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7 Dinge, die auf keinem Festival fehlen dürfen

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Die Festvalsaison ist angebrochen. Noch wenige Tage bis wir über Schnapsleichen stolpern und in zugesifften Dixis unser Morgengeschäft verrichten. Tagelang den Schlüpper nicht wechseln und zu 10-Stunden-Remix-Campingplatzhymnen warmes Bier süffeln. Während wir nostalgisch in denkwürdigen Festivalmomenten schwelgen, haben wir euch einen Survival-Guide vorbereitet.

Das Wichtigste: Ausreichend Kaltgetränke

Das Schlimmste ist, wenn das Bier alle ist. Das wussten schon die Kassierer. Damit niemand an chronischer Unterhopfung leidet, sollte der Klassiker ganz oben auf der Einkaufsliste stehen. Um den Geldbeutel nicht überzustrapazieren, empfiehlt sich die billige 5.0er Plörre aus der Dose. Der dekadente Festivalgenießer gönnt sich noch diverse Additive wie Fanta-Korn. Wohl bekomm’s!

Grundlage: Solide Mahlzeiten

Was wäre ein Festival ohne miesen Fraß aus der Konserve, der noch Tage später Sodbrennen verursacht? Beliebt sind Dosenravioli, Eintöpfe und für die Gourmets: 5-Minuten-Terrinen. Letztes Jahr hatte es mir das Instant-Kartoffelpüree angetan, was in der Festivalsaison bis zur völligen Überdrüssigkeit vernichtet wurde. Heute schüttelt es mich schon, wenn ich beim Einkaufen versehentlich den Gang des Grauens betrete und mich diese kleinen Plastikbecher verhöhnend anstarren.

Für das Allgemeinwohl: Wechselklamotten

Ja okay, Festivals bedeuten Ausnahmezustand. Geruchstechnisch ist ein 3 Tage getragenes Shirt bei 30 Grad dennoch ungefähr so angenehm, als hätte sich jemand mit Gorgonzola eingerieben. Bitte macht beides nicht! Wer neben dem frischen Shirt noch ein Deo benutzt, hat eine Auszeichnung für humanitäre Hilfsleistungen verdient.

Vorbeugend: Sonnencreme

Schwitzende, gebräunte Astralkörper bewegen sich rhythmisch zum Takt der Musik. Klingt höchst erotisch - in der Phantasie. In der bitteren Realität hat sich der pelzige Kerl mit Bierbauch einfach mal die Glatze verbrannt, weil er Sonnencreme für überflüssig hält. Das ist nicht nur krebserregend, sondern sieht auch noch ziemlich beschissen aus. Also, eincremen!

Denkwürdig: Festivalhymne

Nichts bewahrt diesen Festivalrausch länger im Alltag, als das Lied, das dich durch die komplette Saison begleitet hat. Wir haben euch da mal was vorbereitet. Darf ich vorstellen? "Kenning West alder"! Also, ran an die Tasten und erstmal die 10-Stunden-Version bei YouTube angemacht. Ihr werdet es mir danken. Dann heißt es: "Okay, geht nomma los? Okay, Prost!"

Unverzichtbar: Deine Crew

Eine verbrannte Platte, Bremsspuren in der Hose oder ein muffliges Shirt. All das ist zu verschmerzen, solange man die Pannen mit seiner Crew teilen kann. Was wären solche Momente ohne Menschen, die man liebt. Freunde, die einen noch Monate danach daran erinnern, dass man in die Bushaltestelle gekotzt oder dass man blankgezogen hat, weil man sich sicher war, dass das Top ohne BH viel besser aussieht und es trotzdem nicht verrutscht.

Lisa Berg
Lisa Berg
Über mich: Ich, 26 Jahre alt, habe Punk-, Deutschrock und Metal quasi mit der Muttermilch aufgenommen. Frühzeitig von meinen Schwestern mit "Die Toten Hosen" beschallt, hat mich das Fieber endgültig auf meinem ersten "Die Ärzte" Konzert 2007 erwischt. Heute stolpert man mir regelmäßig auf diversen Konzerten und Festivals über die Füße. Im Gegensatz dazu verdiene ich ganz seriös meine Brötchen als Grafikerin für den Printbereich. Mein Motto? "Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik"
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