Stahlzeit brennt die Jahrhunderthalle nieder
Was macht Stahlzeit zu einer der spektakulärsten Rammstein-Covershows überhaupt? Was macht diese Hommage an das Original so sehenswert? Wir waren am 17.01.2026 für euch in der Frankfurter Jahrhunderthalle vor Ort und haben die Show mit atemberaubenden Fotos dokumentiert.
Ein kleiner Exkurs in die Welt von Stahlzeit
Stahlzeit ist seit mittlerweile über 20 Jahren am Markt. Was einst klein begann, füllt heute die großen Hallen Deutschlands. Die Distanz zum Original ist dabei erstaunlich gering. Zugegeben, da ist noch Luft nach oben, doch Rammstein zählt nun einmal zu den erfolgreichsten Bands ihrer Zeit.

Aktuell ist Stahlzeit aufgrund ihres rasanten Wachstums mit einer Crew von über 25 Personen, drei bis vier Aufliegern (40-Tonnern), sowie zwei Tour-Bussen unterwegs. Diese geballte Power zeigt sich nicht nur hinter der Bühne, sondern vor allem auch auf ihr: im Set, in der Inszenierung und in der Energie der gesamten Show.
Stahlzeit zündet – fast wie das Original
Eines vorweg: Aufgrund der baulichen Gegebenheiten der Frankfurter Jahrhunderthalle konnten die berühmten „Tower“, die üblicherweise im Infield stehen und von Frontmann Heli per Bogenschuss gezündet werden, dieses Mal nicht aufgebaut werden. Der Show tat das jedoch keinen Abbruch.
Die Pyroeffekte von Stahlzeit kommen einer nahezu perfekten Kopie des Originals sehr nahe. Lediglich etwas herunterskaliert auf die Möglichkeiten der Halle. Wer ein wahrhaftiges Inferno erwartet, wird hier definitiv nicht enttäuscht. Gerade die ersten Reihen dürften ordentlich ins Schwitzen geraten sein. Auch eine Anpassung der üblichen Setlist stand auf dem Plan. Stahlzeit präsentierte die Crème de la Crème aus dem Katalog der Ikonen der Neuen Deutschen Härte.
Ein klassisches Spektakel mit Mehrwertgarantie
In Zeiten fortschreitender Digitalisierung schafft es Stahlzeit, weiter zu wachsen, Zuschauer in die Hallen zu ziehen und eine Bühnenshow zu liefern, die sich gewaschen hat. Die Bühne wirkt pompös, massiv und enorm groß in der Jahrhunderthalle. Majestätisch auf einem Fundament stehend, als wäre sie perfekt gegossen.
Der Kochtopf wird in feuriger Manier zunächst mit kleiner Flamme angeheizt, bevor der große Flammenwerfer zum Einsatz kommt. Flamejets schießen meterhoch in die Luft, Funkenteppiche nehmen kurzzeitig die Sicht auf die Bühne, Bandmitglieder stehen scheinbar in Flammen und lassen keine Songwünsche ohne feurige Begleitung offen.

Stahlzeit – immer wieder ein Erlebnis
Neben dieser grandiosen und gigantischen Show fällt vor allem eines auf: Heli sucht immer wieder den Kontakt zum Publikum. Ansagen, die man vom Original so kaum kennt, denn Till Lindemann positioniert sich eher als wortkarger Showman. Stahlzeit hingegen wirkt nahbar. Menschen auf der Bühne, die lieben, was sie tun – und genau das transportieren sie auch. Umso schöner die Ankündigung: Am 05.02.2027 steigt die Show erneut in Frankfurt!
Und nun viel Freude mit den spektakulären Fotos dieser Abrissshow:
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Mitglied im Bundesverband deutscher Pressefotografen (bdp)
Gründete 2017 das Magazin und begann eine ganz neue, "musikalische" Reise durch die rauen Landschaften von Musik, Veranstaltungen und Print- und Online-Medien.










