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68FL:OZ über ihr neues Album “Drei” 

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68FL:OZ – nein, ich habe mich nicht vertippt – veröffentlichten am 03.04.2020 ihren dritten Langspieler DREI. Seit 2012 machen die vier Lemgoianer, Lemgonesen, oder wie auch immer man die in Lemgo beheimateten Herren nennen darf, zusammen Musik. Ihren Stil beschreiben sie selbst als Crossover mit einer Mischung aus Nu Metal und Hardcore. Erst kürzlich tourten sie unter dem Motto “Fck das System” gemeinsam mit Grober Knüppel, Formlos und Berserker durch Deutschland, um an festgefahrenen Ordnungen zu rüttelten. Ob ihr neues Album DREI tatsächlich ein ausgestreckter Mittelfinger Richtung Obrigkeit ist oder die Anti-Alles-Plattitüde im Nirwana der Bedeutungslosigkeit verpufft, klären wir in der Aprilausgabe unseres Printmagazins (www.vrr-shop.de). Vorab gibt uns Sänger Michael “Terry” Terwesten schon einen kleinen Einblick, was uns auf ihrem neuen Silberling erwartet.

Klare Aussagen 

Uns war und ist immer wichtig, eine gewisse “Message” zu transportieren und mit DREI haben wir den Schritt gewagt, neben Kritik und Mahnung auch an tägliche Geschichten und Erfahrungen mit Menschen, die wir kennengelernt haben, heranzugehen. Die Botschaft von DREI ist:

1. Dass wir wieder da sind, und zwar stärker als je zuvor.

2. Dass manche Situationen und Entwicklungen einen wie “Im falschen Film” nur noch staunend und sprachlos zurücklassen. Diese Situation hat jeder schon erlebt und kennt jeder. Im Kontext sehe ich den “Falschen Film” als Tatsache an, der schon länger läuft und nicht besser wird.

3. Dass man immer eine Wahl hat, gegen die ganze Welt anzukämpfen, wenn es denn nötig ist und es zumindest probieren sollte, sowie dabei niemals aufzugeben.

4. Dass dieses sogenannte System, in dem Wir nun mal leben, arbeiten und lieben selbst der Fehler an sich ist und wir alle immer noch zu klaglos und uneinig die Dinge in diesem System geschehen lassen. Mit Revolution im Internet und großen Sprüchen ist noch nie etwas geändert worden. Es erfordert Mut, Klartext und Aktion, um eine Gesellschaft positiv zu beeinflussen. Das wollen wir mit diesem Song „FCK DAS SYSTEM“ verdeutlichen. An die Leute rangehen und nicht im Kämmerchen vor dem PC mosern und hetzen.

FCK DAS SYSTEM 

5. Bei „LIPPAZ“ feiern wir mit Sarkasmus und Selbstironie die eigene Herkunft und Abstammung, für die keiner von uns etwas kann, denn es ist Zufall, wo und wann du geboren wirst. Jede Gegend hat ihre schönen und nicht so schönen Seiten. Das heißt es im Klartext und keiner braucht sich auf Herkunft, Hautfarbe oder Kaste etwas einbilden. Es war nur Glück oder eben auch Pech.

6. Dass Gott oder die Götter uns alle hassen müssten, wenn er/sie denn nur wüssten, wie einfach alles wäre, falls die Menschen nicht ständig aneinander vorbei reden würden. Nämlich gemeinsam konstruktiv und miteinander vernünftige Lösungen für die Probleme der Welt suchen, ohne auf den schnöden Mammon zu gieren. Deshalb “Gott hasst uns alle” auf Grund unserer eigenen Unfähigkeit auf Macht, Glitzer und Papierscheinchen zu verzichten, sondern dafür sogar Kriege zu führen. (zwinkert)

7. Dass uns nicht jeder mögen muss, verdeutlichen wir in “AdAbsurdum”. Und die Botschaft, dass wir es niemand übelnehmen, falls jemand uns und unsere Musik Scheiße findet, ist für mich wichtig. Damit kann ich gut leben.

8. “Chaos” ist der Song mit einer Botschaft des Abgründigen, Bösen und heimlichen Verlangens, dass in einer Art und Weise in jedem von uns steckt, sonst gäbe es nicht so viele perverse Dinge auf der Erde. Das drückt dieser Song sehr gut aus.

9. “Der König ohne Thron” erzählt von Bekannten, Freunden, Geschäftspartnern oder auch eher unbekannten Personen, die dir das Blaue vom Himmel versprechen und erzählen, aber wenn du hinter die Fassade geblickt hast, merkst du früher oder später immer wieder, wie wenig Wahrheit hinter einigen sicher geglaubten Dingen steckt. Aber es kommt immer der Tag der Wahrheit und die folgenden Konsequenzen daraus. Sehr geiler persönlicher Song.

10. Bei “Was Besonderes” nehmen wir uns, wie schon öfter, etwas selbst aufs Korn, aber mit der Botschaft, dass wir jeden einzelnen unserer Fans und die, die es noch werden, als etwas ganz besonderes ansehen und dass diese Tatsache vor allem immer so bleiben wird. Da sie unsere “KUNST” so lieben, wie wir uns auch. Das verspreche ich hiermit und diese Botschaften stecken unserer Meinung nach in diesem Album. Es sind eine Menge, deshalb sind auch wir “Was Besonderes”.

Lisa Berg
Lisa Berg
Über mich: Ich, 26 Jahre alt, habe Punk-, Deutschrock und Metal quasi mit der Muttermilch aufgenommen. Frühzeitig von meinen Schwestern mit "Die Toten Hosen" beschallt, hat mich das Fieber endgültig auf meinem ersten "Die Ärzte" Konzert 2007 erwischt. Heute stolpert man mir regelmäßig auf diversen Konzerten und Festivals über die Füße. Im Gegensatz dazu verdiene ich ganz seriös meine Brötchen als Grafikerin für den Printbereich. Mein Motto? "Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik"
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