Unantastbar – zwischen Tränen, Triumph und Zukunft

Es gibt Bands, die verschwinden einfach. Und es gibt Bands, die den Mut haben, genau dann auf die Bremse zu treten, wenn eigentlich alles für sie läuft. Unantastbar aus Südtirol gehört zur zweiten Kategorie. Wenn du kein Bock auf Lesen hast, sondern direkt in den Podcast starten willst, dann klicke hier.

22 Jahre nach der Gründung sprechen Schkal und Joggl im Podcast Vollgas Rock & Realtalk so offen wie selten zuvor über ihren Weg von Pizza als erste Gage bis zu ausverkauften Hallen auf den eigenen Headliner Tourneen und dem Auftritt vor 60.000 Menschen im Vorprogramm der Böhsen Onkelz im Wiener Ernst-Happel-Stadion. Eine Geschichte ohne Abkürzungen und ohne Hype. Dafür mit harter Arbeit, Ehrlichkeit und einer Band, die sich nie verbogen hat.

Was macht Unantastbar wirklich aus?

Besonders beeindruckend ist, trotz aller Erfolge geht es den Südtirolern nie um Chartplatzierungen oder Schlagzeilen. Viel wichtiger sind ihnen die Menschen, die ihre Songs mitsingen, Freundschaften, die über den Fanclub entstanden sind und das Gefühl, mit ihrer Musik etwas bewegen zu können. Gerade deshalb wirkt die angekündigte Bandpause zunächst widersprüchlich. Warum aufhören, wenn die Hallen voll sind? Die Antwort ist so einfach, wie ehrlich: Weil die Batterien leer sind. Weil Familie, Beruf und Band über Jahre gleichzeitig funktioniert haben und weil Leidenschaft nur dann bleibt, wenn man sich erlaubt, auch einmal durchzuatmen.

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Eine Entscheidung, die für alle schwer ist

Wer in den vergangenen Monaten eines der Konzerte erlebt hat, weiß, dass Unantastbar aktuell auf dem Höhepunkt ihrer Karriere steht. Genau deshalb fällt diese Entscheidung auch vielen Fans schwer. Doch wer den beiden zuhört, merkt schnell, dass das keine inszenierte Pause und keine Marketingstrategie ist. Es ist eine bewusste Entscheidung von fünf Musikern, die lieber ehrlich einen Gang zurückschalten, als irgendwann nur noch zu funktionieren. Vielleicht ist genau das das Erfolgsgeheimnis dieser Band. Keine öffentlichen Schlammschlachten, kein künstliches Drama, kein Hinterherlaufen nach Trends. Stattdessen Authentizität, Zusammenhalt und der Mut, Entscheidungen zu treffen, die nicht jedem gefallen müssen.

Wie geht es mit Unantastbar weiter?

Unantastbar verabschiedet sich nicht, sondern sie nimmt Anlauf. Und wenn diese 22 Jahre eines gezeigt haben, dann dieses: Echte Geschichten brauchen manchmal eine Pause, bevor sie weitergeschrieben werden. Und welche Zeilen in der Zukunft in den Unantastbar-Büchern sein werden, das weiß nur die Band. Aber wir wissen nach diesem Podcast, dass Unantastbar zurückkommt. Zur Folge kommt ihr hier.

Redaktionell verantwortlich für diesen Artikel:

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Fotograf | Redaktion | Administration | Inhaber
Mitglied im Bundesverband deutscher Pressefotografen (bdp)

Gründete 2017 das Magazin und begann eine ganz neue, "musikalische" Reise durch die rauen Landschaften von Musik, Veranstaltungen und Print- und Online-Medien.

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