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Das war das WIR WOLLEN HELFEN Festival

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Montagmorgen 06:00 Uhr, der Wecker klingelt. Liegt es am Alter, dass ich mich fühle, wie von einem Bus überrollt? NEIN! Wenn man am Montag völlig fertig ist, hat man ein geiles Wochenende gehabt. Und genauso war es. Außergewöhnliche Tage liegen hinter uns, voll gepackt mit Spaß, Emotionen und guter Musik, denn wir waren auf dem WWH Benefiz-Festival in Schleiz.

Ständchen vom Oi Friesen

Trotz der kurzen Vorbereitungszeit, die Steffen Kiederer und Timo Hofmann zur Verfügung stand, dieses Event auf die Beine zu stellen, war alles bestens organisiert und  somit war ein reibungsloser Ablauf garantiert. Auch das Wetter meinte es gut mit uns, strahlender Sonnenschein in Thüringen, bei angenehmen 25 Grad.

Die ersten feierwütigen Camper trafen bereits Freitagmorgen ein, sollten aber auch nicht lange warten müssen, bis sich gegen 09:30 Uhr die Pforten zum Campingplatz öffneten. 13:30 Uhr begann der Einlass zum Festivalgelände und 14:00 Uhr ging es dann los. Hauke, der Oi Friese durfte als erstes auf die Bühne und somit das Event eröffnen. Und nicht nur das! Im Laufe des Samstags, spielte Hauke kleine Ständchen auf dem Campingplatz und sammelte dabei die stolze Summe von 160 Euro, die natürlich auch dem guten Zweck zugute kam. Ihm folgten die Jungs von Totalausfall und Unbelehrt. Mit Ampex ging es weiter, danach gaben sich die Herren von Schlussakkord die Ehre.

Kein Unbekannter

Leidbild betraten im Anschluss die Bühne, mit neuem Gitarristen im Gepäck. Kein Unbekannter, wie wir feststellen mussten, denn es handelt sich dabei tatsächlich um Koma von Letzte Warnung!. Für mich der buntesten Auftritt des Tages, lieferte Ingo ohne Flamingo ab. Malle Partymucke kam auch beim Rest des Publikums sehr gut an.

Jetzt kam es im geplanten Ablauf zu einer kleinen Änderung. Versus sollte als nächstes spielen, das ging aber nicht, da 2 der Bandmitglieder in einer Vollsperrung auf der Autobahn festhingen. So tauschten sie kurzerhand die Spielzeit mit Koma.

Mittlerweile ist es dunkel geworden in Schleiz. Zeit für die Headliner des Tages. Haymaker, rundeten den ohnehin schon perfekten Tag mit ihrem Auftritt ab. Engel in Zivil boten uns zum Abschluss des ersten Tages noch eine Onkelz-Covershow. Somit blieb noch der letzte Punkt der Tagesordnung zu erfüllen, der da lautete „die Bar leer saufen“.

Kleine Augen und große Kater

Der Samstag begann für mich relativ früh. Gegen 08:00 Uhr kroch ich aus meinem Schlafsack und genoss erstmal ein wenig die Ruhe vor dem Sturm. Ich beobachtet, wie sich nach und nach die Zelte oder Autos öffneten und stellte fest, dass so einige den letzten Punkt des gestrigen Tages, sehr ernst genommen haben. Trotz vieler kleiner Augen und ordentlichen Katern, waren doch alle wieder überraschend schnell fit und bereit für die nächste Runde.

13:00 Uhr war es dann soweit. Kalle und Herbert heizten direkt zum Start richtig gut ein. Letzte Warnung! folgten. Jetzt gab es was fürs Auge. Hübsche Damen in bayrischer Tracht. Edelweiß wurde von Fräulein Tonspur abgelöst und ihnen folgten Todsünde, Willkuer und Doppelbock.

Zwischen zwei Auftritten wurde es sehr emotional. Die Rock Lounge, Deutschrock Pit, Deutschrock Familia, Jochen von Fräulein Tonspur und Andreas von Schlussakkord und i Love Deutschrock haben sich zusammengetan und zu einer Spendenaktion aufgerufen. Sie konnten die unglaubliche Summe von 10.000 Euro überreichen, die einem Kinder- und  Jugendzentrum im Flutgebiet zugute kommt. Tolle Action!

Durstige Nachbarn und King Kongs Deoroller boten Shows, die richtig Spaß machten. Vier Jungs aus Franken brachten die Menge zum Toben, aber so kennt man VIVA. Artefuckt, Headliner am Samstag rissen zum Abschluss die Hütte ab und kein Festival endet ohne eine anständige Onkelz-Party, gespielt von Stainless Steel.

Es bleiben die Erinnerungen

Leider geht auch die schönste Zeit einmal vorbei. Was uns bleibt sind die Erinnerungen. Die Erinnerung daran, dass wir alle gemeinsam etwas Gutes getan haben. Die Deutschrock-Szene ist eine große Familie, die zusammen hält und wir sind stolz, Teil dieser Familie zu sein.

Ein großes Dankeschön geht raus an alle Mitwirkenden. Blackout, die die gesamte Technik gestellt haben, Holger und Uli vom wilden Mann, die uns mit Getränken versorgt haben, die Security und alle Ordner, die einen super Job gemacht haben, Tickettausch, alle Bands und natürlich an Kiedi und Timo, die das alles erst ermöglicht haben.

Wir Wollen Helfen – Galerie

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