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Interview Juno17 – Teil 1

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Lesedauer
1 Minuten

Juno17 aus Rheinland-Pfalz musizieren bereits seit 2013 und das nicht nur in Deutschland. In dem folgenden Interview dürft ihr die Jungs einmal näher kennenlernen. Doch lest selbst wie ich mich musikalisch irren konnte und was Juno17 mit Russland zu tun hat.

VRR: Ich finde euren Namen sehr interessant. Ich musste direkt an Juno = Juni denken und hab mich dann gefragt, ob eure Gründung im Juni womöglich noch am 17. Juni war. Wie kam euer Bandname zustande, gibt es da eine Geschichte zu?

Juno17: Tatsächlich gibt es dazu immer wieder die verschiedensten Assoziationen. Daher würden wir das gern ein bisschen offen lassen.

VRR: Ihr habt auf den gängigen Streaming Portalen sechs Lieder auf Russisch. Wenn ich das musikalisch richtig deute sind dies nur die übersetzten Varianten eurer bisherigen Lieder.  Wie kam es dazu? Verbindet euch etwas mit Osteuropa/ Russland?

Juno17: Bei den russischen Songs handelt es sich um vollkommen eigenständige Titel. Wir waren seit 2015 regelmäßig für Clubshows, Festivals und Fernsehaufzeichnungen in Russland unterwegs. Drei der Veröffentlichungen gehen auf russische Klassiker zurück, die wir im Rahmen russischer TV-Aufzeichnungen neu interpretiert haben. Die anderen sind von uns geschriebene Songs.

VRR: Hattet ihr schon Auftritte in Osteuropa/ Russland?

Juno17: Ja, klar. Um die 40 Shows in den letzten Jahren.

Zwischen Musik und Krieg

VRR: Sobald man wieder in Russland einreisen und Konzerte spielen kann, in welche Stadt würde eure erste Reise hingehen?

Juno17: In unser geliebtes St. Petersburg und in unser zweites Zuhause,  das Kulturzentrum „Serdce“.

VRR: Was sagt ihr zu aktuellen Geschehnissen rund um die Ukraine und Russland, macht ihr euch Gedanken um eure Fans?

Juno17: Es ist wahnsinnig erschütternd was Putin seit Februar da veranstaltet. Viele unserer Freunde und Fans leiden massiv unter den Folgen dieses Krieges. Wir können nur hoffen, dass dieser Spuk bald ein Ende hat. Die Sorge um unsere Freunde in Russland ist groß, da es dort mit der Meinungsfreiheit leider nicht so entspannt aussieht wie hierzulande.

Melissa Müller
Über mich: 24 Jahre jung und Herzblut-Ossi, auch als Nachwende-Kind. 2009 durch Frei.Wild endgültig mit dem Deutschrockfieber infiziert. So sieht man mich heute regelmäßig auf Konzerten oder Festivals, zumeist bei kleineren Bands (Kneipenbands, wie ich sie liebevoll nenne) in der ersten Reihe. Mein persönliches Lebensmotto „Der Osten rockt, denn ich leb nur einmal“.

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