Rock statt Rosen – WILLKUER pulverisiert Nürnberger Löwensaal
Pünktlich zum Valentinstag am 14.02.2026 fand im stattlich gefüllten Nürnberger Löwensaal die Fortsetzung der „Explosiv wie Dynamit“-Tour 2025/2026 der heißbegehrten Deutschrock-Band WILLKUER statt. Während woanders Rosen verteilt und Candle-Light-Dinner serviert wurden, gab es im Nürnberger Löwensaal eine ganz andere Form von Liebe: harte, ehrliche und explosive Rockmusik. Neben dem Headliner WILLKUER durften sich die Fans auf Stepfather Fred, sowie HERBST freuen. Exklusiv präsentieren wir euch die Highlights dieses elektrisierenden Abends.

Munteres einheizen mit Stepfather Fred
Der Valentinstag stand vor der Tür. Doch anstatt herabfallender Rosenblätter und einer kuscheligen Atmosphäre gab es eine ganz andere Form von Romantik – dröhnende, kraftvolle und packende Rocksounds! Den Startschuss gab hierbei die Heavy-Alternative-Rock-Band Stepfather Fred, die mit englischen Texten und einer wuchtigen Portion Rock den Nürnberger Löwensaal ordentlich in Schwung brachte. Die hochtalentierten Vollblutmusiker übertrugen ihre ausgelassene Energie umgehend an das Publikum und erweckten die Fans erfolgreich aus dem Winterschlaf. Auch mit Hilfe eines Megafons heizte die Band die Menge ausgiebig ein und schaffte somit einen gelungenen Einstieg eines wuchtigen Partyabends.

Ein Abschied, der schmerzt und ein waghalsiger Stunt
Nach einem lebhaften Einstimmen durften sich die leidenschaftlichen Berliner Rocker von HERBST auf der großen Bühne etablieren. An diesen Abend musste HERBST jedoch umstrukturieren, da deren Gitarrist Niels sich völlig unerwartet dazu entschieden hatte, aus der Band auszusteigen. Genauere Hintergründe sind bis dato noch nicht bekannt. Somit griff deren eigentlicher Bassist Mark an diesem Abend zur Gitarre und meisterte diese Herausforderung grandios. Die Band ließ sich den Abend durch den herben Verlust jedoch nicht vermiesen und riss mit einer fulminanten Show die Mauern des Nürnberger Löwensaals förmlich ein. Frontmann Oli begeisterte nicht nur mit seiner powervollen, leidenschaftlichen und exzellenten Stimme. Er legte auch völlig unerwartet eine kleine Stunteinlage ein und probierte sich am Stagediving. Mit großen Schritten nahm Oli Anlauf und sprang wie Superman in die Menge, die ihn auffing und ihn durch die Crowd gleiten ließ. Spätestens ab diesen Zeitpunkt war klar, dass der Eskalationspegel um ein Vielfaches gestiegen ist. HERBST schaffte somit den perfekten Übergang zu WILLKUER, dem Headliner dieses ausgelassenen Rockabends.

Mit reichlich Adrenalin in die Schlussoffensive
Nachdem das Publikum endgültig auf Betriebstemperatur gebracht wurde, war es Zeit für die schwäbischen Abriss-Spezialisten von WILLKUER, die hinter den Kulissen bereits mit den Hufen scharrten. Mit ihrem neuen Album DREI im Gepäck stürmte die Deutschrock-Band die Rockstage und fegte von der ersten Sekunde an über die Bühne hinweg. Mit ihrem ersten Song „Adrenalin“ schuf WILLKUER einen brachialen Einstieg und ließ zu keiner Sekunde an locker. Jeder Song wurde von der Crowd frenetisch gefeiert und die Rockerherzen schlugen höher. Doch neben einer Flut aus powervollen, energiegeladenen melodischen Rocksongs sorgte WILLKUER auch für emotionale Gänsehautmomente. Beim Song „Die Besten sterben nie“ brachen urplötzlich alle Dämme und der riesige Saal verwandelte sich schlagartig in ein Meer voller Handylichter.
Doch auch WILLKUER musste an diesen Abend improvisieren, wobei deren eigentlicher Drummer Flo kurzerhand von Tobi ersetzt werden musste. Dennoch gab sich die schwäbische Rockband nicht die Blöße, brachte den Löwensaal schlichtweg zum Glühen und überzeugte auf ganzer Linie. Auch Crowdsurfer bahnten sich ihren Weg durch die Menschenmenge. Bis ca. 23 Uhr rockte sie die Hütte und gab mächtig Vollgas. Dann war es vollbracht und das Konzert neigte sich dem Ende zu. Die nächste Station der „Explosiv wie Dynamit“-Tour lässt auch nicht lange auf sich warten, denn bereits am folgenden Wochenende geht es für WILLKUER weiter. Hier geht es dann in die Schweiz nach Aarburg.
HIER haben wir noch eine Bildergalerie von diesem Abend für euch zusammengestellt.
Redaktionell verantwortlich für diesen Artikel:
Crew | Redaktion
Vollblutmusiker und Lagerfeuergitarrist! Lange brauchte ich, um mich für die Rockszene zu begeistern und mich selbst zu finden. Als mir jedoch im Jugendalter jemand sagte “Rock regiert die Welt” und ich tagtäglich Metalbeschallung im Sportinternat ertragen musste, begeisterte ich mich mehr und mehr für jegliche Art der Rock Musik. Nach meiner Metalphase, widmete ich mich hauptsächlich dem Punk-, Mittelalter-, Folk- und Deutschrock. Mein Motto: “Hauptsache schnell, laut und melodisch!”







