Zaunpfahl sind:

Andreas „Goethe“ GrevesmühlGitarre & Vocals (Gründungsmitglied)
Michael „Dicken“ Russow Bass (Seit Februar)
Max „Van Fux“ Eller Drums
Ole JägerGitarre

Laut eigener Angabe spielen sie „hardcorebeeinflussten Deutschmetalpunkrockrap inklusive leiser Töne“ und tun dies schon seit 1994. Die „Pfähle“ konnten in all den Jahren mit nunmehr 8 Albumveröffentlichungen und ihrem aristophanischen Auftreten die deutsche Punkrocklandschaft nachhaltig prägen. Erst kürzlich gab die Band ihre noch frische Zusammenarbeit mit Metalspiesser Records bekannt, unter der in absehbarer Zeit ein Remaster des Erfolgssilberlings „Musik“ von 2006 erscheinen wird, wie wir bei einem ambivalenten und doch unterhaltenden Telefonat mit den Jungs erfahren durften. Darüber hinaus stecken die vier Rostocker mit einem brandneuen Album bereits in den Kinderschuhen und ist für August kommenden Jahres angedacht… mehr können wir derzeit nicht verraten!

Höre jetzt: „Polizisten“ aus dem Album „Leben ist“ von 2004

Zaunpfahl live!

Nach einigen Besetzungswechseln, die sich im Laufe des bald 25-jährigen Bandbestehens zutrugen, finden sich Zaunpfahl derzeit wieder fest verankert als Quartett auf den Bühnen dieser Republik wieder. Zaunpfahl wird sich somit ab dem 05. Dezember mit niemand Geringerem als Serum114 auf eine sechstägige Tour quer durch Deutschland begeben. Der erste Streich findet in der „Zeche“ in Bochum statt, ihren Abschluss fahren die Punkrocker am Samstag, den 15.12., in der Mainmetropole Frankfurt (Batschkapp). Wer im Dezember verhindert sein sollte, wird Anfang des neuen Jahres erneut die Chance haben, live mit den „Pfählen“ in den Clubs eurer Stadt zu feiern. Die Jungs haben im folgenden Jahr einiges vor, denn auch auf einigen unserer geliebten Festivals, die wir aktuell noch nicht nennen können, werden Zaunpfahl die Saiten in rühmlicher Manier zum Zittern und die Felle zum Glühen bringen.

Wundersame Klänge

Die Musik von Zaunpfahl ist durchzogen von ironischen und gesellschaftskritischen Texten, wie es sich für eine Punkkapelle der alten Schule gehört. Die Band schafft es wie kaum eine andere Band, ernste Themen mit einer besonderen Prise Humor zu glasieren, die erheiterte Ausdrücke in den Gesichtern ihres Publikums hervorrufen. Eine gesunde Mischung aus teils weniger sinnhaften Tracks (Beispielsweise „Tote tanzen keinen Pogo“), die perfekt zum Zelebrieren einladen und durchaus message-lastigeren Gassenhauern (Beispielsweise „Warum“) sind etablierter Bestandteil einer jeden Zaunpfahl-Veröffentlichung seit Entstehung der Bandgeschichte. Zaunpfahl sind in erster Linie bekannt dafür, sich selbst nicht allzu ernst zu nehmen – Den Pfählen sei Dank.

Eine kleine Anekdote:

Mit keiner anderen Band haben die Rostocker so viele Konzerte gespielt, wie mit „NoExit„. Nach einer Show in Klagenfurt (Süd-Österreich) merkte der Veranstalter an, die Band NoExit für „mehr Punk“ zu halten und lud diese zur Übernachtung bei sich in einer „Punker-WG“ ein, während die Pfähle hoch oben auf einer Alm mit Blick auf Slowenien nächtigten. Laut eigenen Angaben habe NoExit über die Nacht mit diversen Kleintieren zu kämpfen gehabt und kam dank lauter Musik bis in die frühen Morgenstunden nicht zur Ruhe. Am darauffolgenden Tag kam es zu einem zufälligen Treffen auf der Autobahn mit beiden Bands. Während Zaunpfahl aufgrund der angenehmen Nacht das blühende Leben in ihren Gesichtern anzusehen war, bereuten NoExit zutiefst ihre Entscheidung, auf ein Hotel verzichtet zu haben – und das sah man ihnen an. Wohlgemerkt: Es handelte sich hierbei erst um den dritten Tag einer 2-wöchigen Tour. Aber hey, das ist wenigstens noch wahrer Punkrock… oder?