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Videodreh mit Unantastbar in Leipzig

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15 Jahre Musik, 15 Jahre Leidenschaft, 15 Jahre Liebe zu ihrer Band und zu ihren Fans – Unantastbar zelebrieren dieses Jahr ausgiebig ihren Jahrestag. Haben sie zu Beginn des Jahres ihre musikalischen Wurzeln mit der „Back to the Roots“-Tour gefeiert, bereiten sie sich im Moment auf die anstehende Festivalsaison vor. Und genau für diese Zeit haben sie ein ganz besonderes Schmankerl für ihre Fans vorbereitet: Pünktlich zur Saison wird es ein neues Musikstück mit dazu passendem Video aus der Rockschmiede geben! Ein ganz besonderes Geschenk für ihre Fans!

Location in Leipzig gekannt und genutzt

Die fünf Südtiroler gastierten an diesem letzten Maiwochenende geplant in Leipzig und luden alle Mitglieder ihres Supporter-Clubs „Unantastbar United“ zum jährlichen Supporter-Konzert. Und da die Terminkalender meist zu voll sind, kann man das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden und gleich den Videodreh in der Messestadt umsetzen. Als Kulisse wurden einige verlassene Hallen eines ehemaligen Zugbahnhofes im Leipziger Stadtteil direkt am Club Hellraiser auserkoren. Diese waren den Jungs bereits aus der Vergangenheit durch ein Fotoshooting bekannt. Der industrielle Charakter und der individuelle Charme, der bereits deutlich zerfallenen Hallen, passte wunderbar zum Rockflair des neuen Musikstückes.

Sympathische Profis mit Freude an ihrer Arbeit

Bereits am späten Freitagnachmittag begannen die emsigen Vorbereitungen der Crew und des Produktionsstudios 3HE-Media unter der Aufsicht von Produktionsleiter Thorsten Scharf. Während noch bis zum Abend die Sonnenstrahlen die alten Hallen durchfluteten, wurden die ersten Laufszenen der Band gedreht. Akribisch feilte man an jeder Szene bis wirklich jede Bewegung saß. Die Sets mussten den gesamten Abend immer wieder umgebaut werden, um die nächsten Szenen vorzubereiten. Das war nicht nur mit viel Arbeit für die Crew verbunden, sondern auch mit teilweise sehr langen Wartezeiten für die Bandmitglieder.

Waren Unantastbar erst um vier Uhr in der Nacht zuvor angekommen und sichtlich erschöpft, ließen sie sich ihre gute Laune nicht nehmen. In den Pausen lachten und erzählten sie viel, hörten Musik und tranken ausgelassen das ein oder andere Bier. Ihnen war bewusst, dass jeder Dreh ein gutes Stück Arbeit ist, der die volle Konzentration abverlangte, aber den Spaß an der Sache ließen sie sich nicht nehmen. Das ist schon bemerkenswert, wenn man sieht wie Joggl eine Szene mit dem Filmprojektor weit über ein Dutzend Mal dreht und danach noch immer lachen kann.

Die Fans als Begleiter und Mitwirkende

Wo wären Unantastbar ohne den stetigen Zuspruch und Rückhalt ihrer treuen Fans? Natürlich nicht da, wo sie heute sind und das ist den bodenständigen Rockern sehr bewusst. Somit mussten auch diese in dem Jubiläumsvideo dabei sein. Vor wenigen Wochen startete Unantastbar einen Aufruf auf Facebook, damit sich ihre Fans bei dem Videodreh bewerben konnten. Gegen Mitternacht sollte es soweit sein und knapp hundert Fans enterten sichtlich perplex und erstaunt die alte Industriehalle. Alle waren begeistert ein Teil dieses Projektes sein zu dürfen. Hundert feierwütige Fans zusammenzuhalten ist teilweise schwieriger als eine Horde Ameisen.

Aber Regieleiter Chris hatte die Meute gut unter Kontrolle. Und so musste eine Szene mit einem fallenden Vorhang doch nur drei Mal gedreht werden, bis sie im Kasten war, was mich ehrlich gesagt, nach den Erfahrungen zuvor am Abend, wirklich überraschte. Höhepunkt des Drehs war die erste Hörprobe des neuen Werkes. Wurden für die letzten Szenen nur die letzte Minute des Songs benötigt, kamen die Gäste vorab in den Genuss die Ersten zu sein, die das Lied auch in voller Länge zu hören bekamen. Ein Dankeschön für ihr nächtliches Engagement und die lange Wartezeit. Dann war noch mal voller Einsatz von allen Beteiligten nötig. Zusammen feiernd, tanzend und jubelnd sollten die letzten Szenen des Videos sein. Unantastbar treffen auf ihre Fans und besingen die gemeinsame Liebe zur Musik und zur Band. Ein wahrer Gänsehautmoment des Abends.

Unantastbar – erfolgreich, aber kein Kommerz

Immer wieder lese ich über erfolgreiche Bands Kommentare, in denen ihnen vorgeworfen wird, sich in die Kommerzschublade zu werfen. Die Diskussion, wo Erfolg aufhört und Kommerz beginnt, ist unersättlich und wird wohl auch nie ihr Ende finden. Beobachtet man aber, wie Unantastbar dieses Jahr begeht, kann man ihnen den Kommerzgedanken definitiv absprechen. Füllen sie mittlerweile auch unterhalb der Woche Konzerthallen mit mehreren Tausend Zuschauern ist es umso erstaunlicher, was sie dieses Jahr umsetzen. Einerseits die „Back to the Roots“-Tour, die in den kleinsten Clubs mit wenigen Hundert Leuten gespielt wurde mit einem tatsächlichen „Back to the Roots“-Eintrittspreis von gerade mal 8 Euro. Nun das musikalische Geschenk mit dem Jubiläumssong und dem dazugehörigen Video. Beides kostet Kapazitäten, sowohl zeitlicher als auch finanzieller Natur. Tatsächlich Geld verdienen werden die Jungs damit sicherlich nicht. Aber werden sich dafür weitere Anerkennung und Treue ihrer Fans sichern. Von mir erhalten sie dafür tiefen Respekt!

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