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Bundesländer Szene Story IV – Saarland

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“Saarland asozial, schalalalala!” Na, auf wessen Konzerten bekommen wir das regelmäßig im Fan-Chor entgegen gebrüllt? Mit Blick auf die Bands der Region, stellt man schnell fest, dass das Saarland eine Hochburg für Oi- und Punkrock ist.

Bands

Die vermutlich bekannteste Band der Region sind die KrawallBrüder. Mit 25 Jahren Bandbestehen kann man von regelrechten Szene-Urgesteinen sprechen. Als Vorbild einer ganzen Generation bildeten sie die Grundlage für zahlreiche Nachwuchsbands. Vom “asozialen Saarland” kann in dem Zusammenhang aber keine Rede sein. Die Band spendet seit Jahren an unterschiedliche Organisationen, z. B. für Opfer von Kindesmisshandlung, Opfer rechter Gewalt und Kinderkrebshilfe.

Besondere Heimatverbundenheit kann man auch den Jungs von Brennstoff nachsagen. Mit ihrem Song “Saargebiet” sollte eigentlich alles gesagt sein, oder? Frische Klänge gibt es schon in wenigen Tagen mit dem neuen Album INFERNO.

Doch der Süd-Westen Deutschlands hat noch einiges mehr zu bieten. Metallastig wird es im Saarland mit Powerwolf. Die Exportschlager tummeln sich längst auf den großen Bühnen außerhalb der Republik und feiern mit ihren Alben Charterfolge. Ab November sind sie auf SACRAMENT OF SIN Tour.

Festivals

In Naumburg lädt das Halloween Rockt! zur wilden Party und Pogo. In der zweiten Auflage der Veranstaltung bekommen wir mit “den blauen Flecken” den thematisch passenden Headliner geboten. Welche Band könnte bei einer Halloweenparty treffender sein, als die Maskenband Hämatom? Passend zur Region darf natürlich auch Brennstoff nicht fehlen.

Seit 1999 bietet das Rocco del Schlacko in Püttlingen internationalen Bands eine Bühne. Von den Broilers über The Offspring bis hin zu Bullet For My Valentine oder Scooter durften schon zahlreiche Künstler das Saarland zum Beben bringen. Vom zunächst eintägigen Festival entwickelte sich das Rocco del Schlacko bis heute zu einer 3-Tages-Veranstaltung.

Trotz einer Fläche von gerade mal 2.569 km² hat das Saarland mehr zu bieten als die “Ein bisschen Frieden”-Nicole oder Cindy&Bert. Darauf darf sich regionstypisch ein Karlsberg genehmigt werden!

Lisa Berg
Lisa Berg
Über mich: Ich, 26 Jahre alt, habe Punk-, Deutschrock und Metal quasi mit der Muttermilch aufgenommen. Frühzeitig von meinen Schwestern mit "Die Toten Hosen" beschallt, hat mich das Fieber endgültig auf meinem ersten "Die Ärzte" Konzert 2007 erwischt. Heute stolpert man mir regelmäßig auf diversen Konzerten und Festivals über die Füße. Im Gegensatz dazu verdiene ich ganz seriös meine Brötchen als Grafikerin für den Printbereich. Mein Motto? "Das Leben ist zu kurz für schlechte Musik"
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