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Bloodhoney aus dem Pott stellen sich vor

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Wenn eine kleine Band aus dem Pott dir ihre Musik näherbringen mag und sie dich einfach nur erschlägt, dann könnte daraus ein Interview entstehen. Was die Band Bloodhoney so sagen, lest ihr in den folgenden Zeilen.

VRR: Wie kam es zu eurer Gründung?

Bloodhoney: Zur Gründung der Band kam es, weil Micha und Edel mit ihrer alten Band gewisse Ziele nicht erreichen konnten, sowie auch fehlendes Engagement und Motivation innerhalb der Band nicht zielführend waren. Zudem hatte Edel auch schon länger vor, mit Moe zusammen Musik zu machen bzw. eine Band zu gründen. Komplettiert wurde die Band dann von Pat. Und seit Herbst 2021 steht die Band.

VRR: Wo kommt ihr her und wie ist eure Besetzung?

Bloodhoney: Wir kommen aus Dorsten, Bottrop und Oberhausen. Die Konstellation der Band sieht so aus: Micha – Drums, Moe – Gitarre, Pat – Bass, Edel – Vocals & Gitarre.

VRR: Wie kamt ihr auf die Idee, Grunge/Punkrock zu machen?

Bloodhoney: Also Grunge/Punkrock feiern wir alle sehr, aber wir sind da nicht auf dieses Genre festgetackert. Wir lieben es Genres miteinander zu verbinden, um so unseren Bloodhoney Sound zu kreieren. Andere Genres wäre da z. B. Metal, Hardcore, Alternative Rock. Jeder hat zudem noch seine Lieblingsbands, die komplett bei jedem unterschiedlich sind.

Anmerkung VRR: Tatsächlich merkt man in der aktuellen EP einen guten soliden Stilmix. Dieser zieht sich als klare Kante durch alle Lieder und macht sie auch einmalig. Ein gelungener Einstieg in die Musikwelt.

VRR: Ihr habt erst vor kurzem eine kleine EP herausgebracht. Darf man bereits gespannt auf ein Album sein?

Bloodhoney: Yes!!!!! Zwar wird das kein Album sein, aber tatsächlich sind wir gerade dabei, 5 neue Songs zu verfestigen, um sie dann im September aufnehmen zu können. PLANET PRISON wird die neue EP dann heißen. Aber ein Album aufzunehmen, ist auf jeden Fall das Ziel der Band.

Anmerkung VRR: Die genannte aktuelle EP LOADED GUNS könnt ihr bereits auf allen bekannten Streaming Diensten (Spotify, YouTube, AppleMusic) hören und euch euer Urteil bilden. Von uns gibt es einen Daumen hoch. Eine solide EP, die viel Können beweist und dennoch genug Luft nach oben für künftige EPs lässt.

VRR: Wir sind ja aktuell wieder in einem langersehnten Festivalsommer. Wenn ihr spontan eine kleine Bühne/Campstage eröffnen dürftet, von welchem Festival wäre sie und warum?

Bloodhoney: Das Vainstream Festival wäre schon eine coole Sache. Rock am Ring wäre natürlich auch nice, ist aber utopisch. Grundsätzlich wäre es uns aber als Band egal, auf welchem Festival wir spielen. Wir hätten auf alles Bock.

VRR: Welche Band würdet ihr gerne als Support Act begleiten?

Bloodhoney: Da gehen die Meinungen komplett auseinander. Für Moe wäre es Seether, für Pat wäre es Hanzel und Gretyl, für Micha Avenged Sevenfold und für Edel Electric Callboy.

VRR Anmerkung: Seether ist eine Post-Grunge-Band aus Südafrika. Hanzel und Gretyl ist eine US-amerikanische Metal Band, ebenso wie Avenged Sevenfold.

VRR: Gibt es in eurer Heimat einen Ort, den ihr Ortsfremden empfehlen könnt?

Bloodhoney: Also wer Bock auf einen coolen Mix aus Münsterland, sowie Ruhrpott haben möchte, der muss nach Dorsten kommen. In Oberhausen ganz klar das Centro und in Bottrop das Tetraeder.

Melissa Müller
Über mich: 24 Jahre jung und Herzblut-Ossi, auch als Nachwende-Kind. 2009 durch Frei.Wild endgültig mit dem Deutschrockfieber infiziert. So sieht man mich heute regelmäßig auf Konzerten oder Festivals, zumeist bei kleineren Bands (Kneipenbands, wie ich sie liebevoll nenne) in der ersten Reihe. Mein persönliches Lebensmotto „Der Osten rockt, denn ich leb nur einmal“.

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