Die Hölzer stürmen die Festung
Kärbholz besuchten am 12.07.2025 zum sechsten Mal die Festung Königstein. Der Weg nach oben war für die Fans hart und der Regen unersättlich, doch die Stimmung war herzerwärmend. Eine gewaltige Show zwischen Tanz gegen den Regen und dem Kampf mit dem Nebel rings um die Festung herum.
Hamburg trifft auf das Elbsandsteingebirge
Der Regen wollte nicht nachlassen, doch ALARM war das gänzlich egal. Sie erklommen die Bühne und zauberten den Gästen eine Show zwischen „Fickt euch Allee“ und „Egoisten“. Die Menge im Kasemettenhof war zu Beginn noch etwas stiller und hörte den Hamburger Jungs gespannt zu. Wenige Augenblicke später hatte die Band den Regen musikalisch erfolgreich vertrieben und die Gäste tauten auf. Die ersten Tanzbeine wurden geschwungen und die nassen Klamotten trocken getanzt. ALARM gaben alles, um dem nassen Publikum Feuer unter den Hintern zu machen. Gegen Ende der knapp 45-minütigen Show waren die Sachen wieder etwas trockener und die Körper warm getanzt. Ein schöner Einstieg in den Wolken verhangenen Abend.

Die Zukunft auf der Bühne
Bereits während der Umbauphase setze der Regen wieder ein, so als wollte der Himmel sagen, spielt mehr Musik, die Stille macht mich traurig. Kärbholz folgten dem Ruf der Natur und sangen sich die Seele direkt aus dem Leib. Das Wetter nahm sich der Musik an und ließ den Regen wieder versiegen. Zwischendrin wurde Adrian zur attraktivsten Dame auf der Festung gekürt, als er den weiblichen Gesangspart bei „Perfekt, unperfekt“ übernahm. Kärbholz hatten einen bunten Strauß alter und neuer Lieder im Gepäck, doch ein besonderes Highlight wurde an diesem Abend „Kind aus Hinterwald“. Sänger Torben rief alle anwesenden Kinder auf, die Bühne zu stürmen, wie sie es bereits bei ihrem Heimspiel im Juni gemacht hatten. Auf dieser Bühne sammelte sich nicht einfach die Zukunft von morgen, sondern die Stars von morgen. Insgesamt brannte der Kasemettenhof voller Euphorie und der feurige Pogo der Gäste lief wie ein Kessel Gulasch über.
Zwischen Regen und Nebel

Der Wettergott an diesem Tag hatte etwas gegen die Stille und begann immer dann Tränen fließen zu lassen, sobald die Musik nicht mehr live war. Den angereisten Fans von nah und fern war das Feucht von oben zwar nicht egal, aber es reichte, um die Tanzfläche in ein Beben zu versetzen. Während die Bands musikalische Reisen mit den Fans antraten, verzauberte sich die Landschaft ringsum die Festung in ein einziges Nebelmeer. Man schwebte auf Wolken und war doch fest am Boden. Ein wundervoller Abend, welchen man gerne in Erinnerung behält.
Für die Fans die sich den schweren Weg hinauf zur Festung gemacht haben und für alle die leider nicht dabei sein konnten, haben wir HIER die Bildergalerie für euch.
Redaktionell verantwortlich für diesen Artikel:
Crew | Redaktion | Fotografin
Als Nachwende-Kind '95 geboren, bin ich im Herzen dennoch ein kleiner Ossi. Zum Deutschrock kam ich 2009 eher durch Zufall. Heute höre ich eine bunte Mischung von Punkrock bis Metalcore. Meistens trifft man mich jedoch bei den kleineren Bands. Seit 2019 schreibe ich für VRR und seit 2022 begleitet mich meine Kamera Berta. Mein Lebensmotto ist „Das Leben muss rocken!“










