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Alternative zum Konzert: Road Trip Tipp

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Vermisst du Konzerte? Hast du die Festivalsaison abgehakt und sitzt da und wartest, dass 2020 zu Ende geht. Vermisst du deine Lieblingsband, deine Lieblingskünstler? Weißt du mit deiner freien Zeit nicht wohin? Du hast keine Videos von den letzten Konzerten und hast genug von den Live DVDs. Dann habe ich einen kleinen Tipp gegen den Kummer und Frust.

Was du brauchst?

  1. Auto oder Fahrrad
  2. Gute Autoboxen oder die Bluetooth Box deines Vertrauens
  3. Eine schöne Landstraße, Stück Autobahn oder Waldweg
  4. Bisschen Lust und Zeit von mindestens einer Stunde

Was du tun musst?

Plane deine Strecke vorher und tanke dein Auto voll. Kaufe Getränke, für Autofahrer empfiehlt sich Fake Bier (aus meiner Heimat Fassbrause in der Bierflasche – Süßer Krabbler) und für Radfahrer ein Sechserträger Bier. Nun schwinge dich los, dreh die Musik im Auto auf oder verbinde dein Telefon mit deiner Bluetooth Box und ärgere die Fußgänger mit deiner Musik. Bitte bedenkt aber immer nicht zu laut, denn man sollte eventuelle Rettungskräfte ankommen hören.

Grundgedanke zur Idee

Ich selbst bin neulich zu meiner Mama gefahren, um für sie einiges einzukaufen (schwerere Dinge kann sie nicht mehr so tragen), der Weg bis zu ihr dauert über eine Stunde. Die Sonne lachte und meine Autoboxen glühten. Schon vor dem Einsteigen wünschte ich mir lieber zu einem Konzert zu fahren. Es ist vielleicht nicht dasselbe, aber mich beruhigte es. Alleine der Gedanke ich könnte auf dem Weg sein, war recht entspannend. Mit Bands wie KrawallBrüder kann man sich auch perfekt über die anderen aufregen, weil außer einem selbst kann ja keiner Autofahren (Ironie aus). Mit Goitzsche Front kommt die Lust zum an den See fahren und mit Freunden was trinken und die Gewissheit – alles hat ein Ende, wir überstehen die Zeit.  Ehrensache und UnSUNendlich machten aus der Fahrt eine kleine Road Trip Nummer, auch ohne Country Roads. Mir persönlich tat die Fahrt gut und die Gewissheit, das wir dennoch Freiheit besitzen und auch unsere Lieblingsbands müssen ausharren und warten. Solange wir keine Ausgangssperren, sondern nur Beschränkungen haben kann euch niemand das recht nehmen eine Runde im Auto oder (für die Figur besser) auf dem Rad zu drehen.

Bleibt stark, wir alle müssen geduldig sein und wenn alles vorbei ist gehen wir richtig einen trinken.

Melissa Müller
Melissa Müller
Über mich: 24 Jahre jung und Herzblut-Ossi, auch als Nachwende-Kind. 2009 durch Frei.Wild endgültig mit dem Deutschrockfieber infiziert. So sieht man mich heute regelmäßig auf Konzerten oder Festivals, zumeist bei kleineren Bands (Kneipenbands, wie ich sie liebevoll nenne) in der ersten Reihe. Mein persönliches Lebensmotto „Der Osten rockt, denn ich leb nur einmal“.
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