Es war im Jahre 2014 im beschaulichen Regis-Breitingen (Sachsen), als der jetzige Sänger Tommy nach einigen Gehversuchen in anderen Bands beschloss, eine eigene Band zu gründen, die Bestand haben sollte und sich einen festen Platz in der Deutschrockszene erspielen wird.

Fotocredits: Hendrik Sadowski

Rasch wurde aus einer Idee ein Quartett, das dieses Ziel gemeinsam entschlossen verfolgt. Nach der Erscheinung der ersten EP „Mensch ärgere dich nicht“, die für die Band neben einigen erfolgreichen Gigs den ersten Schritt in Richtung Selbstverwirklichung darstellte, kam es zu einem Wechsel am Bass. In der heutigen Konstellation: Tommy (Gesang), Thomas (Drums), Daniel (Gitarre) und Anthony (Bass) spielen die Vier bis heute und konnten ihren Traum, einen festen Platz in der Szene einzunehmen inzwischen sichtlich durchsetzen. Nicht zuletzt durch ihre bisher eigens mehrfach veranstalteten „Außensaiter Heimspiele“, dem Gig auf dem „Riebitz Festival“ oder dem „Borna Open Air“ nahe ihrer Heimat spielten sich die Außensaiter in die Herzen ihres Auditoriums und machten deutlich wofür sie stehen. Im April letzten Jahres war es dann endlich soweit und der nächste, lang ersehnte Meilenstein der noch jungen Band war gesetzt: „Als wir noch Kinder waren“ ging als erstes Album endlich unter die Leute und konnte mit eingängigem Klang, unmissverständlichen Texten und verzerrten Riffs, die zum Kopfnicken anregen, zweifelsohne überzeugen. Der gleichnamige Titelsong zum Album stellt dabei den robusten Bug des frisch ausgelaufenen Flaggschiffs der Band dar und spricht wohl jedem Hörer aus der Seele: „Wo ist sie die Zeit, wo alles um uns so groß war? Als wir Gefahren nicht kannten und eine Scheiße nach der anderen folgte(…)“. Durchzogen von simplem, doch durchaus melodischem Instrumental, wie es sich für klassischen Deutschrock gehört, singt sich Tommy die Zeilen des Lebens von der Seele. Das Album behandelt dabei Themen, die zwar oft besungen, jedoch weniger oft in einem solch deutlichen und einprägsamen Maße auf eine Scheibe gepresst wurden. Auch im Jahre 2018 erleidet das Wachstum der Sachsen keine Stagnation. Neben der diesjährigen „G.O.N.D.“, „Helden von Morgen Festival“ und dem „Spreewaldrock-Festival“, dessen Auftritte in jedem Fall eine Erwähnung wert sind, überraschten Außensaiter vor einiger Zeit mit der Eröffnung ihres eigenen Bandhauses und der Preisgabe ihres eigens folierten Bandtrucks (Mehr Infos dazu auf http://www.aussensaiter-deutschrock.de). Dennoch reißen die News um die Überholspur-Band nicht ab, denn erst kürzlich erschien die erste Meldung zu ihrem neuen Album „WIR“ auf den Displays ihrer Fans, das bereits im April das Licht der Welt erblicken wird.

Wir können gespannt bleiben, welches Zeugnis sich die Band bis Ende dieses Jahres erarbeiten wird und werden auch zum kommenden Album ein passendes Review verfassen. Wir wünschen weiterhin viel Erfolg und freuen uns auf jegliche News der Sachsenrocker!

// Steger

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