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Loudstark “Das Eine” – Albumreview

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Bereits am 02. Februar dieses Jahres ist ein Album erschienen, dass sich auch heute noch jede Nacht auf der Autobahn oder auf dem Weg in die Uni als treuer Begleiter meiner Playlist auszeichnet. „Das Eine“ erhielt ich in einer verrückten Zeit, in der ich wenig glücklich mit meiner derzeitigen Situation war. „Das Eine“ ist ein

erstrangiges Paradebeispiel für eine reichhaltige Platte an gehaltvollen und vor allem motivierenden Versen, die ich ganz besonders zu schätzen lernte. „Das Eine“ trifft in der gesamten Redaktion auf vollste Zustimmung und wurde auch bereits im März in einer DasROCKT!-Ausgabe mit „Album der Ausgabe“ gekürt. Wir sagen: Kein Wunder!

LOUDSTARK sind:
Marc – Vocals
Eddie – Gitarre
Jannik – Drums
Axel – Keyboard
Mirco – Bass

Das zweite Album der Kieler Powerrock-Band LOUDSTARK, gekleidet in einem markanten Gewand aus herrlichen Keyboard-Parts, kommt inklusive Intro mit insgesamt 10 Tracks daher und könnte tatsächlich als ein „All Killer No Filler“ bezeichnet werden.

Klänge aus dem Norden

Der gleichnamige Track zum Album „Das Eine“ erschien bereits im Mai 2015 als gelungenes Musikvideo im Netz, das Kommentare von Usern wie: „Warum ist die Band so unbekannt? Starkes Ding!“ enthält. Deutlich überarbeitet schaffte es der Track auf Anhieb zum Titelsong auf das zweite Album der Jungs. Der Song zerpflückt den Charakter einer antipathischen Person, wie „jeder eine kennt“. Das typische „Arschloch“ findet hier adäquate Worte. Sänger und Frontmann Marc lässt kein gutes Haar an besagter Thematik. Zurecht!

Schaue jetzt “Das Eine”:

„Kein Tag kann für dich schlimmer sein. Wie konnte das alles nur geschehen? Die Frau ist weg, die Bude leer, wie soll es jetzt nur weitergehen?“ überlagert gleich zu Beginn des Tracks „Schrei“ ein episches Keyboard und druckvolle Drums. Eine vor Leidenschaft und Überzeugung strotzende Hymne, der sich auch in Zukunft mühelos als Live-Evergreen durchsetzen wird. Niemand ist davor gefeit, in unregelmäßigen Abständen auch mal Scheiße zu fressen und genau das sind die Momente, in denen man einfach alles aus sich herauslassen sollte. Es ist absolut kein Zeichen von Schwäche, zu gestehen, dass man eine schwere Zeit durchlebt und entsprechende Emotionen zeigt.

Als nicht weniger bedeutsam stellt sich Track Nummer drei „Schatten“ heraus. „Es ist der Schatten der Vergangenheit, der uns im Wege steht, zu erkennen wer wir wirklich sind und was im Leben zählt (…)!“, eingeleitet von melodischen Riffs und von einem darauffolgendem Gitarrensolo unterstrichen, das den Kopf mit bestätigender Miene zum Nicken und das Bein zum im Takt Wippen bringt.

Aussagekräftig und mit stürmischem Gesang performt prügeln uns LOUDSTARK Song Nummer sechs „Herz aus Stein“ durch die Gehörgänge. Geschehnisse und Schicksale prägen jeden Menschen. Einige davon setzen selbst der stärksten Seele nachhaltig zu, sodass sie kalt und verletzt auf der Strecke bleibt. Nun ist es allein deine Entscheidung, wie du mit einem gebrochenen Herzen umgehst. Songs wie „Herz aus Stein“ können dabei helfen, den Herzschlag wieder ins Lot zu bekommen, um weiterhin nach vorne sehen zu können. Ein Wahnsinnspotenzial von dem dieses Lied zeugt.

Schaue jetzt “Herz aus Stein”:

Mit „Alles oder nichts“ geht ein Song an den Start, der den Hörer zu dazu bewegt, sich nicht von seiner Überzeugung ablenken zu lassen und endlich zu tun, wonach es sie oder ihn gelüstet. Niemand hat das Recht, dich in deiner Entscheidung zu beeinflussen: „Welten zu vereinen, ja, das ist nicht immer leicht. Tausend Gründe gegen uns, nur einer der vereint. Jeder muss sich biegen, doch darf niemals zerbrechen. Gemeinsam Ziele haben ohne eigene zu vergessen (…)“ Auch Track Nummer acht regt zum Nachdenken an und motiviert dazu, die Faust zu ballen, die Zähne zusammenzubeißen und endlich ins eiskalte Wasser zu springen.

Fazit:

Unsere Begeisterung für LOUDSTARKS neuestes Release dürfte nicht zu überlesen sein. Mit „Das Eine“ konnten sich die Nordmänner massiv vom ersten Album „Loudstark“ abheben und verleihen durch eine Stimme, die man zwischen Tausenden erkennt, und passenden Einsätzen des Keyboards dem Ganzen eine besondere Exklusivität. Wir sind gespannt, was die Powerrocker als Nächstes für uns im Petto haben, würden aber vorsichtig behaupten, dass der letzte Release schwer zu übertrumpfen sein dürfte. Wir wünschen weiterhin alles Gute und geben der Platte die verdiente volle Punktzahl!

LOUDSTARK… Wir stellen vor:

Loudstark – Powerrock aus Kiel

Christoph Steger
Christoph Steger
Über mich: Ich bin 23 Jahre jung und besuche seit 7 Jahren leidenschaftlich gerne Rockfestivals und Konzerte. Schnell konnte ich mich für die Abläufe hinter der Musik und dessen Drumherum begeistern, sodass ich mich bereits seit 6 Jahren intensiv in der Szene engagiere. Hauptberuflich bin in der kaufmännischen Branche zuzuordnen und befinde mich derzeit im Studium. Mein Motto: Wenn du Bock auf etwas hast, findest du auch Zeit dazu! (Gez: 15.01.2018 / Aktualisiert: 20.12.2018)
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