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Linie 6 – Interview

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Ihr veröffentlicht im demnächst euer erstes Album. Was dürfen eure Hörer erwarten?

Es ist eine Mischung aus schnellen punkigen Saufliedern über langsame melancholische Balladen bis hin zu melodischem Deutschrock. Es ist für jeden etwas dabei!

Wer ist bei euch der kreative Kopf und wie entsteht ein typischer „Linie 6“-Song?

Kreativ sind wir alle, mal mehr oder mal weniger! Aber die meisten Songs entstehen bei Hetty und bei Daniel im Kopf und wir arbeiten sie dann gemeinsam aus.

Ein Song von euch heißt „Sex-Shop“ und einer „Die fette Elvira“. Wie stolz waren eure Mütter, als sie davon gehört haben?

Na, mächtig stolz sind die alle. Meine Mutter sagt: Lass sie lieber dusseliges Zeug singen, anstatt sich sinnlos zu besaufen!

Ihr macht seit 2015 zusammen Musik. Wie kam es überhaupt dazu?

Wie so viele Bands, aus einer Bierlaune heraus. Hetty und Daniel trafen sich 2-3 Mal zum gemeinsamen „Jammen“ unsere Caro dachte sich: Naja, Keyboard spielen alleine macht auch keinen Spaß und kurzerhand wurde unser Bassist Olav gecastet und es musste ein Name her. Nach zweimaliger Umbesetzung stießen schlussendlich unser Sänger Chris und unser Rhythmusgitarrist Aron dazu.

Eine Frau in der Besetzung ist eher eine Seltenheit. Was glaubt ihr, warum das so ist und wie gut funktioniert das bei euch?

Sehr gut sogar… Irgendjemand muss ja für Disziplin sorgen…

Was sind eure Ziele mit „Linie 6“? Sehen wir euch irgendwann auf den großen Bühnen der Republik oder ist das nicht euer Anspruch?

Na klar, Ziele muss man doch immer haben. Wir sind in höchstem Maße engagiert und spielen von Jahr zu Jahr mehrere Gigs.

Wie schwierig ist es für euch als Newcomer in der Deutschrock-Szene Fuß zu fassen?

Das kommt darauf an, was du unter Fuß fassen verstehst. Bands gibt es natürlich wie Sand am Meer, man kann das Rad daher vielleicht nicht neu erfinden, aber auffallen muss man schon irgendwie ein bisschen und dazu vielleicht auch etwas aus der Reihe tanzen!

Seid ihr auf der Suche nach einem Label oder ist das für euch noch nicht relevant?

Ja, sind wir tatsächlich. Aber gern ein kleineres Label das uns so nimmt, wie wir sind und nicht verbiegt und/oder uns in eine kommerzielle Form steckt. Denn wir sind schon ein bisschen anders…

Welche Termine sollten sich unsere Leser rot im Kalender markieren, damit sie nichts von euch verpassen?

Natürlich unseren Album-Release am 30. April und viele, viele Live-Gigs.

Infos dazu stehen auf unserer Facebook-Seite

Ihr wollt vorher schon mal reinhören?

Lisa Berg
Lisa Berg
Über mich: Ich, 25 Jahre alt, habe Punk-, Deutschrock und Metal quasi mit der Muttermilch aufgenommen. Frühzeitig von meinen Schwestern mit "Die Toten Hosen" beschallt, hat mich das Fieber endgültig auf meinem ersten "Die Ärzte" Konzert 2007 erwischt. Heute stolpert man mir regelmäßig auf diversen Konzerten und Festivals über die Füße. Im Gegensatz dazu verdiene ich ganz seriös meine Brötchen als Grafikerin für den Printbereich. Mein Motto? "Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik"
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