Wenn das Festival absäuft: 5 Tipps gegen Regen, Kälte und nasse Nächte

Regen, Matsch und Temperaturen im einstelligen Bereich: Jedes Festival hat das Potenzial, sich in ein kleines Survival-Abenteuer zu verwandeln. Doch mit ein paar einfachen Tricks bleibt ihr auch bei Dauerregen warm, trocken und vor allem fit für den nächsten Festivaltag. Hier sind fünf Tipps, die euch durch kalte Nächte und nasse Campingplätze bringen.

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Foto: Daniel Bockwoldt

1. Zeitungspapier rettet nasse Schuhe

Nasse Schuhe gehören zu den größten Stimmungskillern auf einem Festival. Stopft sie über Nacht mit Zeitungspapier aus. Das Papier zieht erstaunlich viel Feuchtigkeit heraus und die Schuhe trocknen deutlich schneller. Zur Not funktionieren auch Küchenrolle oder trockenes Toilettenpapier. Alternativ könntet ihr natürlich auch einfach Gummistiefel oder Springerstiefel nehmen, aber nicht jeder hat diese zuhause stehen. Die Zeitung hingegen gibt es aus euren Briefkästen kostenlos.

 2. Ein trockenes Schlafoutfit ist Gold wert

Der Hoodie vom Konzert mag gemütlich sein, hat im Schlafsack aber nichts verloren, wenn er feucht oder verschwitzt ist. Packt euch deshalb ein separates Schlafoutfit ein, das den ganzen Tag trocken bleibt. Ein langes Shirt, eine Jogginghose und vor allem ein Paar dicke Woll- oder Kuschelsocken machen in kalten Nächten einen gewaltigen Unterschied.

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Privatbild: Christoph Steger

 3. Handwärmer in den Schlafsack

Knick-Handwärmer oder wiederverwendbare Wärmekissen kosten nur wenige Euro und können euch in einer eiskalten Nacht retten. Legt sie kurz vor dem Schlafengehen ans Fußende eures Schlafsacks oder auf Hüfthöhe. So kriecht ihr nicht in einen kalten, sondern in einen angenehm vorgewärmten Schlafsack.

4. Nasse Kleidung niemals im Schlafzelt lagern

Feuchte Jacken, Hosen oder Schuhe erhöhen die Luftfeuchtigkeit im Zelt enorm. Das Ergebnis: Am nächsten Morgen fühlt sich alles klamm an. Lasst nasse Kleidung möglichst unter einem Pavillon trocknen oder verstaut sie zumindest in einem wasserdichten Beutel oder Müllsack, bis sie wieder trocken ist. Wer ein Vorzelt hat, der kann Schuhe und Co. natürlich auch dort lagern.

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Privatbild: Vanny Weinhold

5. Vor dem Schlafengehen etwas Warmes trinken

Nach einem kalten und verregneten Festivaltag hilft ein heißer Tee oder eine warme Brühe oft mehr als der nächste Schnaps. Ein warmes Getränk bringt den Körper langsam auf Temperatur und sorgt dafür, dass ihr deutlich entspannter in den Schlafsack kriecht. Alkohol vermittelt zwar kurzfristig ein Wärmegefühl, lässt den Körper aber tatsächlich schneller auskühlen.

Ein bisschen Regen gehört zum Festival einfach dazu – kalte Nächte auch. Wer sich darauf vorbereitet, schläft besser, startet entspannter in den nächsten Tag und kann sich auf das konzentrieren, worum es wirklich geht: großartige Bands, gute Freunde und unvergessliche Festivalmomente. Im Übrigen sind auch Ponchos und Regenjacken ein echter Gamechanger.

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Privatbild: Vanny Weinhold

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Redaktion

Als Kind der 90er bin ich vor allem mit Rock aufgewachsen. In meiner Jugend wurde ich dann mit Hilfe von Mittelalter-, Goth- und Metaleinflüssen zu dem Menschen geformt, der ich heute bin - und auf eben genau diesen Menschen bin ich heute verdammt stolz!
Ich nehme jede Erinnerung mit, die ich kriegen kann… Wann ist nochmal das nächste Konzert?

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