Anzeige

Exo Planet – K2-18B – Albumreview

-

-

Bereits im September 2019 haben wir euch Exo Planet aus Bayern vorgestellt. Nun bringen sie am 17.04.2020 ihr erstes Album K2-18B heraus. Diese Buchstaben-Zahlen-Kombination ist nicht grundlos gewählt und so benennt die Band ihr Album nach einem Exoplanet aus dem Weltraum.

Die Platte ist kein klassisches Erstlingswerk, denn Exo Planet scheuen sich nicht direkt zu beginn mit Synthesizer und klaren Rap-Parts zu experimentieren. Dadurch kommen Ähnlichkeiten zu Stande mit Bands wie Alles mit Stil, Bed and Breakdown und Stunde Null. Ihre wohl eher in den klassischen Nu Metal-Bereich gehörenden Töne bringen dennoch eine neue Unterstufe zum Vorschein. Die Lieder sind eine gesunde Mischung aus ruhigeren Rockklängen und knallharten Ansagen. Ihre Songtexte sind jedoch eher lebensnah. Die 5 bestechen nicht mit Texten die sozialkritisch sind. In Liedern wie „Wir sind eins“ besingt man die Freundschaft und den Zusammenhalt  der sie ausmacht. Sie machen klar, dass sie bereit sind für den großen Auftritt und nun mit einem kräftigen Hallo in den „Neubeginn“ starten oder eher in den Start in die Deutschrockwelt.

Alle 10 Tracks behandeln persönliche Themen, die die Herzen berühren und mit ihrem ganz eigenen Sound, sich unverwechselbar einprägen lassen. Neubeginn und Aufbruch sind vorherrschende Themen und werden mit Liedern wie „Auf meinem Weg“ oder auch „Steig ein“ klar thematisiert und doch recht gefühlvoll und rockig verpackt. Sie sind auf ihrem eigenen Weg ins Glück und auf bestem Weg sich mit diesem Album in die Herzen neuer Fans zu singen.

Fazit:

Potenzial bringen sie klar rüber, ihre Arbeit zu Hause im eignen Home-Recording Studio und später bei den Pitchback Studios zahlen sich aus. Ein solider Start, der dennoch gewisse Luft nach oben lässt, aber auch wirkt, als hätte man bereits 2 Alben rausgebracht. Klare Texte, klare Melodien und Mut mit dem Synthesizer zahlen sich aus. Reinhören lohnt definitiv und vielleicht werden die 5 ja auch zu den deutschen Linkin Park, so zumindest beschreiben sie selbst ihren Stil.

Hoffen wir nun stark, dass diese komische Pandemie zeitnah vorbei ist, denn auch Exo Planet wollen die Bühnen dieser Republik stürmen und euch auch live von ihrem können überzeugen. Bis dahin könnt ihr ja in die digitale oder in die physische Platte reinschnuppern.

Exo Planet – Bandvorstellung

Melissa Müller
Melissa Müller
Über mich: 24 Jahre jung und Herzblut-Ossi, auch als Nachwende-Kind. 2009 durch Frei.Wild endgültig mit dem Deutschrockfieber infiziert. So sieht man mich heute regelmäßig auf Konzerten oder Festivals, zumeist bei kleineren Bands (Kneipenbands, wie ich sie liebevoll nenne) in der ersten Reihe. Mein persönliches Lebensmotto „Der Osten rockt, denn ich leb nur einmal“.
18,312FansGefällt mir
4,279FollowersFolgen

Könnte dich auch interessieren

Ähnliche Beiträge