Alex im Westerland – Tribute-Band im Interview
Die meisten kennen und lieben sie, doch stehen Tribute-Bands viel zu selten im Rampenlicht. Wir haben uns deshalb Alex im Westerland geschnappt, um einen Blick hinter die Kulissen einer der erfolgreichsten Coverbands Deutschlands zu werfen. Die Frankfurter Band spielte vor rund 20 Jahren ihren ersten Auftritt außerhalb Hessens, in einer kleinen charmanten Kneipe in Oberfranken und sind dort seitdem Stammgast. Heute steht die Band auch auf großen Bühnen, wie etwa beim Rock-dein-Leben 2024, und begeistert ein Publikum weit über die Region hinaus. Mit beeindruckender Authentizität und spürbarer Hingabe bringt Alex im Westerland die größten Hits von die ärzte und Die Toten Hosen auf die Bühne, zwei der prägendsten und beliebtesten Punkbands Deutschlands. Wer die Augen schließt, fühlt sich schnell zurückversetzt in die Originalkonzerte.

VRR: Ihr seid ja mittlerweile eine ziemlich große Coverband geworden und tourt fast jedes Wochenende durch ganz Deutschland. Mit dabei sind große Festivals, aber auch kleine Kneipen. Was ist euch da lieber?
Daniel: Für uns haben beide Varianten ihren Reiz. Große Festivals sind unter freiem Himmel bei Sonnenschein natürlich ein tolles Erlebnis, aber auch die kleineren Clubs und Läden haben ihre ganz spezielle Atmosphäre. Es macht Spaß, zu wissen, wo man hinkommt, wenn man schon viele Jahre in denselben Läden spielt. Die Stimmung in kleinen Locations kann genauso bombastisch sein. Allein die Größe des Publikums sagt ja noch nichts über die Stimmung aus. Manchmal machen 200 Leute mehr Stimmung als 2.000. Deshalb möchte ich mich da nicht festlegen. Es hat beides seinen Reiz, aber bei gutem Wetter bin ich ein Stückchen lieber draußen auf großen Festivals.
VRR: Ihr tretet oft mit einer wechselnden Besatzung auf, wie ich erfahren habe, aus wie vielen besteht die Band nun wirklich?
Daniel: Die Band besteht im Kern aus fünf Personen, von denen aber immer nur vier auf der Bühne stehen. Das liegt daran, dass sich die Gitarrenposition zwei Gitarristen teilen: Ati und Luis. Ati ist der Gitarrenlehrer von Luis, kann aber leider nicht alle Termine spielen. Deshalb hat er seinen Gitarrenschüler in die Band geholt, der ihn regelmäßig vertritt, wenn er selbst nicht kann. Nach 16 Jahren Bandgeschichte gibt es außerdem ehemalige Mitglieder, die früher fest bei uns gespielt haben und gelegentlich aushelfen, wenn jemand im Urlaub ist oder aus einem anderen Grund verhindert. Grundsätzlich ist die Band jedoch fest mit zwei Gitarristen besetzt, und hin und wieder springt ein ehemaliges Mitglied ein, wenn es nötig ist.

VRR: Wie bekommt ihr das mit Familie und Job geregelt, wenn ihr so oft unterwegs seid? Eure Planung für das nächste Jahr sieht schon recht voll aus.
Daniel: Für die meisten von uns ist die Band unser Job. Wir machen das alle mehr oder weniger hauptberuflich. Unser Sänger arbeitet noch als Lehrer nebenbei, unser Gitarrist ist Gitarrenlehrer, der andere Gitarrist studiert noch. Ich, der Schlagzeuger, und Dido, der Bassist, machen die Band hauptberuflich. Deshalb ist die Band für uns auch wirklich unser Job. Das Familiäre und Private organisieren wir dann in der Zeit, in der wir nicht auf der Bühne stehen oder unsere Konzerte planen.
VRR: Und zu guter Letzt: Habt ihr ein paar Worte, die ihr an unsere Leser weiter geben wollt?
Daniel: Ich hoffe, dass wir uns irgendwo bei einem unserer Konzerte sehen. Wir sind das ganze Jahr über in ganz Deutschland unterwegs und spielen pro Jahr etwa 80 Konzerte – von Bayern über Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen bis nach Norddeutschland. Wenn ihr Lust auf eine richtig gute Party habt und die bekanntesten Songs von den Toten Hosen und den Ärzten hören wollt, schaut unbedingt bei uns vorbei!
Schaut gerne bei den Jungs in Social Media vorbei.
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Dort findet ihr auch die ganzen Termine.

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Schon immer faszinierten mich die verschiedensten Arten der Rockmusik. Frei nach dem Motto „Rock regiert die Welt“. Angefangen mit Ärzte, über Green Day, Billy Talent und Linkin Park, begeisterte ich mich ebenso teilweise für Metal.
Doch jetzt hat mich der Deutschrock voll in seinen Bann gezogen, ohne geht absolut nichts mehr. Ein 90er Mädel aus dem schönen Oberfranken mit drei wundervollen Kids im Anhang – etwas durchgeknallt, aber liebevoll!





