber auch die folgenden Gigs in Berlin, Dessau, Wallau und Eckartsberga gehörten dazu. Mitch ergänzt: “Kleine Clubs sind stimmungstechnisch aber auch sehr geil. Da kocht zum Teil die Stimmung über. Und das Pfeffelbach Open Air hat definitiv von allem was zu bieten. Man fühlt sich sehr willkommen, die Technik ist Top und die Stimmung läuft.”

Potenzielle Sänger aufgepasst!

VRR: Wie habt ihr das Pandemiejahr verbracht?

Mitch: “Da es von vielen Unsicherheiten geprägt war, ging es in viele Richtungen und Langeweile kam nicht auf. Wir haben Online Konzerte und Autokinos bespielt, haben Shows geplant und vorbereitet, die dann abgesagt wurden und wir haben eine ältere Ballade von uns neu aufgenommen. Da bei mir auch noch ein Auge auf berufliche Alternativen zur Veranstaltungsbranche lag, war es nicht immer einfach alle Ideen so zu verfolgen, wie es geplant war. Wir haben auch in Jamsessions die Besetzung etwas umgeworfen und Dave ans Schlagzeug gesetzt. Das hat geil funktioniert und wäre für Boris beruflich und familiär eine Entlastung. Wenn wir also jemanden finden, der Dave stimmlich das Wasser reichen kann und bestenfalls noch Gitarre spielt, könnte da auch was Neues und Geiles passieren.

“Und, wenn man in der Pandemie nicht selbst am Stock geht…”

Auch bei Wir sind EINS, ist es seit Beginn der Pandemie etwas ruhiger um die Band geworden. Aber auch nicht ganz. Onlinekonzerte standen an. Das letzte am 22. Mai. zusammen mit anderen Bands, auf Initiative der Online Community “Die Rocklounge”, da lag der Fokus auf dem Sammeln von Spendengeldern für Robin. Mitch: “Robin leidet seit Anfang 20 an einer unheilbaren Nervenkrankheit. Die einzige Möglichkeit, ihn am Leben zu erhalten, ist alle 2 Jahre eine 30.000 € teure Stammzellentherapie im Ausland zu ermöglichen. Ich finde, wenn es einem selbst so gut geht und man selbst während der Pandemie nicht gerade am Stock gehen muss, ist es doch eine geile Sache, mit der eigenen Leidenschaft jemanden etwas Gutes tun zu können.”

“Wir sind dran”

Nun haben wir schon 2021 und hoffnungsvoll sehne ich mich auf eine positive Aussage der Band, bezüglich eines neuen Silberlings. Mitch: “Ja, natürlich wird es Zeit. Es liegen auch bereits einige unfertige Demos auf dem PC. Zu Beginn der Pandemie dachten wir auch, dass das die Gelegenheit wäre, ein Album fertigzustellen. Aber diese Zeit war schon eine Phase mit viel Durcheinander und Unplanmäßigkeiten. Kurzum, wir haben selbst richtig Bock drauf und brennen auf neue Kompositionen.

Zum Abschluss, die vorerst letzten Worte der Band

Dietmar: “Bleibt gesund. Helft dabei die Pandemie zu besiegen. Wir beglücken euch dafür mit unseren Songs live auf der Bühne.”

Boris: “Kehle auf und singen! Wer Bock hat und aus der Gegend Baden kommt, kommt auf die Pferde! Wir brauchen einen Sänger!”

Mitch: “Lasst euch da draußen nicht auf den Sack gehen, bleibt gesund, hört Musik und genießt das Leben. Tut nichts, was ich nicht auch tun würde. Wir freuen uns drauf, als Band endlich wieder am Leben teilnehmen zu dürfen.”

Zum Teil 1 geht es hier entlang

Jörg Hentzgen
Jörg Hentzgen
Mit Baujahr 1976 nicht mehr so ganz jung, bin ich im Herzen der Republik, in Anhalt aufgewachsen.Mit 19 Jahren zog es mich nach Baden-Württemberg. Aufgewachsen mit Heavy Metal á la Metallica, Slayer und Kreator etc., pubertierte ich mit dem Punk bis ich dann mit dem New York Hardcore erwachsen wurde. Es gilt: “Ob Metal oder Punk, in deutsch oder englisch, Hauptsache mir gefällt´s.
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