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Herbst: Melodien aus der Hauptstadt

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Authentisch, melodisch, laut: So würde sich die Band Herbst selbst beschreiben. Mit diesen drei Attributen ausgestattet, bereichern sie seit ca. einem Monat den Deutschrock-Zirkus. So lange ist es her, dass die vier Berliner ihre erste Single „Zwanzigtausend Meilen“ auf den bereits gut gesättigten Markt brachten. Der Unterschied zum Großteil der Branche: Die Hauptstädter beweisen, dass es für deutschsprachige Rockmusik nicht immer nur den musikalischen Knüppel braucht.

Hart und melodisch

Wer nun allerdings an Lagerfeuer-Kuschelrock à la Revolverheld denkt, ist weit gefehlt. „Wir sehen unsere Musik eher in der deutschsprachigen Metal-Schublade. Wir legen sehr viel Wert auf melodischen Gesang mit eingängigen Gesangsmelodien, bestenfalls mehrstimmig und harten Gitarrenriffs ohne dabei zu sehr aus dem Raster zu fallen“, sagt Bassist Mark Rötzer zum Stil der Band. Wer Engst zu brav findet und das Geschrei im Heavy Metal, wie meine Mutter es nennen würde, verabscheut, sollte sich an Herbst versuchen.

Viele Einflüsse, eine Band

Das Projekt ins Leben gerufen hat der Bassist gemeinsam mit Frontmann Oliver Weckert. Kennengelernt haben sie sich ganz altmodisch über eine Anzeige im Internet. „Quasi Tinder für Musiker“, meint Rötzer mit einem Lächeln. Bis das Quartett komplett war, habe es aber noch eine Weile gedauert. Entstanden ist eine Kombo, die von 25 bis 47 Jahre reicht, ein besonderes Merkmal der Band: „Wir haben somit völlig unterschiedliche Einflüsse und Ideen, die in unsere Songs einfließen. Das macht es nicht immer leicht, aber meiner Meinung nach interessant“, sagt der Bassist.

Es braucht Geduld

Auch an anderer Stelle braucht es Geduld. Bis zum ersten Album der Vier wird es noch eine Weile dauern. Die Veröffentlichung der Scheibe ist Mitte 2022 geplant. Mit ein wenig Glück kommen Anhänger dann auch in Livegenuss: „Wenn alles gut läuft und die gegebenen Umstände es zulassen, sind außerdem für das nächste Jahr zwei Support-Touren geplant – das ist aber alles noch nicht spruchreif“, lässt Rötzer hoffen. Bis dahin können sich Fans die Wartezeit jedoch vertrösten. In den nächsten Wochen wird die Band nach und nach neue Songs inklusive Video veröffentlichen.

Eric Steinberg
Eric Steinberg
Über mich: Geboren im Jahrgang 2000 bin ich mit 17 Jahren der Jüngste im Team. Für Rockmusik schlägt mein Herz schon seit dem Kindesalter. Angefangen hat damals alles mit den Toten Hosen. Obwohl als Schüler immer knapp bei Kasse, besuche auch ich das ein oder andere Konzert. Außerdem spiele ich leidenschaftlich gerne Schlagzeug. Motto: Es gibt nur ein Gas, Vollgas!
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