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UnSUNendlich: Abseits des Mainstreams

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0VRR: Wie seid ihr auf den Namen unSUNendlich gekommen? 

unSUNendlich: Thomas hat damals, wie heute viele Texte geschrieben, welche die Worte “Uns” und “Endlich” enthielten. Irgendwann bei der Namensfindung fanden wir diese Kombination aus den Worten könnte nicht besser passen. Bei der Band geht es ja schließlich auch um Uns und die UNendlichkeit. 

VRR: Was war euer bester Auftritt bisher? 

UnSUNendlich: Wir haben bereits einige Auftritte gehabt, doch so richtig schön?  Der richtige Startschuss kam mit dem Band-Contest in Selbitz (Sachsen-Anhalt) beim Kartoffelrock. Daraufhin folgten Auftritte in der Makonde oder auch selbst veranstaltete Konzerte im Ampelhaus. Ebenso durften wir bereits ein Wohnzimmerkonzert spielen. Doch unser größter Auftritt war im September 2019 auf dem Bergmannstag in Ferropolis, die Bühne und die Kulisse waren einfach klasse. Der beste Auftritt jedoch? Gute Frage, jeder Auftritt hatte etwas Wunderbares und am Ende wollen wir Spaß haben und uns wohlfühlen, das ist was zählt. 

VRR: Wie ist das mit dem Lampenfieber bei euch? 

unSUNendlich: Das Lampenfieber klar gibt es das, aber wir helfen uns da gegenseitig und meist ist dies verflogen, sobald man vertraute Gesichter im Publikum erblickt. Uns allen hilft die große Erfahrung, die wir aus unseren Solo-Projekten und älteren Projekten haben. Meist helfen auch dieser Adrenalinkick und die Spannung auf die Frage „Wie wird das Publikum reagieren?“ Das Publikum ist unser 5. Bandmitglied und wir versuchen dieses einfach mit einzubeziehen in unser Handeln und Schaffen, denn die Musik muss ja beim Publikum ankommen. 

VRR: Habt ihr musikalische Vorbilder, die euren Stil beeinflusst haben?  

unSUNendlich: Musikalische Vorbilder? Da gibt es einige und geleitet werden wir durch viele Künstler und Genres. Hervorzuheben sind die Böhsen Onkelz, Johnny Cash, Slime, Dritte Wahl, Die Ärzte, Die Toten Hosen oder Ton Steine Scherben. Durch unsere verschiedenen musikalischen Erfahrungen beeinflussen wir uns in verschiedenen Bereichen des Rocks (Deutschrock, Punkrock) oder auch mit Streetcore. 

VRR: Wie würdet ihr euren Stil beschreiben? Ist das Texteschreiben immer direkt Harmonisch oder gibt es Diskussionen? 

unSUNendlich: Wir schreiben Sozialkritische, gefühlvolle Texte, die uns und das Leben beschreiben. Wir wollen einen guten Mix und kein Mainstream. Wir teilen das, was uns einfällt und dann stimmen wir gemeinschaftlich ab. Jeder von uns hat einen eigenen Stil und jeder schreibt und komponiert selbst. Wenn wir dann alle finden, dass es passt, wird es aufgenommen. Falls wir uns da noch nicht so ganz rein sind wird dieses Lied erst einmal zur Seite gepackt. Bisher haben wir 18 Lieder, die wir live spielen können, doch haben wir noch mehr als genug Songs in der Hinterhand.  

VRR: Ihr habt 18 Songs auf der Agenda, genug für ein eigenes Album. Habt ihr daran schon einmal gedacht, ein Album zu produzieren? 

unSUNendlich: Wir haben uns 2018 bereits beim Alex Lysjakow, der ja auch schon mit Unantastbar, Frei.Wild und Goitzsche Front gearbeitet hat, im Studio umgeschaut. Doch so ganz wollten wir das dann noch nicht über den Zaun brechen. Das Geld ist eine entschiedene Rolle, auch wenn wir einen Sponsor hätten, der einen Großteil der Kosten übernehmen würde. Aber wir wollen vorher mit unseren Songs im reinen sein. Unsere Songs sind klasse, dennoch finden wir immer wieder Stellen, bei denen man etwas verbessern oder ändern kann. Sicherlich wollen wir den Schritt wagen und unseren Fans etwas Handfestes bieten, aber erst wenn wir es für perfekt befinden. 

VRR: Wie stehen eure Familie und Freunde zu unSUNendlich, gibt es viel Unterstützung oder eher ein „macht doch, mir egal“? 

Danny: Ohne die Unterstützung unserer Familien könnten wir einpacken und sie lieben unsere Musik einfach. Es ist einfach ein gutes Gefühl, bekannte Gesichter bei den Konzerten zu sehen und sich heimelig zu fühlen. 

Thomas: Ich habe eine ehemalige Schulkameradin, die einfach mal 600 km mit ihrer Familie fährt nur, um sich unseren Auftritt anzusehen. Einen Auftritt in der kleinen Makonde vor 100 Leute und sie ist dann eine davon. Das ist ein Wahnsinnsgefühl. 

VRR: Habt ihr Wünsche für eure gemeinsame unSUNendlich-Zukunft? Wollt ihr vielleicht auch mal über die Heimat Grenzen hinaus, in größeren Hallen oder Festivals spielen? 

unSUNendlich: Wir wollen authentisch bleiben und mit unserer Musik die Menschen bewegen. Natürlich wollen wir auch mal größere Auftritte spielen, oder die Chance bei einem Festival zu spielen, würden wir uns nicht nehmen lassen. Musik zu machen ist unser gemeinsames Hobby und unsere Leidenschaft. Der Weg wäre uns egal, Hauptsache wir können zeigen, wer wir sind und was uns ausmacht.  

Mehr Infos zur Band bekommt ihr hier: http://www.unsunendlich.com 

Melissa Müller
Melissa Müller
Über mich: 24 Jahre jung und Herzblut-Ossi, auch als Nachwende-Kind. 2009 durch Frei.Wild endgültig mit dem Deutschrockfieber infiziert. So sieht man mich heute regelmäßig auf Konzerten oder Festivals, zumeist bei kleineren Bands (Kneipenbands, wie ich sie liebevoll nenne) in der ersten Reihe. Mein persönliches Lebensmotto „Der Osten rockt, denn ich leb nur einmal“.
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