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Interview Me on Monday – Teil 1

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Bereits beim Allstars Festival Dessau im Juli 2019 eroberten die Fünf mein Herz. Drei Jahre später durfte ich Me on Monday zum Interview bitten. Mittlerweile  stehen sie kurz vorm Release ihres ersten Albums, was die fünf so zu sagen haben und warum der Montag viel zu sehr diskriminiert wird, lest selbst.

Die Band

VRR: Wie schaut eure aktuelle Besetzung aus und wo kommt ihr her? 

Me on Monday (Luke): Aktuell reißen wir zu fünft die Bühnen Deutschlands ab und wohnen größtenteils in und um Leipzig. Als Frontsänger bildet unser Marius die entscheidende Verbindung zwischen dem Publikum und uns. Er kommt ursprünglich aus einer Kleinstadt in Brandenburg und hält durch Familie und Freunde bis heute den Kontakt zu seiner Heimat. Steffen unterstützt Marius am Gesang und schreddert gleichzeitig die sechs Saiten seiner Gitarre. Er wuchs in einem kleinen Dorf im Landkreis Wittenberg, Sachsen-Anhalt auf. Dort befindet sich auch unser Studio, wo wir regelmäßig Landluft schnuppern und uns erden können. Max, unser zweiter Gitarrist, und ich, an der Bassgitarre, wurden in beschaulichen kleinen Dörfern in der Nähe der Stadt Dessau in Sachsen-Anhalt groß. Titus beschallte mit seinem Schlagzeug in einer Kleinstadt in Sachsen-Anhalt die Nachbarn in der Umgebung. Im Hintergrund arbeitet unser sechstes Bandmitglied Maxi von Berlin aus mit uns zusammen. Er produziert unsere Songs und hilft bei technischen Problemen. Maxi und Steffen gingen gemeinsam auf eine Schule und sind bereits seitdem miteinander befreundet.

VRR: In Bezug auf euren Bandnamen, mögt ihr Montage oder seid ihr eher die „Lass stecken, der Tag kann weg“ Menschen? Wie kommt man auf sowas?

Me on Monday (Marius): Im Prinzip feiern wir jeden Tag genauso wie den anderen. Der Montag bekommt ganz schön viel Hate ab und viele sagen, dass der mal sowas von abgeschafft gehört. Ist ein bisschen wie beim “Ypsilon” im Alphabet, wobei das sicher noch ein paar Fans mehr hat. Wir sagen jedenfalls: Schluss mit der Wochentags Diskriminierung, nehmen den Montag ganz lieb in den Arm und kuscheln uns mit ihm unter die Decke.

Die aktuellen Lieder

VRR: Eure aktuellen EPs WHAT WE LOVE THAT MOST und LONELY SATELLITE sind für eure Fans schon richtig Dauerbrenner. Ihr habt da einfach ein paar tanzbare, zeitlose Klassiker geschaffen. Habt ihr einen Favoriten Song?

 

Me on Monday (Titus): Von der alten EP liebe ich besonders den Song „Make A Trip“. Er ist ein Andenken an unsere Anfänge und live haben wir uns da was ganz Besonderes für die Menschen ausgedacht, um ordentlich Stimmung zu machen! Von der EP „Lonely Satellite“ mag ich am meisten auch den gleichnamigen Song, weil dieser auf der Bühne richtig nach vorn geht. Außerdem finde ich den Text total witzig,  jeder kennt diese Erfahrung, die in dem Song beschrieben wird, glaube ich, bis auf Marius, der hat nie Lust auf feiern.

Anmerkung VRR: Beide EPs findet ihr auf den gängigen Streaming Portalen (Spotify und Co.). Reinhören lohnt sich definitiv, doch live ist es noch ein ganzes Stück genialer.

Teil 2 folgt …

Melissa Müller
Über mich: 24 Jahre jung und Herzblut-Ossi, auch als Nachwende-Kind. 2009 durch Frei.Wild endgültig mit dem Deutschrockfieber infiziert. So sieht man mich heute regelmäßig auf Konzerten oder Festivals, zumeist bei kleineren Bands (Kneipenbands, wie ich sie liebevoll nenne) in der ersten Reihe. Mein persönliches Lebensmotto „Der Osten rockt, denn ich leb nur einmal“.

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