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Der WWF schlägt Alarm – Das Dosentier nun auf der Liste der bedrohten Tierarten

Achtung Satire!

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Schweiz – Die Festivalsaison 2022 neigt sich langsam dem Ende zu und nun schlägt der WWF Alarm: „Wir haben in diesem Sommer eine Dosentierzählung durchgeführt und sind zu einem erschreckenden Ergebnis gekommen!“ berichtet Jana N. vom WWF. „Die Corona Pandemie und die Vernichtung des natürlichen Lebensraumes haben den Bestand der Dosentiere extrem dezimiert.“ 

Vom Aussterben bedroht 

Das Dosentier (lat. canned animalis) ist weltweit verbreitet und ist zumeist auf Festivals heimisch. Dabei ist es in seinem Aussehen sehr vielfältig und hat eine relativ kurze Lebensdauer. Das vermehrte Aufstellen von Pfandautomaten und das Ausfallen von Festivals trägt massiv dazu bei, dass diese noch relativ wenig erforschte Tierart nun vom Aussterben bedroht ist. Zudem sammeln auf vielen Veranstaltungen Menschen Dosen ein, da diese auf dem Markt viel Geld bringen. Inzwischen bekommt man pro Dose 25 Cent. 

Nachzuchten in Gefangenschaft sind nicht möglich 

„Uns ist bewusst, dass der Mensch natürlich auch sein eigenes Überleben sichern möchte. Die Politik muss endlich umdenken“, so Frau N. weiter, „sonst wird diese faszinierende Tierart bald ganz verschwunden sein. Natürlich ist der Umweltschutz extrem wichtig, um unseren Planeten vor der Vermüllung zu retten, aber es muss möglich sein, das Dosentier zu retten und die Natur zu schützen. Nachzuchten in Zoos sind definitiv nicht möglich, ebenso wie Zuchtstationen. Das Dosentier kann ohne Festivals nicht überleben.“ Auf Festivals paart sich das Dosentier, dort schlüpfen auch die Jungtiere. Nach dem Festival sterben die Alttiere und die Jungtiere verstecken sich, bis zum nächsten Festival. „Wir wissen noch gar nicht genau, wovon sich das Dosentier in dieser Zeit ernährt und was in der Zeit bis zur nächsten Festivalsaison passiert“, erklärt Jana N.. Außerhalb der Saison seien die Dosentiere fast nicht zu finden, um sie weiter zu erforschen. „Somit bleibt immer nur ein extrem kurzer Zeitraum, um diese faszinierenden Lebewesen studieren zu können.“ 

Dosentier Wettbewerbe dienen dem Schutz 

Vollgas Richtung Rock setzt sich für das Überleben des Dosentiers ein und konnte bereits außerhalb von Festivals einige Exemplare beobachten, ebenso wie das Rock Dein Leben Festival, bei dem es seit Beginn des Festivals einen Dosentier Wettbewerb gibt. Dort können Besucher ihre gefundenen Dosentiere präsentieren, bevor die Veranstalter die Exemplare dann wieder in die freie Wildbahn an einem geschützten Ort aussetzen. „Solche Aktionen sind extrem wichtig für Mensch und Tier“, mahnt Jana N.. „Jedes Tier und jede Pflanze hat einen Nutzen und wenn eine Art ausstirbt, gerät die Natur aus dem Gleichgewicht. Wir würden uns mehr von diesen Schutzaktionen wünschen.“  Solche Aktionen sind jedoch extrem aufwändig und da die finanziellen Mittel vieler Festivals sehr begrenzt sind, hofft man auf freiwillige Helfer, die nach dem Festival die Dosentiere in geschützten Gebieten aussetzen. Ebenso wichtig ist auch die Dokumentation bei Sichtung eines Dosentieres. „Ein Foto hilft bereits, den aktuellen Bestand zu ermitteln!“  

Gemeinsam mit dem WWF plädiert Vollgas Richtung Rock: RETTET DIE DOSENTIERE!  

Julia Rathgeber
Julia, für immer 30,5 Jahre alt, aus Kassel. 2018 aus Liebe zur Musik und der Lust zum Schreiben zu VRR gekommen, um ihre überschüssige Energie und Kreativität und schlagfertige Ausdrucksweise auf Papier zu bringen. Nachdem sie einmal versehentlich zur Kamera griff, legt sie diese kaum noch aus der Hand. Sie und ihre Nikon trotzen Wind & Wetter, um das perfekte Bild einzufangen.

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