Neujahrsabriss 2026 – Leidbild lud ein, der Kälte zu trotzen

So kann das neue Jahr starten. Mit guter Musik, einem oder auch zwei kühlen Getränken, viele altbekannte, aber auch neue Gesichter. Leidbild lud am 3. Januar zu ihrem Neujahrsabriss in den Schöppche Keller ein. Mit dabei war die befreundete Band WBR, die den Abend einheizte. Die eigentlich ausverkaufte Veranstaltung fiel den Witterungsbedingungen leider zum Opfer, sodass einige Besucher den Weg nach Frankfurt nicht auf sich nehmen konnten. Doch tat dies der Stimmung keinerlei Abbruch.

Musikalischer Auftakt aus dem Sauerland

Pünktlich startete WBR ihr Set, welches bedauerlicherweise nicht reibungslos anfing. Der Sound musste während der ersten paar Songs noch nachjustiert werden und auch andere technische Kleinigkeiten ließen sie noch etwas kämpfen. Allerdings waren die Vier aus Olpe gewillt, eine gute Performance hinzulegen und ihre Hörerschaft zu erweitern. Von Song zu Song gewann die Band immer mehr die Oberhand und ebenso groovten sich die Zuschauer ein.

01_WBR_Leidbild-Neujahrsabriss-2026-FFM_03.01.26_Jonny-01 Neujahrsabriss 2026 – Leidbild lud ein, der Kälte zu trotzen

Spätestens beim Broilers Cover von „Tanzt du noch einmal mit mir“ kam mehr Bewegung in den Gewölbekeller. Mit noch weiteren treibenden Songs wie „Abstand“ und „Durch die Nacht“ nahm der Auftritt zum Ende hin Fahrt auf. WBR hatte die Stimmung gut angeheizt, sodass die Lokalmatadoren übernehmen konnten.

Deutschrock mit purer Leidenschaft

Nach einer kurzen Umbauphase erklang schon das Intro der Frankfurter Jungs, welches die Verbundenheit zu ihrer Heimat perfekt spiegelte. Das war noch ein kurzer Moment der Ruhe, bevor Leidbild mit ihren Gassenhauern „Irgendwann ist heute“, „Frankfurt am Main“ und dem Cover „Frösche weinen nie“ direkt in die Vollen ging. Sänger Chris nahm das Publikum vom ersten Ton an mit und bewegte sich auf kleinstem Raum wie auf der großen Bühne. Dieser Funke sprang natürlich auch auf die Menge über und die Mitsing-Chöre wurden lauter.

02_Leidbild_Leidbild-Neujahrsabriss-2026-FFM_03.01.26_Jonny-07 Neujahrsabriss 2026 – Leidbild lud ein, der Kälte zu trotzen

Die Setlist war voller Klassiker, aber auch die neuesten Songs des aktuellen Albums NUMERI durften nicht fehlen. Für den gewissen Witz und Charme sorgte an diesem Abend zum einen die plötzlich verstimmte Saite von Christo, wofür Steffen angeblich eine dritte Hand gewachsen sein soll. Zum anderen sorgte auch das nachträgliche Weihnachtsgeschenk einer mit dem Wort Obacht bedruckten Warnweste an Jens für weitere Lacher. Wir sind gespannt, wann und wo wir ihn damit dieses Jahr antreffen.

Rock ‘n’ Roll für alle

Dass in der Deutschrock-Szene Zusammenhalt, Leidenschaft und ein Wir-Gefühl wirklich gelebt wird, zeigte der besondere Moment beim Song „Unser Erbe“. Der jüngste anwesende Gast wurde kurzerhand auf die Schultern genommen und erlebte sein erstes Crowdsurfen einmal durch den Raum. Dies wird dem Jungen mit Sicherheit in Erinnerung bleiben, der das ganze Konzert über in der ersten Reihe abrockte. Solche Erlebnisse machen diese familiäre und gemeinschaftliche Atmosphäre aus.

Beim Abschlusssong „Rock’n’Roll ist international“ waren noch einmal alle gemeinsam auf der Bühne. Leidbild und WBR beendeten diesen energiegeladenen und stimmungsvollen Abend zusammen. Danke an den Schöppche Keller für die tolle Gastfreundschaft, danke an die beiden Bands für ihre großartigen Auftritte und danke an alle Anwesenden für diesen gelungenen Start ins Jahr 2026.

Von diesem Neujahrsauftackt haben wir HIER unsere Bildergalerie für euch.

Leidbild-Bilder Neujahrsabriss 2026 – Leidbild lud ein, der Kälte zu trotzen

Redaktionell verantwortlich für diesen Artikel:

Sina_Homepage-150x150 Neujahrsabriss 2026 – Leidbild lud ein, der Kälte zu trotzen

Crew | Grafik | Redaktion

Ich komme aus dem Herzen Württembergs, Reutlingen und bin Herzblut-Grafikerin, sodass ich das VRR Team hauptsächlich im Hintergrund seit Ende 2018 unterstütze. Doch ab und zu haue ich eben doch in die Tasten und bin ebenfalls auf einigen Festivals/Konzerten regelmäßig anzutreffen. Meine erste große Band-Liebe gilt zwar nach wie vor Linkin Park, doch seit ich 2010 von Frei.Wild mit dem Deutschrockvirus infiziert worden bin, wächst die Zahl der Bands, die mein Herz höher schlagen lassen.