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Russisch Roulette – ALLES LÜGE – VÖ 03.06.2022

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Lesedauer
2 Minuten

Am 03.06.22 geben uns Russisch Roulette Neues für die Ohren. Mit 12 Songs zeigen uns die Jungs, dass sie die zwei Jahre Livepause genutzt haben und sind bereit, in diesem Jahr mit frischen Songs wieder durchzustarten. Mit drei Singleauskopplungen haben wir bereits einen Vorgeschmack auf ALLES LÜGE bekommen. „Flammen“, „Kleinstadtproblem“ und „Alles Lüge“, der Song zum kommenden Album, gehen in die Ohren und ins Herz. Nun nehmen wir einige unveröffentlichte Songs unter die Lupe.

Mit „Augen auf“ schmettern uns Russisch Roulette einen Opener um die Ohren, der eine klare Richtung vorgibt: Augen auf und volle Kraft nach vorn! Schnell, rockig und mit einer positiven Melodie im Refrain sagt uns der Song, dass Aufgeben keine Option ist.

 Weniger Alkohol darf da nicht rein!

„Ein bisschen Rausch“ macht schon beim Titel klar, worum es geht: Alkohol. Ob und wann man sich mit einem edlen Tröpfchen belohnt, oder ob man gewisse Dinge nur im Rausch erträgt, muss man jedem selbst überlassen. Fakt ist, dass Russisch Roulette in diesem Song das aussprechen, was jeder von uns schon einmal gedacht hat: „Weniger Alkohol darf da nicht rein!“

Andersartigkeit wird bei „Punkrock II“ zelebriert und gefeiert. Sich selbst treu bleiben, sich für niemanden verändern und authentisch bleiben ist die Message des Songs. Vielleicht erkennt man in diesem Song musikalisch eine kleine unterschwellige Wut auf die Gesellschaft, die einen Stil versucht zu imitieren, ohne zu wissen was dahintersteckt. Und anderen zudem ihren Stempel aufdrücken möchte, nur damit man einer bestimmten Norm entspricht.

Illegale Partys im ganzen Land!

Durch zwei Jahre Einschränkungen aufgrund einer weltweiten Pandemie musste man schon ein bisschen Einfallsreichtum beweisen, um nicht zu vereinsamen. „Illegale Partys“ erzählt unter anderem in der ersten Strophe mit einem Augenzwinkern von eben genau diesem Problem. Man kann den Menschen einfach nicht verbieten, fröhlich zu sein und zu feiern. Dieser Song hat das Potential, ein großer Partysong zu werden, bei dem es keinen mehr auf dem Hocker hält. Da ist es auch vollkommen egal, dass die ein oder andere Textzeile nicht zum Rest des Textes passt. Hier geht es um Spaß und um das Ja zum Leben!

„Wir sind die Letzten“ ist der letzte Song auf ALLES LÜGE. Wenn alle nach Hause gehen, fangen wir erst an! In diesem Song wird sich der ein oder andere sicher selbst bestimmt wiedererkennen, wenn eine Party einmal viel zu schnell zu Ende gegangen ist. Auch wenn der schönste Abend ein Ende hat, so darf man ruhig ein Statement setzen, dass man noch lange nicht müde ist und noch nicht heim gehen möchte.

Allerdings gibt es das gute Stück vorerst nicht beim Plattenhändler um die Ecke zu kaufen. Bestellen kann man ALLES LÜGE bei den Jungs von Russisch Roulette direkt oder über Mindfuck Music. Erst Ende Juni wird ALLES LÜGE den Weg in die Läden finden.

Fazit:

Insgesamt wirkt ALLES LÜGE reifer, als das vorherige Album. Man erkennt durchaus, dass Russisch Roulette ihrem eigenen Stil treu geblieben sind, obwohl sie verschiedene Einflüsse ausprobiert haben. Allerdings muss man sich auch einen Moment Zeit nehmen, um das Album für sich entdecken zu können. ALLES LÜGE ist musikalisch ein abwechslungsreiches Album, in dem sich jeder irgendwo wiederfinden sollte. Besonders angetan haben es mir persönlich die Songs „Flammen“, „Ein bisschen Rausch“ und „Punkrock II“. Diese Songs haben es bei mir in meine Playlist 2022 geschafft. Allerdings spürt man auch, dass noch Luft nach oben ist und Russisch Roulette noch nicht am Ende angekommen sind und versuchen, sich weiter zu entwickeln. Die im Album verarbeiteten Themen, sind Themen des Alltags. Themen, mit denen man definitiv nichts falsch macht. Live haben die Songs das Potential, die Zuschauer mitzureißen, was allerdings auch dem unfassbaren Charme von Russisch Roulette auf der Bühne zu verdanken ist. Russisch Roulette muss definitiv live gehört und erlebt werden!

Mehr zu Russisch Roulette und viele andere Themen findet ihr auch in der neuen Ausgabe unseres Magazins: JETZT BESTELLEN

Julia Rathgeber
Julia, für immer 30,5 Jahre alt, aus Kassel. 2018 aus Liebe zur Musik und der Lust zum Schreiben zu VRR gekommen, um ihre überschüssige Energie und Kreativität und schlagfertige Ausdrucksweise auf Papier zu bringen. Nachdem sie einmal versehentlich zur Kamera griff, legt sie diese kaum noch aus der Hand. Sie und ihre Nikon trotzen Wind & Wetter, um das perfekte Bild einzufangen.

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