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Wenn Frei.Wild aus Südtirol ein neues Album auf den Markt schmeißen, verspricht das neben hitzigen Diskussionen im Netz sowie in der Öffentlichkeit auch eine darauffolgende Tour. Wir konnten bei einigen dieser Konzerte vor Ort sein und berichten euch heute von der Show in der Festhalle Frankfurt.

Die Frankfurter Festhalle: AUSVERKAUFT

Frei.Wild Fans stehen anEine Frei.Wild-Tour bedeutet brechend volle Hallen, massig Fans, die bereits Stunden vor dem Einlass anstehen, strahlende Gesichter und eine feierwütige Crowd. Die Fanschar von Frei.Wild ist unvergleichlich, genau wie ihre Musik. Dass die Band Frei.Wild stellvertretend für eine unaufhaltsame Entwicklung ist, zeigt sie uns diesmal, indem sie bühnentechnisch ganz neue Gefilde beufert. Die Bühne ziert bei der „Rivalen und Rebellen Tour“ diesmal ein in das Infield greifender Steg, an dessen Fuße eine Plattform installiert ist, die Frontmann und Sänger Philipp Burger von Scheinwerfern hell beleuchtet in die Lüfte hebt. Eindrucksvoll in Szene gesetzt spielt die Band ein kurzes Zwischenset gemeinsam auf der Plattform, das einen gewissen Lagerfeuer-Charakter vermittelt. Nachdem die Klänge an dieser Stelle etwas gemütlicher wurden, ließen sie von der Mainstage aus die Line-Arrays wieder gehörig erzittern. Nicht zu verschweigen ist an dieser Stelle die zweite Etage der Bühne, die sich hinter den Drums erstreckte und jeweils von links und rechts über geschwungene Rampen begehen ließ. Die Band konnte sich also während ihrer Liveperformance auf der Bühne ordentlich austoben.

Wie sieht ein typischer Tourtag bei Frei.Wild aus? Impressionen aus Frankfurt:

Auch am Rig wurde während der Tour nicht gespart. Scheinwerfer, die in alle Richtungen erstrahlten und riesige Videowände sorgten während des Auftritts für eine top ausgereifte Bühnenshow. Oftmals haben Soundtechniker speziell in der Festhalle mit einem tadellosen Ton zu kämpfen, doch dieser lies an jenem Abend keine Wünsche offen. Ganze 11 Songs des neuen Albums fanden Platz auf der Setlist, die von schnell bis langsam die komplette Palette beliebter Frei.Wild-Tracks bediente. Ein weiteres Highlight kam zutage, als Philipp Burger, allein vom Scheinwerferlicht beleuchtet, das Klavier besetzte und „Wenn mein Licht erlischt“ anstimmte. Ein Klavier? Es mag ein für die gewohnte Attitüde des volltätowierten Frontmannes ungewohnter Anblick sein, doch funktionierte auch diese Neuheit auf Frei.Wilds Bühne wunderbar und vermittelte ein authentisches Gefühl. Der Auftritt in der Festhalle war ein voller Erfolg.

Auch die Support-Bands lieferten ordentlich ab…

Auch die Vorbands „Artefuckt“ und „Goitzsche Front“ legten eine lupenreine Show ab. So mögen die größten Hallen Deutschlands zwar noch Neuland für beiden genannten Support-Bands sein, anmerken ließen es sich diese aber nicht. Über 10.000 begeisterte Fans feierten an diesem Abend über 3 Stunden ein wahres Deutschrock-Fest in der Mainmetropole. So und nicht anders sieht ein erfolgreiches Rockkonzert aus, das die Erwartungen der Besucher zumindest erfüllt, wenn nicht, gesprengt haben. Ursprünglich war die Festhalle als Tourabschluss geplant, jedoch folgen jetzt vier Zusatzkonzerte, die dem Publikum noch einmal die volle Breitseite geben werden. Am 25.04. ertönt somit der Startschuss des dritten Tourblocks in Kiel. Hannover und Düsseldorf folgen in den zwei Tagen danach und am 28.04. wird es ein letztes Konzert in Freiburg geben. Lasst uns nach den großartigen Eindrücken der „Rivalen und Rebellen-Tour“ gespannt sein, was die Südtiroler als nächstes für ihre Hörer im petto haben…

Bilder aus Frankfurt:

Frei.Wild – Festhalle Frankfurt 21.04.2018

Bilder aus Hamburg:

Frei.Wild – Hamburg Barclaycard Arena 14.04.2018