Fünf (+) Songs gegen Faschisten und Arschlöcher – Teil 1
Manchmal reicht ein Gitarrenriff aus, um mehr zu sagen als eine einstündige Talkshow. Diese Rubrik stellt Songs vor, die klare Kante gegen Faschismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit zeigen. Mal wütend, mal nachdenklich, aber immer mit Haltung.
Drei Meter Feldweg – „Eine Lovestory“
Auf den ersten Blick klingt der Titel nach Romantik, tatsächlich erzählt die Band eine Geschichte über Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit und den Mut, sich davon nicht einschüchtern zu lassen. Drei Meter Feldweg schafft es, politische Themen in eine greifbare Geschichte zu verpacken, ohne belehrend zu wirken. Gerade dadurch trifft der Song mitten ins Herz. Der eingängige Refrain bleibt sofort hängen und zeigt eindrucksvoll, dass Haltung und Ohrwurm perfekt zusammenpassen.
Dorfterror – „Frisst mich an“
Dieses Lied ist eine wütende Abrechnung mit Gleichgültigkeit. Dorfterror kritisiert nicht nur Faschisten, sondern auch alle, die wegschauen und schweigen. Genau dieses Schweigen lässt Hass wachsen. Druckvolle Gitarren und rotziger Gesang machen den Song zu einem echten Faustschlag.
Die Toten Hosen – „Schlechte Nachbarn“
Die größte Gefahr wohnt manchmal direkt nebenan. Die Toten Hosen zeigen, wie rechte Ideologien schleichend in den Alltag einsickern. Das Werk erinnert daran, früh den Mund aufzumachen, statt später Ausreden zu suchen. Musikalisch bleibt es typisch Hosen: eingängig, emotional und nachdrücklich.
Madsen – „Fäuste hoch“
Madsen liefert einen Song über Zusammenhalt statt Spaltung. Faschisten leben von Angst und dieser Song lebt von Hoffnung und Gemeinschaft. Der Refrain ist wie gemacht für tausende Fäuste in der Luft. Ein moderner Protestsong mit Festivalpotenzial.
Blaufuchs – „Wo du herkommst“
Blaufuchs stellt eine einfache Frage: Warum sollte Herkunft über den Wert eines Menschen entscheiden? Dieses Lied prangert Vorurteile an und wirbt für Menschlichkeit statt Ausgrenzung. Die ruhige Erzählweise macht die Botschaft umso stärker. Ein Lied, das nicht schreit und trotzdem laut wirkt.
Faschismus beginnt nicht erst mit Hakenkreuzen. Er beginnt dort, wo Menschen schweigen, wegsehen oder glauben, Hass wäre eine Meinung. Solange Bands solche Songs schreiben und Menschen sie mitsingen, gibt es Hoffnung. Also, Anlage auf elf, Faust hoch und weicht brauner Scheiße keinen Millimeter.
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Mein musikalischer Weg hat viele Abzweigungen. Von Mittelalter über diverse Subgenres des Metals, bis hin über die Tiefen des Rocks. Geprägt von den Onkelz, In Extremo und Rammstein führt heute kein Weg mehr an In Flames, Parkway Drive und Machine Head vorbei.







