Sagenbringer besuchte das Im Wizemann Studio in Stuttgart
Wenn Mythen, Metal und Energie aufeinandertreffen: Sagenbringer lud auf ihrer ersten eigenen Headliner Tour – Zwischen den Welten – zum Tanz und das im ausverkauften Studio des Im Wizemann in Stuttgart. Vom ersten Riff bis zum finalen Applaus entwickelte sich ein Konzertabend, der sich Stück für Stück steigerte und das Publikum immer tiefer in seinen Bann zog. Unterstützt wurde die Band dabei von Gefrierbrand und Deliver the Galaxy. Welche Leidenschaft und Atmosphäre geschaffen wurden, könnt ihr hier nachlesen.

Frostiger Auftakt und eine Reise durch die Galaxie
Den Anfang machte Gefrierbrand, die ohne lange Einleitung direkt mit voller Energie ins Set startete. Die Band schaffte es schnell, die Meute aus der anfänglichen Zurückhaltung zu holen. Coole Texte, mitreißende Musik – das prägt sich ein und schreibt einem diese Gruppe auf den Radar. Super einnehmend waren „Ach wie gut“ und vor allem der noch recht frisch releaste „Hexentanz“, bei dem es sich Haldruhir, der Sänger von Sagenbringer, nicht hat nehmen lassen, das Werk gemeinsam mit der Band zu performen. Die Pforzheimer Kombo präsentierte sich selbstbewusst und nutzte die Chance, den Abend mit einem intensiven Auftakt einzuleiten.

Weiter ging es mit Deliver the Galaxy. Die Band brachte einen moderneren Metal Sound auf die Bühne, der musikalisch und melodisch absolut überzeugte. Ihre Songs entwickelten schnell eine starke Wirkung. Das Publikum begann sich zu bewegen, die Köpfe gingen im Takt nach unten und oben, während die Band sichtbar Spaß daran hatte, die Energie im Raum weiter nach oben zu treiben. Explizit „Bury your Gods“, „Unsterblich“ und „Live. Die. Repeat“ haben das Set einprägsam gemacht. Egal ob Lichtermeer oder Mitsing-Garantie: Deliver the Galaxy lieferte damit eine starke Überleitung zum Headliner des Abends.
Sagen, die zu Hymnen werden
Als Sagenbringer schließlich die Bühne betrat, war die Atmosphäre bereits perfekt aufgeheizt und die Band nutzte diesen Moment souverän. Von Beginn an war spürbar, dass hier eine Gruppe stand, die nicht einfach nur Sagen brachte, sondern den ausverkauften Schuppen einfach gnadenlos abreißen wollte. Die Musik vereinte nicht nur eine kraftvolle Gitarre mit epischen Melodien und Texten, die wie kleine Kapitel aus alten Legenden wirkten. Die Show auf der Bühne selbst hatte auch ordentlich etwas zu bieten. Diese Mischung erzeugte eine besondere Stimmung im Raum: gleichzeitig mitreißend und atmosphärisch. Von Anfang an gab es etwas fürs Auge, sei es ein Speer, ein Schild oder eine Berserker-Maske.

Im Laufe des Sets entwickelte sich eine starke Verbindung zwischen Band und Publikum. Die Crowd wurde immer lauter, sang mit und ließ sich von der Energie auf der Bühne anstecken. Die ganzen Interaktionen machten den Auftritt so besonders. Es wurde ständig getanzt, egal ob vor der Bühne oder gar darauf. Ein Duett mit Nissara bei „Freya“, die Wall of Trolls zur „Trolltaverne“ oder ein Circle Pit zu „Der MetDrache“. Was so eine doch noch recht junge Band in ihrer ersten eigenen Headliner Tour auf die Beine gestellt hat, war einfach episch. Sagenbringer wirkte in jeder Minute unglaublich präsent und spielfreudig, als würde sie jeden Moment auf der Bühne voll auskosten. Zwischen kraftvollen Passagen und melodischen Momenten entstand ein Spannungsbogen, der die Fans bis zum Schluss fesselte.
Ein epischer Abend
Bereits als sie letztes Jahr mit Nachtblut auf Tour war, war sie unser persönlicher Platz 1 auf der Neuentdeckungsliste. Mit ZWISCHEN DEN WELTEN und ihrer gleichnamigen Tour hat sich Sagenbringer einen sicheren Platz in unseren Herzen erspielt. Das Konzert war gigantisch, auch ohne großartig Feuer zu versprühen. Mit Gefrierbrand als starkem Opener, sowie Deliver the Galaxy als energiegeladenem Support, hat Sagenbringer das Studio im Im Wizemann zu einem Ort gemacht, an dem Geschichten, Melodien und rohe Live-Energie miteinander verschmolzen. Danke für dieses absolute Meisterwerk.
Das Sagenbringer Meisterwerk haben wir in der HIER folgenden Bildergalerie noch einmal zusammengefasst.
Redaktionell verantwortlich für diesen Artikel:
Redaktion
Als Kind der 90er bin ich vor allem mit Rock aufgewachsen. In meiner Jugend wurde ich dann mit Hilfe von Mittelalter-, Goth- und Metaleinflüssen zu dem Menschen geformt, der ich heute bin - und auf eben genau diesen Menschen bin ich heute verdammt stolz!
Ich nehme jede Erinnerung mit, die ich kriegen kann… Wann ist nochmal das nächste Konzert?








