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Erdling – Dämon Albumreview VÖ 27.07.2018

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Lesedauer
1 Minuten

Erdling sind mit ihrem dritten Album Dämon am Start und der fette Sound aus Elektronik und harten Gitarrenriffs brennt sich förmlich in den Gehörgang. Neill Freiwald schmettert uns deutschsprachige Hymnen entgegen, verpackt in einem Wechsel aus tiefen Growls und melodischem Klargesang. Wessen Herz für Dark Rock und Neue Deutsche Härte schlägt, könnte sich beim Hören durchaus vor Freude einnässen.

Trackliste:

1. Erdling
2. Tieftaucher
3. Nichts als Staub
4. Schau nicht mehr zurück
5. Wieso Weshalb Warum
6. Maschinenmensch
7. Tod und Teufel
8. Ungeheuer
9. Winterherz
10. Im Labyrinth
11. Die Zeit heilt alle Wunden
12. In meinen Ketten

Dämonisch, düster, intensiv …

Zu Beginn kracht es mit dem Opener Erdling schon gewaltig. Ein kraftvoller Song, der wegweisend für die Richtung der Platte ist. Mit Tieftaucher wird es schon etwas tanzbarer, ein treibender Beat, der live sicher keine Gliedmaßen der Crowd still stehen lässt. Ruhiger und emotionaler wird es mit Schau nicht mehr zurück. Eine Ballade, die inmitten der harten Sounds des gesamten Albums, noch auffälliger und intensiver wirkt. Zur Halbzeit geht es steil bergab, nicht qualitativ, sondern mit deutlich tiefer gestimmten Gitarren, passend zum Namen Tod und Teufel. Tragisch und dramatisch wird es mit Winterherz, dessen Kälte man beim Hören regelrecht spüren kann. Klangintensiv setzen Erdling ein ganz deutliches Highlight. Das große Finale läutet In meinen Ketten ein. Hier setzen die Jungs abschließend ein musikalisches Statement und inszenieren brachial und dämonisch düster den Ausklang des Albums.

Ein kleiner Appetizer gefällig?

Mit der neuen Scheibe ist Erdling qualitativ ein gewaltiger Schritt nach vorne gelungen. Dümpelten Aus den Tiefen und Supernova noch zwischen unscheinbar und belanglos, gibt es mit Dämon ordentlichst einen auf die Lauschlappen. Das macht definitiv Lust auf mehr! Ab 26. Dezember könnt ihr euch die Jungs auch live reinziehen und dabei Christian Eichlinger an den Drums huldigen. Anfang 2018 wechselte der bisherige Schlagzeuger Niklas Kahl zu Lord Of The Lost. Alle Tourdaten und Tickets findet ihr hier.

Wem Erdling schon ein Begriff ist, wird sicher auch Gefallen an den Genrekollegen Unzucht haben. Die stehen ebenfalls mit ihrem neuen Album Akephalos in den Startlöchern. Unseren Senf dazu gibt es hier!

Lisa Berg
Wenn ich mir so meine Insta-Seite angucke, denke ich immer, dass sieht nach krassem Influencer high life aus. Dabei sitze ich am Rechner, tippe auf der Tastatur und esse fertigen Nudelsalat aus dem REWE. https://www.instagram.com/vollgas_lisa

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