Anzeige

FAR FROM OVER Record Release-Party

-

-

Lesedauer
2 Minuten

Me on Monday luden zur Release-Party ihres nicht mehr ganz so jungen, aber ersten Albums FAR FROM OVER ein. Die Veranstaltung war gut eine Woche vor Beginn restlos ausverkauft und das freute Fans und Band gleichermaßen. Was ihr verpasst habt, außer die coolste Party des Jahres?

Begrüßungsbier und Zuckerwatte

Die kleine Location war gar nicht so einfach zu finden, denn die offizielle Adresse und der Einlassbereich waren zwei verschiedene Straßen, doch zum Glück nur eine Querstraße weiter. Wer sich dann in die Schlange eingereiht hatte und dem Team seine Karte bzw. den Namen, auf den bestellt wurde, genannt hatte, der bekam direkt ein Bier oder Energy angeboten. Ja, Warsteiner und Vita Cola Energy waren Sponsor und so durfte jeder Gast ein Begrüßungsgetränk zu sich nehmen – kostenfrei. Wer neben Durst noch etwas Hunger hatte, war am folgenden Restbuffet herzlich eingeladen, sich zu bedienen. Me on Monday hatten zu viel Essen für das Team vorbereitet, welches dann beim Konzert den Gästen angeboten wurde. Wem das jedoch zu herzhaft war, konnte am Merch von Me on Monday etwas für den Glucosespiegel tun und sich von den Mädels Zuckerwatte holen – ebenfalls gratis.

Die musikalischen Highlights

Foto: Melissa Müller

Schließlich ging es kurz nach 19 Uhr mit gut gefülltem Bauch an die Vorband des Abends Congoroo. Die Fünf aus Halle waren ein sehr guter solider Anheizer und spielten einige Klassiker aus ihrem noch aktuellen Album UP THERE, NOT HERE. Einige neue Songs, welche auch den Weg auf das kommende Album finden werden, waren mit im Gepäck. Nach einer längeren Umbauphase gab es dann jedoch die Gastgeber zu hören. Wie bereits zum Allstars (VRR berichtete) begannen sie mit „Hope On“. Das einzige Manko, die Shouter Stimme Rudi gab es nur vom Band. Doch ich glaube, dies störte niemanden, denn vorrangig wollten wir alle nur das neue Album feiern. Für mich war an diesem Abend ein viel größeres Highlight, dass ich „Under the Ice“ Live hören durfte und das in einer rockig emotionalen Variante. Als die Stimmung durch das Lied eh schon recht gedrückt war, nahm Gitarrist Max noch einmal das Mikrofon in die Hand und bedankte sich für die Zeit bei Me on Monday. Weniger traurig machten sie dann schließlich mit dem Klassiker „Lonely Satellite“ weiter. Das Cover aus dem Warsteiner Song Contest „We got the Moves“ durften die Gäste ebenfalls live erleben. Bevor es dann zu einer gemütlich Aftershow Party ging, beendeten sie das Konzert mit dem Titelsong „Far from Over“.

Foto: Melissa Müller

Fazit

Trotz dieser recht kleinen Location und einer ausverkauften Release-Party war es dennoch eine gemütliche Runde. Wer das verpasst hat, sollte tatsächlich traurig sein, denn es bleibt für alle Gäste ein unvergesslicher Abend. Auch wenn Gitarrist Max seine letzte Show spielte und man meinen sollte, dass der Abend eher gedrückt sein sollte, so war es dennoch ein Abend voller Freude. Und ganz eventuell hat sich diese zuckersüchtige Redakteurin dreimal Zuckerwatte gegönnt. Es war ein emotionales und großartiges Konzert und für gerade einmal schmale 10 Euro bekam man viel geboten. Und zum Abschluss noch die Frage, von wem stammt das Original „We got the Moves“?

Melissa Müller
Über mich: 24 Jahre jung und Herzblut-Ossi, auch als Nachwende-Kind. 2009 durch Frei.Wild endgültig mit dem Deutschrockfieber infiziert. So sieht man mich heute regelmäßig auf Konzerten oder Festivals, zumeist bei kleineren Bands (Kneipenbands, wie ich sie liebevoll nenne) in der ersten Reihe. Mein persönliches Lebensmotto „Der Osten rockt, denn ich leb nur einmal“.

Könnte dich auch interessieren

Ähnliche Beiträge