KrawallBrüder fahren auf ausgiebige 1993 Tour
Die KrawallBrüder haben es geschafft und konnten nach 33 Jahren Bandhistorie ein Statement setzen: Platz 1 in den deutschen Albumcharts. Warum das so etwas Besonderes ist und wieso das ein klarer Mittelfinger in eine besondere Richtung ist?
Zunächst möchten wir auf die Tour hinweisen. Nachdem die KrawallBrüder aus dem Saarland, wie auch viele andere Bands, die Strategie fuhren, dass weniger mehr ist und nach Corona die Konzerte nur schleppend liefen, kommen sie nun mit großem Knall und einer ausgiebigen Tour zum neuen Album zurück. Ab dem 08.10.2026 geben die Brüder in diesem Jahr in der ganzen Republik ihre Show zum Besten und lassen keine Region offen. Alle Termine könnt ihr dem Flyer entnehmen.
Besondere Konzertatmosphäre mit Randgruppenband

Zugegeben, die Zwischenüberschrift ist gewagt, aber wer die KrawallBrüder kennt, wird es wissen. Eine Band, die im Oi!, Metal, Streetrock, Deutschrock und Punk verwurzelt ist und sich seit Jahren in keinster Weise verbogen hat, bringt nicht den Standard auf die Bühne. Hier bekommt man, was man sieht, was draufsteht und was drinsteckt. Keine weichgespülten Texte, keine „Wir müssen euch gefallen“ Attitüde, sondern die vier Jungs aus dem Saarland sind, was sie sind, und das werden sie auch immer bleiben.
Wir sind gespannt, welche Bühnenshow uns auf dieser Tour erwartet. Zuletzt haben die KrawallBrüder neben ihrer charmanten und durchaus bierfreudigen Authentizität auch eine absolut energiegeladene Bühnenshow mit mächtigen Pyroeffekten, Flamejets und Gassenhauern aus allen Dekaden abgeliefert und somit keine Wünsche offengelassen. Was wir aber wissen, dass die Bühnenshow mit LED-Produktionen versehen ist und je nach Stadt gibt es wechselnde Sets. Nach Angaben der Band, die wir aus erster Hand bekommen haben, bleibt der Kern zwar gleich, aber die ein oder andere Überraschung wird sich doch finden. Tourkonzerte lohnen also einmal mehr.
KrawallBrüder, ein Mittelfinger für die Gesellschaft
Fettes Album, fette Tour, fette Platzierung in den Charts. Was will man mehr? Die KrawallBrüder war und ist eine Band, die sich eigentlich nie um die Gesellschaft und deren Meinung geschert hat. Genauso unbedeutend schien bei dieser VÖ eine Chartplatzierung, nachdem man in der Vergangenheit hohe Platzierungen angestrebt hatte. Aber was hier wirklich passiert ist, kann historisch kaum übertroffen werden. Eine Band, die seit über drei Dekaden unterwegs ist, ohne sich krumm zu machen und anderen den Arsch zu lecken, hat es geschafft, die Nummer 1 in den offiziellen deutschen Albumcharts zu erklimmen. Und das ist ein klares Zeichen: Subkultur lebt.
Während hier vermutlich Radio und Popmusiker thronen sollten, haben die KrawallBrüder Geschichte geschrieben. Nicht für die Charts, sondern für die Band und alle Anhänger da draußen. Ein Mittelfinger gegen die Norm und ein Signal der Stärke. Freunde, wir sehen uns auf Tour.
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Gründete 2017 das Magazin und begann eine ganz neue, "musikalische" Reise durch die rauen Landschaften von Musik, Veranstaltungen und Print- und Online-Medien.







