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Wagners Albtraum – Bandvorstellung

Streetrock aus Franken 

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Bayreuth bietet nicht nur das Festspielhaus, gutes Bier und die Eremitage. Die fränkische Stadt ist bekannt in Bezug auf Richard Wagner. Das dachten sich auch 4 Musiker und gaben ihrer German Street Rock Combo den Namen Wagners Albtraum. Das wäre es für den Richard vermutlich auch gewesen. Ihr Debütalbum haben die Musiker bereits seit dem 9. Oktober auf dem Markt. Wer und was hinter Wagners Albtraum steckt, erfahrt ihr hier. 

Tante Erna, gestörte Typen und Spaß im Proberaum 

Seit der Gründung 2016 hat sich in der Band einiges getan, was die Mitspieler angeht. Vermutlich auch der Grund, warum das Debüt so lange auf sich warten ließ. Der aktuelle und neueste Stand sieht so aus: den Bass zupft der 25 Jahre alte Ralf, Daniel mit seinen 28 Jahren grabscht an der Gitarre gierig herum, der 24-jährige Pascal bearbeitet die Felle und Becken und Tobias – mit seinen 31 Jahren das Urgestein der Band – singt und übernimmt die zweite Geige an der Gitarre. Tante Erna spielt hier auch noch eine Rolle. Aber dazu später mehr. 

VRR: Stunde null für Wagners Albtraum. Wie kamt ihr zusammen, um Musik zu machen? 

WA: Begonnen hat alles damit, dass keiner mehr Lust hatte, für sich selbst alleine Musik zu machen. Irgendwie haben wir alle nach gestörten Typen gesucht, die Spaß im Proberaum haben. So wie es jetzt ist, war es anfangs nicht gedacht. Es nahm alles irgendwie seinen Lauf bis es zu diesem Band-Ding wurde. 

VRR: Berichtet bitte etwas über die Namensgebung. 

WA: Der Band Name steht ganz klar im Verbund mit der Festspielstadt Bayreuth. Hier befindet sich auch der Proberaum und das wir mit unserer Musik ganz sicher ein Albtraum für den guten alten Richard Wagner gewesen wären. 

VRR: Wie beschreibt ihr eure Musik? Reicht der Begriff German Street Rock aus? 

WA: Unserer Ansicht nach bewegen wir uns im Bereich Punk, Rock und ein bisschen Metal. Soll aber nicht bedeuten, dass das auch bei den kommenden Songs so sein wird. Wir wollen uns das einfach etwas offenlassen. Gerade weil wir auf Verschiedenes Bock haben. Laut wird es bleiben, das ist sicher. Aber da kann man ja in verschiedene Richtungen gehen. Einfach ehrlich aus dem Leben mit Spaß dabei. Das ist uns wichtig. 

Das Debüt – SCHLECHTE KOMPONISTEN 

An dieser Stelle darf ich sagen, es handelt sich definitiv um Deutschrock der härteren Gangart, bei der man aber immer noch alles vom Text versteht und die Klänge ihrer privaten Musiksammlung in den Sound mit einfließen. Wagners Albtraum haben ohne Label im Hintergrund ihr Erstlingswerk das Licht der Welt erblicken lassen. Tatkräftig zur Seite standen ihnen dabei Alexander Krimalowski, der den Silberling masterte und mixte. Stefan Neumann aka Bruno aka Tante Erna aus dem Song „Auf unser Wohl“, übernahm die Aufnahmen im Proberaum. Er spielt zwar kein Instrument, ist aber bei fast wirklich allem, was die Band unternimmt, dabei und zählt somit schon als Bandmitglied. Dave Jahn und Julian Sichtig standen den Franken bei Foto und Presswerk zur Seite.  

Elfmeter ohne Torwart 

Erregt der Band Name nicht schon genug Interesse oder Aufsehen, kommt der Album Titel ebenso mit Möglichkeiten der Wortspielerei um die Ecke. Hieraus etwas Verbales zu basteln, in Bezug auf die Band und das Album, ist einfacher wie ein Elfmeter ohne Torwart. Die Band äußert Folgendes: „Zum einen etwas Provokation. Ja! Zum anderen ist es genau das, was sich so mancher Mainstreamer und großer Musiker vielleicht denkt, wenn er die Songs hört. Auch in Anlehnung an Richard Wagner, der sich sicher im Grabe dreht, wenn er das hört. Das fanden wir ganz passend. Ob es jetzt vorteilhaft ist, sich als schlecht zu bezeichnen? Viele sagen vielleicht Nein. Man sollte es aber nicht unbedingt wörtlich nehmen. Wir glauben schlecht in diesem Sinne sind wir nicht.“ 

Letzte Statements, Ziele und Zukunft der Band 

Live Auftritte haben sie schon einige hinter sich. „Beschissene wie auch sehr, sehr schöne.“ Weitere sollen folgen. Genaueres ist jedoch nicht geplant. Neue Songs schreiben und Komponieren steht momentan ganz oben auf der Agenda. Der geneigte Hörer bekommt von Wagners Albtraum folgende Mitteilung in Bezug auf ihre Musik. „Jeder soll sein wie er ist und wie er sich am wohlsten fühlt. Lasst euch nicht verbiegen und seid immer ehrlich zu anderen und besonders zu euch selbst. Es gibt genug die das nicht sind.“ 

Zum Abschied die letzten Worte von Wagners Albtraum 

„Danke für eure Unterstützung an alle, die uns schon kennen. Vielleicht konnten wir den ein oder anderen etwas neugierig machen. Vielen Dank fürs Lesen, bleibt gesund und vielleicht sieht man sich auf dem ein oder anderen Konzert.“ 

Jörg Hentzgen
Jörg Hentzgen
Mit Baujahr 1976 nicht mehr so ganz jung, bin ich im Herzen der Republik, in Anhalt aufgewachsen.Mit 19 Jahren zog es mich nach Baden-Württemberg. Aufgewachsen mit Heavy Metal á la Metallica, Slayer und Kreator etc., pubertierte ich mit dem Punk bis ich dann mit dem New York Hardcore erwachsen wurde. Es gilt: “Ob Metal oder Punk, in deutsch oder englisch, Hauptsache mir gefällt´s.
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