Frei.Wild in Frankfurt – die Festhalle wird zum Kollektivabriss

Wenn Frei.Wild in Frankfurt ruft, folgt die Szene. Schon Stunden vor Einlass strömten am Sonntag, 10.05.2026 tausende Fans zur Festhalle. Zwischen Bier- und Äpplerdosen waren die ersten Gesänge bereits früh zu hören und schnell war klar, dass das kein normaler Konzertabend wird, sondern ein Ausnahmezustand.

Punkt 20 Uhr gingen die Lichter aus. Anstatt auf eine Vorband setzte die Südtiroler Band darauf, den Fokus auf den Frei.Wild Supporters Club zu lenken und über die Lautsprecher erfolgte der Song „Dieser Club, dieser Pakt, dieser FWSC“. Sekunden später explodierte die Halle förmlich. Unter donnerndem Intro betrat Frei.Wild die Bühne und eröffnete den Abend mit „Das Land der Vollidioten“. Von der ersten Sekunde an stand die komplette Festhalle Kopf. Der Innenraum verwandelte sich in ein einziges Meer aus springenden Menschen und erhobenen Fäusten.

Rambazamba in der Festhalle

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Die Südtiroler präsentierten sich in absoluter Höchstform. Sänger Philipp Burger wirkte bestens aufgelegt, suchte permanent die Nähe zum Publikum und peitschte die Menge immer weiter nach vorne. Unterstützt wurde das Ganze von einer Produktion, die locker internationales Arena-Niveau erreichte. Gewaltige LED-Wände, meterhohe Feuersäulen, CO₂-Kanonen und eine Lichtshow, die die Festhalle regelmäßig in ein flammendes Inferno verwandelte.

Vor allem die Songs des aktuellen Albums IMMER UNTER FEUER zündeten live gewaltig. Bei Tracks wie „Wenn alles in Trümmern liegt“, „Gott und wir selbst“ oder dem Titelsong selbst bebte buchstäblich der Boden. Die Fans sangen jede Zeile mit – laut, leidenschaftlich und voller Energie. Einer der stärksten Momente des Abends folgte im Mittelteil der Show: Frei.Wild baute ein kompromissloses Klassiker-Medley ein, das die Stimmung endgültig eskalieren ließ. Circle Pits öffneten sich im Innenraum, Bierbecher flogen durch die Luft und selbst auf den Sitzplätzen hielt es kaum noch jemanden auf den Stühlen. Frankfurt verwandelte sich endgültig in einen brodelnden Hexenkessel.

Doch Frei.Wild kann nicht nur Vollgas. Mit der Akustik-Version von „Mehr als 1000 Worte“ zeigte die Band auch ihre emotionale Seite. Plötzlich lagen sich überall Menschen in den Armen, Handylichter erhellten die dunkle Halle und für wenige Minuten wurde aus der gigantischen Rockshow ein beinahe intimer Moment.

Drei Stunden pure Frei.Wild Power

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Immer wieder bedankte sich Philipp Burger bei den Fans für die jahrelange Treue und betonte, wie besonders die Konzerte in Frankfurt für die Band seien. Nach über zwei Stunden endete das reguläre Set zunächst mit „Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben“, das von einem letzten Pyro-Gewitter und goldenem Konfettiregen begleitet wurde. Doch natürlich ließ Frankfurt die Band nicht einfach gehen. Unter ohrenbetäubendem Jubel kehrte Frei.Wild für mehrere Zugaben zurück und verabschiedete sich schließlich erschöpft, aber sichtbar überwältigt von diesem Abend.

Frei.Wild lieferte in Frankfurt genau das ab, wofür ihre Fans sie lieben: pure Energie, ehrliche Emotionen und eine Liveshow, die keine Gefangenen machte. Die Festhalle kochte vom ersten bis zum letzten Ton. Ein Abend, den die Fans so schnell nicht vergessen werden. Und damit ihr auch sehen könnt was da in Frankfurt abging, haben wir euch eine Galerie mitgebracht. Klickt HIER oder auf das nachstehende Foto:

BEITRAGSBILD-FOTOSTRECKE_Jana-Stahl Frei.Wild in Frankfurt – die Festhalle wird zum Kollektivabriss

Redaktionell verantwortlich für diesen Artikel:

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Crew | Redaktion

Ich bin durch meine Eltern bereits mit Rockmusik aufgewachsen. Da mein Vater als Tontechniker unterwegs war, habe ich recht früh gelernt, was gute Musik ausmacht und ob eine Band vor allem live gut klingt. In der Teenie-Phase mischte sich dann zu dem bis dato englischen Rock und Punk Genre immer mehr der Deutschrock in meine CD Sammlung und dieser Linie bin ich bis heute treu geblieben. Prinzipiell ist mir der Stil egal, Hauptsache, ich höre Gitarre, Bass und Schlagzeug.

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