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Local Bastards – DEKADE – VÖ 30.12.22

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Lesedauer
1 Minuten

Wenn es aus den Boxen knallt und kracht, dann können es nur die Local Bastards sein. Mittlerweile können die selbsternannten Mistkerle auf eine durchaus beachtliche Bandgeschichte zurück schauen. Um das Ganze gebührend zu feiern, wurde kurzerhand sämtliches Film- und Fotomaterial zusammengesucht und zu einer knapp zweistündigen Dokumentation zusammengeschnitten. Einmal zurückdenken an die Gründung, mit einem Schmunzeln im Gesicht, Anekdoten der gemeinsamen Zeit und Archivaufnahmen, die es so bisher nicht zu sehen gab. Ein nicht ganz ereignisloser Werdegang in bewegten Bildern. Das mittlerweile sechste Studioalbum in zehn Jahren trifft den Nerv der Zeit.

10 Jahre – 10 Songs und knapp 2 Stunden Dokumentation

Das ist ein Muss für jeden Fan. Damit aber nicht genug, schallen uns auf dem neuen Album zum Jubiläum auch fünf neue Songs um die Ohren, die sie bereits drei der Öffentlichkeit als Singleauskopplungen erfolgreich präsentiert haben. Ansonsten nimmt uns das Album mit weiteren fünf alten Songs auf eine Reise durch eine Dekade Bastard Rock. Alte Songs, neu gemischt, aber definitiv mit der gleichen kraftvollen Energie wie aus den Anfangsjahren! Die Local Bastards sind nicht dafür bekannt, ein Blatt vor den Mund zu nehmen und sprechen gesellschaftliche Problematiken ungeniert an. Die Local Bastards haben ihren ganz eigenen Text Stil entwickelt und sind dieser Linie treu geblieben. Dafür werden sie von ihren Fans gefeiert und geliebt.

Fazit

Für Fans ist das neue Werk definitiv ein Must Have, nicht nur um die Sammlung zu komplettieren. Neue Hörer bekommen einen guten Abriss über das, was die vier Hessen vermitteln wollen: Street Rock, direkt auf die Ohren und ins Herz. Insgesamt kann man als Band seinen Fans kaum ein persönlicheres Geschenk machen, als eine so ausführliche und besondere Dokumentation.

Von mir bekommt DEKADE 8,5 von 10 Punkten.

Julia Rathgeber
Julia, für immer 30,5 Jahre alt, aus Kassel. 2018 aus Liebe zur Musik und der Lust zum Schreiben zu VRR gekommen, um ihre überschüssige Energie und Kreativität und schlagfertige Ausdrucksweise auf Papier zu bringen. Nachdem sie einmal versehentlich zur Kamera griff, legt sie diese kaum noch aus der Hand. Sie und ihre Nikon trotzen Wind & Wetter, um das perfekte Bild einzufangen.

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